Ich würd auch an den Kontrasten arbeiten, die Bilder wirken z.T. recht flau.

Der Vorteil des manuellen Fokussierens ist der, dass DU den Bereich aussuchst, der scharf werden soll. Beim AF legt die Kamera einen "IN-Etwa"-Bereich fest, wenn Du auf eine bestimmte Stelle fokussierst, sprich, das, was Du anvisierst, wird eventuell scharf, aber oft liegt der AF grad bei so filigranen Motiven wie Spinnennetzen doch arg daneben.
Gerade in der Morgensonne hast Du natürlich Licht/Schatten en masse, so dass dort Kontraste eigentlich wie von selber entstehen. Ich würde Licht-Schatten-Spielereien nicht im Halbdunkel oder bei bewölktem Wetter fotografieren, es sei denn, Du hast eine zusätzliche Lichtquelle. Und gerade die extremen Kontraste zu bestimmten Tageszeiten können ihren Reiz haben! Sie eignen sich dann nicht besonders für Portraitfotografie, aber durchaus für die Motive, die Du angepeilt hast! Ich versuche mal, anhand einiger Bilder von mir Dir zu erklären, was ich meine:

Das ist für mich ein Schatten-Bild, es sind Formen erkennbar, jedoch soviel Kontrast vorhanden, dass keine Deteils zu sehen sind. Auch Licht ist vorhanden, das Wasser in dem Fall.

Hier herrschte extremes Sonnenlicht, das ich durch die Farne "auffing".

Klassisches Wald-Blätter-Lichtspiel

Dort viel Licht und Schatten auf einem Fleck.

Auch mit Wasser kann man, wie Du ja auch schon gemacht hast, gute Licht-Wasserspiele fotografieren.

Oder man kann direkt die Sonne mit einbeziehen...
Es gibt so viele Möglichkeiten, und Du hast gute Ideen - das probieren, experimentieren, das macht ja auch Riesenspaß!
