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Kleine Wohnung - Großer Hund ! Geht das ?

Was sonst nirgendwo reingehört.

Moderator: DF-Mods

Kleine Wohnung - Großer Hund ! Geht das ?

Beitragvon Audrey II » 12.01.2009 21:32

Hey alle zusammen,
manchmal ist es wirklich schwierig gegen bestehende Vorurteile anzugehen :kopfwand: , aber ich versuchs mal....
Ich wohne in Berlin, habe ein 40m² großes Apartment in einer Wohnanlage und einen großen Galgo- Mischling ! Ganz oft werde ich angesprochen, daß wäre ja schon bald Körperverletzung am Hund.....das arme Tier.....geht ja gar nicht :irre:
Und ob das geht und wieso verbindet man das Halten von großen Hunden immer mit Haus und Garten ?
Wie viele arme Hunde liegen denn in den tollen Gärten herum und langweilen sich zu Tode ?? Meine Ashley spielt jeden Morgen 1 Stunde auf der Hundewiese, tobt mittags durch den Wald, begleitet mich zur Arbeit und rollt sich abends zufrieden auf ihrem Sofa ein :^^:
Wie sind denn Eure Erfahrungen ??
LG
Audrey
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Audrey II
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Beitragvon MelleNaomi » 12.01.2009 21:39

Ich bin auch der Meinung, dass nicht nur Haus- und Gartenbesitzer einen Hund halten sollen.
Ein Hund soll ja in der Wohnung nicht den benötigten Auslauf zur Verfügung haben, denn dafür sind ja schließlich die Spaziergänge und Beschäftigungszeiten außerhalb der Wohnung da.
Ich wohne auch nur in einer Mietwohnung und ich glaube nicht, dass mein Hund in einem großen Haus "glücklicherer" wäre....denn das wilde Toben würd ich auch dort unterbinden. ;)
Und den Hund allein in den Garten "sperren"...das seh ich auch nicht als ideale Hundehaltung.
Ich beschäftige mich mit meinem Hund und gehe viel raus....da kann ihr in der Wohnung nix fehlen. =)
LG Melle mit der Diva Naomi


Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
(Berthold Brecht)
MelleNaomi
 
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Beitragvon wildsurf » 12.01.2009 21:50

Aaaalsoooo, ich bin in einer sehr grossen Villa aufgewachsen, mit riiieeesigem Garten. Wir hatten einen Landseer, grosses Hundetier!

Unser Haus war deswegen aber nicht der Hundetobeplatz. Das war absolut verboten. Schliesslich wollten wir nicht dass 65kg Hund sabbernd und geifernd durch das Haus tollten.

Der Garten, so gross er auch war, war für ihn nur einfach "sein" Revier. Spazieren gehen und was mit der Familie unternehmen, wandern,schwimmen,neben dem Rad laufen etc. wollte und musste er trotzdem.

Also dieser Schluss - grosser Hund muss grosse Wohnung/Haus und grosser Garten haben ist totaler Schwachsinn. Zufrieden ist der Hund wenn er bei seiner Familie sein kann. Wenn er mit einem was unternehmen kann. Und nicht wenn er 500m2 zum herumliegen hat ;)
liebe Grüsse Kathrin & Caron


Vielleicht ist das Lachen ein Sonnenstrahl, der von aussen auf uns fällt
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wildsurf
 
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Beitragvon bibidogs » 12.01.2009 21:53

Also, ich bin nicht der Meinung, daß Hunde ein Haus und Garten brauchen, daß ist totaler Quatsch.
Ich habe zwei Hunde und habe mit denen auch schon in einer 50qm Wohnung gelebt. Es ist doch wichtig, wie die Auslastung der Hunde ist und nicht wie groß die Wohnung ist.
Meine Hunde sind zu Hause nicht zu merken, naja, außer an den vielen Haaren im Moment und Bibos Schnarchen, aber ansonsten schlafen die Beiden wie die Engel.
Unausgelastete Hunde würden das wohl nicht tun, aber da hilft auch kein Haus oder Garten.
bibidogs
 

Beitragvon PrincessFuture » 12.01.2009 22:05

Hey!

Also ein Hund liegt doch eigentlich immer auf ca. 2 qm :D
Und ob ich die 20fach oder eben 100fach hab, interessiert den nicht. Denn der Trugschluß: "Ich hab nen Garten, also muss ich nicht mit dem Hund raus" ist meiner Meinung nach viiiiiel problematischer und für den Hund auch viel schlimmer.
Ich hab auch ne Weile 2 Hunde auf 42qm gehabt, na und? Wir waren jeden Tag mehrere Stunden unterwegs!

LG
" Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben,
aber die Möglichkeit, sie zu bekommen."

Viele Grüsse und *wuff* von uns!

Meine Hunde auf Seite 4!
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PrincessFuture
 
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Beitragvon LaBellaStella » 12.01.2009 22:18

ja mei... :roll:

manchmal können 250qm wohnfäche und 5000qm garten sogar zu wenig für einen dackel sein... ;)

im ernst: solange die fellnase genug bewegung und auslastung bekommt, ist es doch eigentlich völlig egal ob man nun 35qm oder 350qm hat...

einzige einschränkung die es für mich gäbe wäre eine wohnung im 3,4,5 stock oder noch weiter oben ohne aufzug - das ist einfach generell auf dauer für alle fellnasen, die man (aufgrund gewicht oder grösse) nicht hochtragen kann, nicht geeignet.

ausserdem stelle ich es mir bei welpen schwierig vor, sie rechzeitig "rauszubringen" wärend der stubenreinheits-lern-phase...

lg

nicky
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Beitragvon greenleaf » 12.01.2009 22:27

Hi

möchte aber doch gerne anmerken, das beileibe nicht alle Haus und Gartenbesitzer ihren Hund nur im Garten parken und nichts mit ihm unternehmen. *beleidigtbin* Wirklich.

Birgit
Haus und (großen) Gartenbesitzerin
greenleaf
 

Beitragvon Pandura » 12.01.2009 22:28

Meiner Erfahrung nach, kommen Hunde in kleinen Wohnungen öfters raus als Hunde in Haus und Garten. Muss nicht sein, aber ich kenne viele Beispiele.

Zu uns:
Wir sind hier momentan das Extrem. Ayu ist.. ich würde sagen Mittelgroß, mit 60cm SH. Mein Freund und ich leben zur Zeit übergangsweise in einem Zimmer von 15m². Bad und Küche teilen wir uns mit anderen. Abgesehen davon, dass mein Freund und ich uns, bei der nicht vorhandenen Möglichkeit aus dem Weg zu gehen, oft ankeifen, stört es Ayu nicht.
In der Wohnung wird nicht getobt, maximal kurz mit dem Zerrseil und das war's. Ayu hat trotz des Platzmangels ihr Bett, wo sie sich zurück ziehen kann und wenn sie kuscheln will, kommt sie zu mir auf's Bett :^^: Gehe ich Richtung Schreibtisch, dann folgt sie mir. Sie entfernt sich nie weiter als 2m von mir, daher spielt der Platz keine Rolle. Ich hatte vorher 50m² und da war es das selbe. Wenn sie alleine ist, dann liegt sie in ihrem Bett.

Allerdings denke ich, dass es auch auf den Hund ankommt. Ayu ist ein Windhund-Mix und im Haus seeeehr ruhig, dafür dreht sie draußen total auf.
Ayumi Ende 2006 - 29.11.2010
I think about you every day. Nothing is the same since you're away.
Rest in peace, sleep well my friend... there will be a day we'll meet again.
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Beitragvon Tucker » 13.01.2009 00:32

Ich seh da auch kein Problem, ich teile rd. 55qm Wohnfläche mit 2 kindern, einer Katze und dem ca. 53cm hohen (SH) Tucker- Hundetier...
Das geht prima. Genau wie eine Vorschreiberin sagte- ich könnte ein noch so großes Haus haben, es würde ohnehin nicht in Frage kommen dass mir die Kinder mit dem Hund durch die Hütte toben- da kann ich ja jede woche 2x renovieren :D .
Und was den Garten betrifft genauso, rennt der hund raus und rein, kriegt man mal nicht mit, dass er nen Haufen setzt und schwupp liegt ein Kind drin... neee, oder Hundi bellt Passanten an- ist ja "sein" Garten. Mein Hund ist mit mir draussen, da brauch ich auch ned unbedingt nen Garten.
Ich persönlich such zwar ne größere Bude, hat aber weniger was mit dem Hund zu tun. Ich hab allgemeinen Platzmangel für meinen Kram- zuwenig Platz für Schränke usw.
Aber das wäre ohne Hund auch nicht anders.

Mein Hund liegt in der wohnung meistens rum und pennt. Die Küche wird öfter mal als "Trickarena" genutzt.
Ich möcht ja mal wissen, wie Leute die glauben, ein Hund muss mindestens in einer 80qm wohnung mit mind. nochmal soviel Garten sein, gucken, wenn ihnen das Tierchen dann mal diese insgesamt 160qm "spielfläche" umgestaltet haben.

lg susanne
lg
susanne mit Tucker (exklusiver Mix: australischer Betthund X australische Pottsau)

~~~~~~~~

ACDs are getting enough attention these days, that a fair number of people are asking about them. And I'm convinced that most people really don't want one. They just think they do.
(Mark Abbot)
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Beitragvon Alina_ » 13.01.2009 00:41

Ich halte nen Schäferhund-Husky (!) in ner kleinen Wohnung. Die, die mich näher kennen, wissen, dass mein Hund ein glückliches Leben führt.
Aber ich musste mir z.B. von Arbeitskollegen schon anhören, dass das totale Quälerei sei. Punkt. Da gibts kein dran rütteln.
Tja, was soll man dazu noch sagen. Wenn man einmal abgestempelt ist. :ka:

Ach, und es heißt immer: "Stinkt der nicht?" :|
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