In deiner jetzigen Situation seh ich für einen Hund keine wirklichen Hindernisse. Halt keinen Welpen, weil der so schnell das Alleinsein nicht lernen wird. Aber gibt ja auch viele nette erwachse Hunde von Privat oder aus dem Tierschutz, die das schon können und "nur" noch ein bisschen Eingewöhnung im neuen Zuhause brauchen.
Die Frage ist halt, was in einem Jahr ist - sicher, das kann niemand wissen, aber es scheint ja doch noch sehr in der Schwebe zu sein. Überleg`s dir also gut. Im Zweifelsfall ist es vielleicht auch im Intresse des zukünftigen Hundes ein Jahr zu warten.
So ein Jahr ist eh schneller vorbei als man denkt: Man recherchiert, fährt vielleicht Züchter besuchen oder auf Ausstellungen oder Hundeplätze oder was auch immer und die Zeit geht schnell vorbei. Bei vielen Züchtern hat man als Intressent eh ungefähr so lange Wartefristen, also ist das wirklich nicht viel.
Ein bisschen gestolpert bin ich über das hier:
Josi1990 hat geschrieben: In einem Jahr bin ich dann durch mit meiner Ausbildung und möchte gerne den tierischen Berufsweg einschlagen, ist nur noch nicht genau klar wie

Das ist alles echt schwer. In jedem Fall möchte ich aber einen Lehrgang/ Studium wie auch immer über 2 Jahre lang machen zum Hundetrainer (auch wenn das kein anerkannter Beruf ist und wenig Aussichten hat) Voraussetzung hierfür ist halt eben auch der eigene Hund.
Hundetrainer hört sich nach nem tollen Beruf an. Aber wie du schon sagts sind die Chance eher schmal. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde eher zu jemandem gehen der ein paar Jahre (und damit meine ich eherb was ab 20 Jahre aufwärts als drunter) Hundeerfahrung mit diversen Rassen, aber dafür keine irgendwie geartete Ausbildung (gibt ja inzwischen diverse Anbieter) hat als zu jemandem, der einen einzigen Hund sein eigen nennt, vielleicht bei den Eltern mal nen Familienhund hatte und ein paar Seminare oder auch ne zweijährige Schulung oder sonstwas gemacht hat.
Wenn du wirklich Hundetrainerin werden willst, dann schaff dir erstmal einen Hund an, mach den lebenstüchtig und alltagstauglich und dann sammel ein paar Jahre Erfahrung mit möglichst vielen Tieren. Im Tierheim als Ehrenamtliche oder anderswo im Tierschutz, z.B. als Pflegestelle. Auf dem Hundeplatz, falls du mit deinem zukünftigen Hund Sport machen möchtest. Oder mach ne zweite Ausbildung zur Tierarzthelferin oder Tierpflegerin (Achtung, beides für sich genommen Jobs mit wenig Perspektive und schlechter Bezahlung, aber zum lernen über Hunde je nach Ausbildungsstätte gut geeignet).
Lass dir halt was einfallen wie und wo du praktische Erfahrungen sammeln kannst.
Halt dich (erstmal) fern von kostenpflichtigen Hundtrainerkursen und Tierheilpraktikerschulen bis du zumindest etwas weiter in der Materie "Hund" drin bis und eher überschauen kannst, was da einigermaßen seriös ist und was nur gut beworbene heiße Luft.