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Kann ich meinem Hund ein schönes Leben bieten?

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Moderator: DF-Mods

Kann ich meinem Hund ein schönes Leben bieten?

Beitragvon Mikah » 19.04.2009 18:54

Hallo,

ich habe seit 2 Wochen einen Bretonen aus Spanien, den wir trotz seiner Macken total ins Herz geschlossen haben.

Jetzt frage ich mich langsam, ob er es woanders nicht besser hätte...wir leben in einer 70 qm Wohnung und er scheint hier irgendwie zu wenig Platz zu haben. Vorher hatte ich mich natürlich informiert und da hieß es, die Wohnungsgröße sei eigentlich egal, bei Auslastung.

Nun...wir gehen täglich ca. 3 Stunden raus und noch zur Hundeschule bzw bald Hundesport. Und trotzdem ist er hier drin nur am rumrennen, klaut Schuhe, Shirts und will dauernd spielen und rumrennen.
Langsam denke ich, er braucht einen Garten und ein größeres Haus...quäle ich meinen Hund hier?
Mikah
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Beitragvon Kecca » 19.04.2009 19:00

Was macht ihr denn wenn ihr rausgeht? Nur spazieren. Oder auch Beschäftigung und Suchspiele, Kopfarbeit?
Es ist immehin noch ein Jagdhund mit viel Bewegungsdrang.
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Kecca
 
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Beitragvon schlaubi » 19.04.2009 19:13

Hallo Mikah,

ich nehme an, die 3 Stunden, die ihr draußen seid, ist Euer Hund an der Leine, oder? Wie oft habt Ihr denn die Möglichkeit, ihn mal wirklich frei laufen lassen zu können?

Meine Meinung ist vielleicht extrem, aber ich stehe dazu:
Wenn ich einen lauffreudigen Hund wie einen Bretonen habe und ihn beim täglichen Spaziergang nicht frei laufen kann, dann sollte er zumindest täglich in einem eingezäunten Gelände rennen können.

Viele Grüße

Doris
schlaubi
 

Beitragvon BlueMoskito » 19.04.2009 19:24

Die erste Frage ist erstmal, wie alt ist denn der Hund?

Meiner ist jetzt 5,5 Monate alt. Er ist noch ein eher kleiner Hund mit 30cm Schulterhöhe. Er geht ca. 2 Mal am Tag 30 Minuten raus, einmal am Tag mind. 1 Stunde und ansonsten nur eine kurze Pipirunde. Nach dem Gassi gehen ist er eh total aufgekratzt und muss erstmal zur Ruhe kommen.
Zwischendurch klaut er auch meine Schuhe und macht nur Unsinn, rennt wie ein Bekloppter durch die Gegend und ist nicht zur Ruhe zu bringen. Aber das ist normal bei Junghunden und das legt sich auch wieder, aber deswegen ist er trotzdem ausgelastet meines Erachtens.

Dann ist halt wirklich die Frage, ob dein Hund ohne Leine laufen kann, ob er Kontakte zu anderen Hunden hat zum Spielen. Meiner spielt mind. 2-3 Mal mit anderen Hunden und das tut ihm gut und lastet ihn auch aus. Zwischendurch immer mal wieder Übungseinheiten mit dem Clicker, was ihn ebenfalls zu denken gibt und wodurch er ruhiger wird (er will ja auch das Futter ^^). Nein, aber es hilft wirklich.
Ich gehe nicht zur einer Hundeschule und bis jetzt hat es meinen Hunden auch noch nicht geschadet.
LG Netti und ihr 4- beiniger Begleiter

Chihuahua Willi Wuff Molodez im Herzen (* 04.06.1997, + 06.01.2009)
Mischling Lucky (* 06.11.2008)


Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
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Beitragvon Mikah » 19.04.2009 19:29

3 Jahre ist er alt.

Ohne Leine kann er auf gar keinen Fall laufen, da er draußen nichts wahrnimmt (auch uns nicht)...daran arbeiten wir momentan erst einmal mit Leine.

Es gibt eine spezielle Hundelauffläche in der Nähe, wo ich ihn täglich laufen lasse.

Was wären denn Suchspiele etc, die man mit einem momentan noch völlig unaufmerksamen Hund machen könnte? Oder andere Kopfarbeit? Wie gesagt, draußen nimmt er mich GAR NICHT wahr, selbst wenn ich rumhüpfe und mache und tue...auch Leckerlis etc helfen nichts.
Mikah
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Beitragvon BlueMoskito » 19.04.2009 19:36

Hast du es mal mit Clickern probiert? Ich finde das absolut genial und du siehst richtig, wie der Hund denkt ^^

Du kannst einen Kong befüllen, damit ist er auch beschäftigt. Du kannst eine Flasche auf einen Stock aufhängen, sodass er sie umdrehen muss, um an die Leckerlies zu kommen (immer unter Aufsicht). Du kannst Leckerlies unter Joghurtbechern o.ä. verstecken, damit er diese suchen muss um daran zu kommen (nicht unter jeden, sonst wirds ja langweilig). Da gibt es so viele tolle Sachen, benutzt einfach mal die Suchfunktion, da kann man einiges finden.
LG Netti und ihr 4- beiniger Begleiter

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Beitragvon staffy » 19.04.2009 19:42

Wenn du von draussen rein kommst und der Hund definitiv beschäftigt war, dann schick ihn auf seinen Platz und erklär ihm, daß er da zu bleiben hat !!
2 Wochen ist noch keine lange Zeit und manchmal muß man die Tierchen zur Ruhe zwingen. Bring ihm bei, sich mal eine Stunde irgendwo hinzulegen und keinen Stress zu machen. Scheinbar kann er das jetzt gar nicht.

Gruß, staffy
Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !
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Beitragvon Mikah » 19.04.2009 21:24

Nein, mal "Ruhe geben" kann er nur, wenns dunkel ist...und dann gibt er auch mal 12 Stunden Ruhe (was mich total erstaunt...solange der Rolladen unten ist, scheint in seiner Welt "Nacht und Schlafen" angesagt zu sein :gut: ).

Clickern fangen wir demnächst an, auch zur Erziehung bzw dass er mich draußen beachtet wurde mir das hier empfohlen. Habe mir schon ein Buch zu dem Thema bestellt.

Also ihr meint alle weiterhin, dass es okay ist einen Hund auf 70 qm ohne Garten zu halten (die nächste Wohnung in ca. 2 Jahren wird auf jeden Fall größer und wird hoffentlich auch einen Garten haben)?!
Mikah
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Beitragvon Apaika » 19.04.2009 21:31

Hallo,

ich glaube nach 2 Wochen erwartest du ein bisschen zu viel. Der Hund hat sich ja noch gar nicht richtig eingelebt.

Lebte er vorher auf der Straße?
Liebe Grüße von der mit dem Wollschwein

In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick. © F. Kempner
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Beitragvon Mikah » 19.04.2009 21:34

Seine Vorgeschichte ist total unsicher...man weiß nur, dass er aus einer Tötungsstation kommt und bei der Vermittlung wurde beiläufig erwähnt, dass er wahrscheinlich Straßenhund war. Nach genauerem Studieren seiner Papiere war aber immer wieder ein ganz bestimmes Geburtstdatum erwähnt, er muss also direkt in der Tötung abgegeben worden sein. Das würde auch seine perfekte (!) Stubenreinheit erklären.

Ich will nicht zuviel von ihm erwarten, nur er muss ja von Anfang an Grenzen kennen (zB dass Schuhe nicht zum Fressen gedacht sind).
Mikah
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