naijra hat geschrieben:Solange ich Dog Training mache, wird auch gelobt und korrigiert - schliesslich muss der Hund erst lernen, was er tun soll, und was er beim trailen lassen soll. Ich kann ihm nicht am Schluss das Bewertungsblatt vorlesen, er braucht das Feedback sofort. Hat der Hund also ein schwieriges Problem sauber gelöst, gibt es ein ruhiges verbales Lob. Auch wenn der Hund abgelenkt ist, und dann doch an die Spur andockt, wird diese Entscheidung als gewünscht bestätigt.
Umgekehrt gibt es eine Korrektur, wenn der Hund sich intensiv einer Nebenbeschäftigung widmet und darob die Spur vergisst. Katzen jagen und Mäuse buddeln sind nicht erwünschte Tätigkeiten beim trailen, und das muss ich dem Hund ja irgendwie mitteilen.
Bei sehr kurzen Trails ist dies nicht nötig, da liegt die Bestätigung im Finden der gesuchten Person (das ist natürlich auch bei langen Trails das ultimative Highlight).
Klar, muss ich zu Anfang dem Hund erst vermitteln was er da überhaupt tun soll! Und das mache ich ganz klar über die Motivation und auch über vielll Belohnung und Lob!
Aber meinst du da in der Phase nachdem den Hund wirklich verstanden hat um was es geht, soll ich ihn loben während dem Trail??
Sehe das nicht so, da ich beim trailen ja eigentlich (außer am Anfang bei der Motivationsarbeit) nicht weiß wohin sich die Person versteckt hat. Ich denke halt wenn ich den Hund dann zu viel lobe, wenn er auf der Spur ist, dann erwartet er dieses Lob später zu Bestätigung. Verstehst du was ich meine?? Ich will ja das der Hund so gut es geht selbstständig arbeitet beim trailen und sich nicht auf mich verlässt.
Bei dem Rest gebe ich dir aber komplett Recht! Klar, korrigiere ich, wenn Kanninchen gejagt werden, Freizeitbeschäftigungen usw. nachgegangen werden. Er soll sich ja auf trailen konzentrieren und nicht abgelenkt sein. Auch lobe ich sie natürlich, wenn sie nach dem Kanninchen schaut, aber dann sich doch dazu entschließt weiter zu arbeiten, das ist auch klar.