von Chris2406 » 31.01.2012 13:37
Hallo,
wir haben das letzte Woche auch erst hinter uns gebracht.
Unser Doggenmädchen hatte dazu noch einen kleinen Milz-Tumor, der als Zufallsbefund beim Ultraschall auftauchte.
Als Schmerzmittel hatte ich von der operierenden Klinik lediglich Metacam mitbekommen - das ist nicht unbedingt das A & O als alleiniges Schmerzmittel bei Bauch-Op`s und hat bei unserer Hündin auch überhaupt nicht ausgereicht - bei unserer Haus-TÄ habe ich mir dann nach Telefonat mit ihr noch Novalgin abgeholt, damit sind wir dann gut klar gekommen. Ich würde das Zittern auch als Schmerzen deuten. Da würde ich noch mal Rücksprache mit dem TA halten.
Dass Hunde nach OP's vermehrt trinken, ist oft so und leidlich normal, je nach Infusionsmanagement. Die müssen ihren Kreislauf wieder etwas auffüllen - ich würde sie trinken lassen, solange sie es verträgt.
Die Husterei kann vom Beatmungsschlauch kommen, der wird als Fremdkörper empfunden und macht den Hals/Rachen oft etwas wund, das sollte bald wieder gut sein. (zwei- und vierbeinigen Patienten hilft da oft ein Teelöffel Fenchelhonig) Aufhorchen sollte man, wenn Schleim abgehustet wird oder der Husten so quälend ist, dass dadurch wieder Schmerzen im OP-Gebiet auftreten.
Unsere Doba hat am Tag nach der OP gleich wieder normal gefressen - wir füttern frisch, da habe ich ihr den Gemüseanteil etwas erhöht, damit der Kotabsatz leichter fällt.
Viel mehr als Gassi gehen, würde ich vom Hund auch noch nicht erwarten. Morgen und übermorgen geht es ihr wieder besser.
Gute Besserung!
LG, Chris