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Konditionierung auf Disk-Scheiben?

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon naijra » 24.01.2008 20:00

Steffi E. hat geschrieben:Hallo,

bei meiner Borderhündin hat man mir mit den Discs drei Jahre Arbeit beschert.
Wohlgemerkt war es meine Arbeit, die falsche Konditionierung wieder in Ordnung zu bringen.

Ich bin damals in eine Hundeschule, welche Welpenkurse angeboten hat. Dort war eine Trainerin, die sich mit jedem Hund einzeln beschäftigte, so zum kennenlernen.

Sie gab ihr Leckerlis aus der Hand und lies dann eines auf den Boden fallen. Als mein Hund dieses nehmen wollte, warf sie die Discs auf den Boden. Ich bin selbst erschrocken, denn davon war nie die Rede gewesen. Schon gar nicht bei einem Welpen von 12 Wochen.
Ronja hat das sofort kapiert.
Als die Trainerin später in die Hocke ging und ihr ein Leckerli aus der Tasche viel, warf sie erneut die Discs als Ronja sich ihr näherte. Allerdings wollte mein Hund nicht zu dem Leckerli, sondern zu ihr.


Das dürfte ein klassisches Beispiel falscher Anwendung sein. He, ein Welpe mit 12 Wochen?? :irre: Dafür sind die Disks nicht gedacht!
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Beitragvon Steffi E. » 24.01.2008 21:33

Hallo,

leider ein Beispiel von Fehlkonditionierung. Wie es leider auch bei den Sprayhalsbändern passieren kann.

Generell lehne ich diese Mittel nicht ab, allerdings gehören sie in die richtigen Hände und dies mit den Besitzern abgeklärt. Was in dieser Hundeschule halt nicht gemacht wurde.

Diese Schlüsselverknüpfung habe ich schon mehrfach in meiner Hundelaufbahn kennengelernt. Allerdings waren sich die Besitzer nie klar woher das Verhalten ihres Hundes bei einem herunterfallenden Schlüssel kommt. Auf die Frage ob sie schon mal mit Discs gearbeitet haben, kam aber immer ein "Ja"

Da könnt ich mit dem :kopfwand:

Grüsse

Steffi
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Steffi E.
 
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Beitragvon Gast » 24.01.2008 22:32

Hallo!

Ich bin mit Paul seit ein paar Wochen am Verzweifeln, weil der sich an der Leine fühlt, als ob er bald die Weltherrschaft an sich reißen will! :kopfwand:

Aber rein zufällig passend zu diesem Thema hatten wir heute ein erstes Erfolgserlebnis!

Ich bekam den Tip, ihm wenn er loslegt die Schnauze zu zuhalten, also nicht zudrücken (ohne Schmerzen). Das hab ich heut getan, da ich so ziemlich alles andere (gewaltfreie) schon erfolglos ausprobiert habe.

Also, uns kommt ein großer, angeleinter Hund entgegen, ich krieg die Leine nich so schnell vorgekramt. Also geh ich in die Hocke, halte Paul am Geschirr, und als er loslegen will, halte ich ihm die Schnauze zu, sage "Aus" und was macht wohl Paul? Setzt sich hin, schaut mich an wie "Was hast du denn jetzt?" bekommt seinen Keks und ein überschwengliches "Feeeiiin!" und wir gehen weiter als wäre nix gewesen! :applaus:

Ich denke geholfen hat nicht nur das Zuhalten der Schnauze, sondern dass ich in der Hocke nah bei ihm war, direkt auf ihn einwirken konnte und er mich so auf einmal wahrgenommen hat, was an der Leine bisher nicht der Fall war!

Ich weiß nicht, ob das bei deinem Hund klappt, aber ich werde das bei Paul weiter so durchziehen und ich glaube echt die Kläfferei ist bald vorbei.
Gast
 

Beitragvon bibidogs » 24.01.2008 22:43

xPaulx hat geschrieben:Hallo!

Ich bin mit Paul seit ein paar Wochen am Verzweifeln, weil der sich an der Leine fühlt, als ob er bald die Weltherrschaft an sich reißen will! :kopfwand:

Aber rein zufällig passend zu diesem Thema hatten wir heute ein erstes Erfolgserlebnis!

Ich bekam den Tip, ihm wenn er loslegt die Schnauze zu zuhalten, also nicht zudrücken (ohne Schmerzen). Das hab ich heut getan, da ich so ziemlich alles andere (gewaltfreie) schon erfolglos ausprobiert habe.

Also, uns kommt ein großer, angeleinter Hund entgegen, ich krieg die Leine nich so schnell vorgekramt. Also geh ich in die Hocke, halte Paul am Geschirr, und als er loslegen will, halte ich ihm die Schnauze zu, sage "Aus" und was macht wohl Paul? Setzt sich hin, schaut mich an wie "Was hast du denn jetzt?" bekommt seinen Keks und ein überschwengliches "Feeeiiin!" und wir gehen weiter als wäre nix gewesen! :applaus:

Ich denke geholfen hat nicht nur das Zuhalten der Schnauze, sondern dass ich in der Hocke nah bei ihm war, direkt auf ihn einwirken konnte und er mich so auf einmal wahrgenommen hat, was an der Leine bisher nicht der Fall war!

Ich weiß nicht, ob das bei deinem Hund klappt, aber ich werde das bei Paul weiter so durchziehen und ich glaube echt die Kläfferei ist bald vorbei.


Hört sich doch gut an, dann mal weiter üben :D
bibidogs
 

Beitragvon Gast » 24.01.2008 22:51

@bibidogs: Danke, werden wir! Bin so stolz heute! :roll:
Gast
 

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