Hi,
ich hatte gestern schon mal was dazu geschrieben, habe aber aus Versehen meine Antwort gelöscht.
Ok, jetzt nochmal.
Also ich kenne das longieren als "Arbeiten am Kreis".
Wir haben das damals mit unseren Hunde bei unserem RTH Wochenende ausprobiert.
Allerdings haben wir direkt ohne Leine gearbeitet und mit Spielzeug den Hund bestätigt, bzw wieder geistig gelockert.
Geeignet ist diese Methode meiner Meinung nach nur für sehr lauffreudige Hunde. Denn das Ziel ist es, daß der Hund im Kreis rennt, den HF stetig im Auge hat und auf das nächste Kommando wartet - Sitz, Platz, Steh, Wechsel...
Bei Hunden, die nicht so gerne laufen oder denen das zu doof ist (wie meiner

), ist das ganze etwas schwierig. Meine rennt nur nach starker Motivation, allerdings nicht lange, sie trabt, bzw trottet dann lieber langsam um den Kreis herum. :flower:
Ich denke, man kann das ganze auch mit RTH Hunden machen, allerdings nur begrenzt mit betimmten Hunden.
Für Hunde, die sich schlecht lösen und sowieso schon eine sehr starke Bindung zu ihrem HF haben, ist diese Arbeit nicht geeignet.
Für Hunde, die sowieso sehr selbsständig arbeiten und mit denen man die Aufmerksamkeit und die Arbeit auf Distanz üben muß/will, kann diese Übung eigentlich gemacht werden.
Gab auch mal einen Artikel in "Der Hund", glaube ich.
Wir wollten das mal beim Obedience machen. Allerdings waren die meisten nicht so begeistert, weil es bei vielen am Anfang nicht gleich klappte und der HF sich halt am Anfang auch bewegen muß.
Eine weiters Gegenargument war, daß sie ihren Hund ja zu sich hin arbeiten will, so daß der Hund immer aufmerksam nah bei ihr ist und wenn sie die Kreisarbeit machen würde, würde sie ja den Hund von sich wegarbeiten.
Sehe das anders, aber gut.
Gruß Nadine