genau, staffy hat es super erklärt!
@marita:
deshalb könntest oder solltest du den futterbeutel weg lassen
dein hund soll ja nach DEINEM geruch suchen und nicht nach dem futter
ich trainiere mit pepper und unserer schnüffelgruppe seit über einem jahr, wir machen das nicht professionell, aber suchen in städten auf marktplätzen im wald oder auf dem feld- es klappt überall und macht riesig spaß.
mein grundwissen habe ich mir in folgenden büchern angelesen:
anne lill kvam: spurensuche
viviane theby: schnüffelstunde
andrea freiin von buddenbrock: mantrailing für den realeinsatz
sind alle drei super, die ersten beiden auch für anfänger klasse.
seminare kann ich mit pepper leider nicht besuchen, aber in dem jahr haben wir schon eine menge erfahrungen gesammelt.
zum beispiel das man sich nicht zu lange mit der eigen-suche aufhalten sollte, denn es ist für einen hund sogar noch schwerer den alten geruch von herrchen frauchen zu suchen, wenn doch der frische direkt hinten an der leine hängt...
dann lernt der hund das er nicht die frischen sondern die alten spuren suchen muss.
fangt lieber von vorne herein mit anderen personen an.
ist der hund nicht so leicht zu motivieren, dann steht die andere person eben mit einem riesen leckerchen nur ein paar meter weiter, dann noch weiter und noch weiter....
leider ist in meiner schnüffelgruppe keiner so motiviert das wir wirklich spuren suchen die schon länger liegen, deshalb konzentrieren wir uns mehr darauf den hunden die verschiedensten methoden der geruchsaufnahme beizubringen und wir versuchen es möglichst kniffelig zu gestalten, gehen also immer an belebte und stark "geruchsverseuchte" ecken, lassen die zu suchende person auch mal pause machen, lassen sie über große kreuzungen gehen, auf bäume klettern, in hauseingänge gehen,...
wir treffen uns quasi ein mal die woche, jeder bekommt ein funkgerät (für den notfall) wir sind zu viert, zwei verstecken sich und zwei müssen suchen.
es gehen also zwei los, lassen ihren geurch irgendwo liegen, oder geben ihn uns in der tüte oder setzten sich eine weile irgendwo hin.
nach ca. zehn minuten sagen sie bescheid das sie angekommen sind.
wir machen es mit absicht so, das sie nicht sagen wo und der hunderführer keine ahnung hat und wirklich auf den hund achten muss.
sind die gegenden schwieriger suchen wir mit begleitperson.
der hund wird dann losgeschickt und sucht...
wenn er gefunden hat wird er dolle belohnt, wir gehen zurück zum auto und die nächste hälfte versteckt sich...
leider können wir so die spuren nie sehr lang machen und sie sind auch immer sehr frisch.
es macht aber trotzdem sehr viel spaß, ist eben nur nicht für den "realeinsatz" zu gebrauchen.
lg christina




