"Freudenpipi" ist eigentlich ein irreführendes Wort, denn er macht es nicht aus Freude, sondern aus Stress. So blöd das jetzt klingen mag und so wenig es man sich vorstellen kann (denn er "freut" sich ja anscheinend offensichtlich, da er ja sicherlich mit dem Schwänzchen wedelt auf einen zukommt, oder?

), aber das ist keine Freude, so wie wir es verstehen, sondern es sind Beschwichtigungssignale. Und was macht der Mensch dann instinktiv?! Beugt sich über den Welpie und streichelt ihn, was aus seiner Sicht genau das Gegenteil von dem ist, was er bezwecken wollte. Für ihn bedeutet es, dass er sich nun entgültig zu unterwerfen hat und keinen weitere Möglichkeit mehr hat, die Situation aufzulösen. Daher der Stress.
Wie schon gesagt wurde, mit wachsendem Selbstbewußtsein verliert sich diese "Unart". Bis dahin sollte man ihn ganz souverän einfach ignorieren, wenn er auf einen zukommt, ihn nicht sofort streicheln (schon gar nicht von allen und jedem streicheln lassen), sondern wenn man mit ihm kuscheln will, sich auf den Boden setzen, den Welpie auf einen zukommen lassen (ihn evtl. sogar höher setzen) und sich nie über ihn beugen oder offensichtlich "von oben" streicheln.
42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.