Chandrocharly hat geschrieben:Und ich habe nur gelesen,und sag mir,Sylvi,halt die Schnauze
Tja, so ging es mir auch, aber meine Schnauze zu halten, habe ich dann doch nicht geschafft.
Ich rege mich hier ziemlich auf und meiner Meinung nach kann man die meisten hier in einen Sack stecken und trifft immer den richtigen. Warum? Weil hier von beiden Seiten verallgemeinert wird, was das Zeug hält. Es wird zwischen den Zeilen gelesen und reininterpretiert etc. Das ist etwas, was mich ziemlich aufregt, da ich aktuell selber an dem Thema bin. Mannomann ... kopfschüttel*
@Katzentier:
Was ich aber auch sehr heftig finde, sind einige Dinge, die du hier geschrieben hast. Da berichtet Jula+Ella von Problemen, die eine Hündin haben kann und fragt
Wie geht ihr damit um, wenn eure Hunde leiden, weil sie ihrem Fortpflanzungszwang nicht nachkommen können und über Tage hinweg ihr Futter verweigern. Und mit den Hündinnen, die scheinträchtig werden und ebenfalls darunter leiden (Milchproduktion, Entzündungen, Depressionen, apetitlosigkeit)?“
Und allen ernstes kommst dann sowas:
Ganz einfach akzeptiere die biologischen Funktionen Deines Hundes als natürlich und gebrauche Deinen gesunden Menschenverstand . Achte auf eine vernünftige Erziehung , gesunde Konsequenz und begegne Deinem Hund mit Verständnis ohne ihn zu bedauern .
LG,
Katzentier
Wenn es nicht so ernst wäre, würde ich doch glatt darüber lachen. Ich kann das zur Zeit sehr gut an Paula festmachen. Du schlägst also allen Ernstes vor zu akzeptieren, dass meine Hündin wie aus dem Nichts plötzlich völlig durchgeknallt ist, wie auf einem anderen Planeten? Milch produziert, kaum noch schläft, stattdessen apathisch rumliegt oder alles zusammen kläfft und eindeutig flüchten will – egal wo wir sind? Und da sagst du, man solle auf „vernünftige Erziehung“ und „gesunden Menschenverstand“ achten? Weißt du, das macht mich so wütend, wenn ich das lese. Natürlich bedauern wir Paula nicht in diesen Phasen, aber klar ist, dass sie sehr leidet und sich nicht mehr wie Paula verhält. Mein Menschenverstand ist gesund, die Erziehung ist vernünftig. Und? Oh Wunder – sie dreht dennoch durch ...
Es ist ein biologischer Vorgang , der zweimal im Jahr stattfindet und mich ein bißchen Mühe kostet .
Warum ist das so schwer zu akzeptieren ? Warum nicht mit etwas mehr Akzeptanz und Verständnis an die Sache rangehen und sie als normal akzeptieren ?
Warum erschrickt so mancher hier davor , daß unsere Hunde ganz normale Triebe haben und greifen gleich zu "Waffen" wie Kastration ?
Katzentier
Von Trieben etc. rede ich hier gar nicht. Während der Läufigkeit habe ich keine Probleme auf Paula zu achten, drei Wochen mit der Schleppleine durch die Gegend zu laufen, Rüden aus dem Weg zu gehen etc. pp. All das ist normal, gehört dazu. Aber wenn es richtig Probleme gibt, die darüber hinaus gehen (und davon sprach Jula+Ella), solltest auch du genau das lesen und nicht als normal darstellen und mit Akzeptanz und Verständnis daherkommen. Ich habe vollstes Verständnis für Paula, denn sie kann nichts dazu. Aber sie leidet, ist absolut wesensverändert etc.
Ich kann Britta hier nur zustimmen:
Britta2003 hat geschrieben:Ich finde es wirklich ganz fürchterlich, wenn eine Hündin derartige "Zustände", wie von Jule+Ella in ihren vorherigen Beiträgen beschrieben, durchlebt.
... Ansonsten muss ich sagen, dass ich es nicht in Ordnung finde, wenn so unqualifiziert diskutiert wird.
Selbst eine Kastration rechtfertigt nicht den Ausdruck "Tierschänder"...das finde ich absolut daneben.
Dann braucht sich auch niemand zu wundern, wenn die friedlichste Diskussion unsachlich wird, und am eigentlichen Ziel vorbeischiesst.
Jeder kann seine Meinung sagen, aber immer bitteschön in einem Ton und einer Wortwahl, die dem realen Leben entspräche.
...
Aber auch bei diesem Statement kann ich nur den Kopf schütteln – allerdings nicht über Katzentier, sondern tinisliebling:
tinisliebling hat geschrieben:Katzentier hat geschrieben:Hallo , dann bist immer noch Du da um den Deckakt zu verhindern !
Katzentier
manchmal ist das nicht mal möglich, hab ich bei der Hündin meiner mutter gesehen, als die den rüden gesehen hat hat sie sich mit aller gewalt von der leine gerissen...
Jeder der eine Hündin hat, muss das im Griff haben. Es gibt x Möglichkeiten: den anderen Hunden aus dem Weg gehen, nur noch mit (Schlepp-)Leine rausgehen, andere Gassizeiten wählen, andere Orte wählen, den Hund anders fordern und diese Zeit die Gassizeiten etwas runterfahren etc.
So – habe fertig!
~edit: Ups - friedliches Ende verpasst








