Ein Labradoodle ist nichts anderes als ein Mischling, er hat halt hochwertige und ausgewählte Eltern, da ist nicht der Labbi von Frau Meier aus Versehen auf die Pudelin von der Nachbarin gesprungen, sondern die selbsternannte Doodle-Züchterin Frau Schmidt hat sich eine prämierte Pudeldame zugelegt und reist 450 km weit, um die Hündin von einem ebenso toll prämierten Labrador decken zu lassen. Um natürlich die schönsten und besten Welpen herauszubekommen.
Das glaubst aber auch nur du! Ich stell mir das sehr lustig vor, wenn Frau Doodle-Vermehrerin beim Labbi-Klub oder Pudel-Klub auftaucht... Beim ersten Mal wird das noch gehen, aber dann garantiert nicht mehr! Einen prämierten Hund kann man nicht einfach an der Staßenecke kaufen, zumind. wenn die Papiere was Wert sein sollen...
Ob man es nun Hybridzucht oder Mischlingsvermehrung nnennt ist total egal, denn es gibt auch genug geplante Mischlingswürfe. Man nimmt einfach das, was man kriegen kann und praktischerweise hat der Doodlevermehrer meist Männlein und Weiblein zuhause sitzen. Und wenn nicht, hat bestimmt der Nachbar was passendes... Der einzige Unterschied ist, dass die Welpen als Rassehund verkauft werden, weil es eben mehr Geld bringt.
LG Eva





