Genau, Abwechslung ist nicht gefragt und auch nicht irgendwelche Dinge, die für gesunde Hunde gut sind.
Ich würde versuchen den Proteinbedarf mit einer leicht verdaulichen, mageren Fleischquelle zu decken. Ob das nun Putenbrust ist oder Schwein, Pferd, Wild, was auch immer, das ist ziemlich egal. Hund muss es vertragen.
Das ist jetzt alles nur schnell überschlagen, also bitte nicht einfach übernehmen.
30kg brauchen zum überleben ca. 30g Protein am Tag, das ist aber das absolute Minimum. 60g sind Durchschnitt, gut 120g die Höchstmenge.
Ich würde also mit 300g Fleisch am Tag beginnen, gutes Muskelfleisch bringt dann die 60g Protein. Wenn Hund die Sorte verträgt, würde ich erstmal dabei bleiben.
Dazu die Energie aus Kohlenhydraten. Auch da muss man sehen, was Hund verträgt. Leicht verdaulich soll es sein. Kartoffelbrei nur mit Wasser, ewig gekochter Reis, Schmelzflocken, Hirsebrei aus der Babyabteilung (Milch- und zuckerfrei), etc., die Wahlmöglichkeiten sind groß. Man muss eben sehen, was der Hund verträgt. Da das der einzige Energieträger ist, wird man viel brauchen. Langsam anfangen und die Mengen steigern, wenn eine Sorte generell vertragen wird.
Hat man 2 Komponenten, die funktionieren, dann wird es Zeit nach einem Vitamin- und Mineralstoffpräparat zu suchen. Die gibt es zum Glück auch passend.
Klappt das auch, kann man ganz vorsichtig ein Öl für die essentiellen Fettsäuren versuchen.
Wenn man so weit ist, dann kann man erstmal etwas Ruhe einkehren lassen, der Grundbedarf ist gedeckt.
Und dann kann man langsam weitere Zutaten testen.
Wichtig ist wirklich die ganze Zeit immer Buch zu führen, man verzettelt sich sonst.
LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.
Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
(Helmut Kettelake)