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Können Border Collies "verrohen"?

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Können Border Collies "verrohen"?

Beitragvon Estandia » 21.06.2010 21:08

Hallo BC-Halter!

Können Border Collies eigentlich "verrohen", wenn sie nicht zur HuSchu gehen und nicht anderweitig arbeiten oder beschäftigt werden? Es gibt ja Rassen, die verzeihen Trainings- und Handlingfehler, tun trotzdem das was die Halter wollen, kommen mit ihrer Art und Weise immer irgendwie ans Ziel - obwohl Kommandos nicht wirklich sitzen. Andere Hunde brechen schon bei einem lauten Wort zusammen. Wie ist das eigentlich bei den BCs, von denen man sagt, sie seien sensibler und feinfühliger als Aussies z.B.? Ich frage mich, ob ein ständiger (leichter) Leinenruck á la "Mach mal Sitz!", "Nein! Aus jetzt!", "Nicht so doll!" einen BC irgendwann abstumpfen lässt und er sich in sein Schicksal fügt? Oder ist es wirklich so, dass sie sich zeitnah einen geistigen Ausgleich suchen?

LG
"To Say Nothing, To Do Nothing, Stops Nothing." - Roni McCall

Viele Grüße
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Beitragvon asterix99 » 21.06.2010 21:12

Du stellst aber auch immer interessante Fragen ;)

Ich kenne einen Border-Mix.
Sie ist sozusagen entgleist.
In 5 Händen mit gerade mal 1,5 Jahren. Sie kam beißend kurz zu mir, eine schnelle Bewegung und sie ging nach vorne.
Sie ist sozusagen verroht, aber durch die Gewalt, die ihr angetan wurde. Sie wurde (hat mir die Besi erzählt) mehrfach von ihrer Besi geschlagen. Sie hat das drohen verlernt und schnappt gleich zu.
Sie kann/konnte nicht mehr kommunizieren. Aktuell ist sie auf einer Pflegestelle, wo sie es hoffentlich wieder lernt.
Vergessen, sie ist ein Ball-Junkie, nichts anderes kann sie befriedigen, wobei ich hoffe, dass sich das noch ändern wird.

Gruß
Bianca
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Bibi und Bibo und Dusty in unseren Herzen (+16.05.11)
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Beitragvon Estandia » 22.06.2010 08:57

asterix99 hat geschrieben:Du stellst aber auch immer interessante Fragen ;)



:ops: :D

LG
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Beitragvon flying-paws » 22.06.2010 08:58

Ich versteh die Frage noch nicht mal... :???:
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

Du bist unvergessen.
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Beitragvon Estandia » 22.06.2010 09:05

Platt ausgedrückt können sie ohne jegliches (sinnvolles) Training ggü. der Umwelt abstumpfen?

LG
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Beitragvon flying-paws » 22.06.2010 09:08

Was ist denn sinnvolles Training?

Und was verstehst Du unter "abstumpfen"?
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

Du bist unvergessen.
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Beitragvon Estandia » 22.06.2010 09:17

flying-paws hat geschrieben:Was ist denn sinnvolles Training?

Ihnen etwas beizubringen.
flying-paws hat geschrieben:Und was verstehst Du unter "abstumpfen"?

Dass sie Interesse an ihrer Umwelt verlieren und dann gar nicht mehr auf Trainingsversuche eingehen.

LG
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Beitragvon flying-paws » 22.06.2010 09:26

Man bringt dem Hund die ganze Zeit was bei - ob man will oder nicht. Der Mensch ist sich dessen nur selten bewusst.

Ob ein Hund mit seinem Mensch was zusammen erarbeiten kann, hängt nicht unbedingt von der Rasse ab, sondern vielmehr davon, ob er das vorher geübt hat.

Beim Border Collie ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass er sich ein stereotypes Verhalten angewöhnt sehr hoch. Man betrachte nur mal die Unmengen an Balljunkies. Die bekommen natürlich von ihrer Umwelt nix mehr mit.

Viele Grüße
Corinna
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

Du bist unvergessen.
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Beitragvon Gast » 23.06.2010 17:35

Ich habe ja auch nur nen Mix.

Sie ist sehr unsicher und feinfühlig bei fremden Personen... Bei anderen Hunden sehr unterwürfig.

Zu Hause ein Dickkopf und Wildfang und bricht auf keinem Fall bei einem lauten Wort zusammen (hat es eine Zeit sehr lustig gefunden :roll: ) Ebenso bei Hunden die sie kennt.. da hat sie die Fäden in der Hand.

Zum abstumpfen kann ich nichts dazutun - hat meine nicht =)
Gast
 

Beitragvon Abessinierin » 23.06.2010 18:09

asterix99 hat geschrieben:Du stellst aber auch immer interessante Fragen ;)

Ich kenne einen Border-Mix.
Sie ist sozusagen entgleist.
In 5 Händen mit gerade mal 1,5 Jahren. Sie kam beißend kurz zu mir, eine schnelle Bewegung und sie ging nach vorne.
Sie ist sozusagen verroht, aber durch die Gewalt, die ihr angetan wurde. Sie wurde (hat mir die Besi erzählt) mehrfach von ihrer Besi geschlagen. Sie hat das drohen verlernt und schnappt gleich zu.
Sie kann/konnte nicht mehr kommunizieren. Aktuell ist sie auf einer Pflegestelle, wo sie es hoffentlich wieder lernt.
Vergessen, sie ist ein Ball-Junkie, nichts anderes kann sie befriedigen, wobei ich hoffe, dass sich das noch ändern wird.

Gruß
Bianca


Mit anderen Worten: Sie ist ein angstaggressiver Hund, bei dem man auch sämtliche Warnfunktionen "abgeschaltet" hat....

Na Prost.

Birgit
Kein Russell wird als Kalle geboren.

Und ja, der Russell hat Jagdtrieb

Und Nein, nach einer Kastration verträgt er sich nicht mit jedem anderen Hund.

Und: Er spürt den Schmerz genau wie Du- Nur im Gegensatz zu Dir beißt er dann zu!
Abessinierin
 
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