Hab was Gutes zum Nachlesen für Dich:
Quelle:
http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de/mamma.htmlDa stand u.a. zu dem Zeitpunkt, an dem ichmir das rauskopiert hatte:
- Heute geht man davon aus, dass etwa
0,2 - 1,8 % der nicht kastrierten Hündinnen von Tumoren im Gesäuge betroffen sind, von denen etwa die Hälfte gutartig ist. Außerdem treten diese Tumoren fast ausschließlich im fortgeschrittenen Lebensalter auf.
Auch der Zusammenhang von durchgemachten Scheinträchtigkeiten und Gesäugetumoren hat sich nicht bestätigt.
- Als weitere Vorbeugung vor dem Auftreten von Gesägetumoren wird immer wieder die frühe Kastration vor der ersten Läufigkeit genannt. Dieser Zusammenhang liess sich auch in neuesten Untersuchungen bestätigen, allerdings stellt sich die Frage, ob eine
Verringerung der Tumorwahrscheinlichkeit von unter 2 % auf etwa 0,01 % bei Kastration vor der ersten Läufigkeit die erheblichen Auswirkungen auf die Entwicklung der Hündin und die Gefahr des Auftretens der sonstigen Nebenwirkungen gerechtfertigt. Auch die Tatsache, dass eine Kastration nach der 2. Läufigkeit, also mit knapp 1,5 Jahren, die Tumorwahrscheinlichkeit immer noch auf unter 0,5 % reduziert,
lässt am Sinn der Frühkastration zweifeln.Heute ist das etwas anders formuliert, aber immer noch recht kritisch.
Vielleicht hilft Dir das ja bei Deiner Entscheidungsfindung weiter...
LG,
BieBoss