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Jäger = Hundehasser?

Was sonst nirgendwo reingehört.

Moderator: DF-Mods

Jäger = Hundehasser?

Beitragvon Bob » 14.02.2007 14:24

Hallo,

ich habe hier schon öfter ziemlich üble Beiträge über Jäger gelesen und muß sagen, daß ich überrascht bin. Ich wußte nicht, daß Jäger anscheinend keine Hunde mögen. Ich dachte immer, daß Jäger schon irgendwie Naturverbunden sind, auch wenn das Töten dazu gehört. Dazu mag man so oder so stehen, aber Jäger haben doch auch Hunde, warum sind sie dann so, wie soll ich sagen, lieblos und geradezu feindlich gegenüber anderen Hunden? Wollen sie so das Wild schützen? (Um es dann hinter selber abzuschießen?)

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, da gab es auch einige Jäger, ich habe mich zwar nie groß damit beschäftigt, hate den Beruf Jäger aber schon eher positiv belegt.

Was meint ihr, wie sind Eure Erfahrungen, warum geraten Hundehalter und Jäger so oft aneinander? Ist es die unterschiedliche Auffassung vom Hund, also Freizeitpartner, Familienmitglied gegenüber Arbeitstier, aber eigentlich doch auch Arbeitspartner und ebenfalls Familienmitglied!?

Würde mich über Antworten freuen, also pro und contra.
Viele Grüße,
Bob
Bob
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Pebbles » 14.02.2007 14:33

Ich denke, im wesentlichen gibt es zwei Gründe

1. Das zum Teil unentschuldbare egoistische Verhalten der Hundebesitzer
2. Die etwas andere Einstellung zum Tier an sich bei vielen Jägern.
Liebe Grüße
Silvia und die Mogwais
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Pebbles
 
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Beitragvon LilliWeser » 14.02.2007 14:36

Hallo!

Ich glaube nicht dass es unbedingt an den Hunden liegt, sondern eher wie sich Jäger hierzulange verhalten und was sie sich erlauben können.

Gruß
lilli
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LilliWeser
 
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Beitragvon Mischlinge » 14.02.2007 14:45

Hallo, also wenn ich auch im Moment etwas nicht verstehe bei einem Jäger möchte ich auf gar keine Fall, alle über einen Kamm scheren.
Es gibt wie bei Sportler, Hundebesitzer, und auch Jäger überall schwarze Schafe.
Ich habe auch zweimal einen sehr netten Jäger getroffen. Einmal als ich mit meiner Hündin durch den Wald bin und sie gleich anhängen wollte. Und ein Jäger, meinte sie höre doch, ich könne sie doch freilassen Danke
Und ein anderes Mal bat mich ein Jäger, in sehr höflichen und freundlichen Ton, ich solle sie doch bitte anhängen. Es gäbe zur Zeit sehr viele Jungtiere.
Also, hängte ich sie gleich an und wir haben uns noch sehr nett unterhalten über den Fuchsbandwurm.
Ich denke, ein scharfer Ton, ein krummes Wort, an einem blöden Tag und schon wird es hochgespielt. Auf beiden Seiten, ist mir ja auch schon passiert.
Also, ich glaube es hält sich die Waage
liebe Grüsse
Tine
Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, daß sie nichts an uns auszusetzen haben.
Mischlinge
 
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Beitragvon conny06 » 14.02.2007 14:46

Also mir hat mal ein älterer Jäger, ein Bild von einem zerfetzten Reh gezeigt, das von einem wilderenden Hund gerissen wurde.
Danke, danach war mir schlecht!
Ich kann die Jäger teilweise schon verstehen, das sie sich über verantwortungslose Hundehalter aufregen.
Ich für meinen Teil, hab noch keinen schiesswütigen Jäger kennengelernt.
Ich weiss: "Schön für mich und meine Hunde!" :wink:
Ich hoffe, ich muss nie die Erfahrung machen, das es diese berüchtigten Grünröcke wirklich gibt. Denn dann wär Schluss mit lustig! :motz:


LG Conny
Liebe Grüße von Conny mit ihren Individualisten, Sam und Pepples sowie
Tagespflegi Paula (GR)

Für immer im Herzen
DSH Charly (Karlchen) *18.03.99 - 22.04.10
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conny06
 
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Beitragvon RiotheRat » 14.02.2007 14:53

Um jagdlich betriebenen Naturschutz kommen wir sicherlich nicht herum. Aber warum muss das in Händen zahlungswilliger Lobbyisten (fast hätte ich "Feudalherren" geschrieben) sein? Alles klagt und jammert über Arbeitsplätze. Na ist doch prima, wir schaffen die völlig überflüssige Privatjagd ab und schaffen Arbeitsplätze.

Contra Privatjagd - Pro staatlich / kommunal betriebener Jagd.

RtR
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Beitragvon Britta2003 » 14.02.2007 15:01

Es gibt unter den Jägern solche, die Hunde als " Gebrauchsgegenstand" betrachten, nicht mehr und nicht weniger!
Es gibt Jäger, die ihren Hund als treuen Begleiter und Jagdhelfer sehen, und ihn auch dementsprechend liebevolle behanden!
Es gibt Nichtjäger, die Hunden gegenüber hassvoll und feindlich gegenübertreten und dies auch öffentlich kundtun!
Es gibt Nichtjäger, die Hunde lieben, das sind wohl wir!
Also denke ich, dass man nicht sagen kann, dass Jäger allgemein keine Hunde mögen!
**Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


-J.R.Ackerley-

Hier geht es zum Beschützer Sir Bonny und zum Angst"häschen" Manila
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Beitragvon Tanja&Jamy » 14.02.2007 15:06

Also ich habe bis jetzt auch (fast) nur positive Erfahrungen gemacht:

Einmal war ich mit meinem Hund im Wald spazieren - er ist frei gelaufen - als um die Ecke plötzlich ein Jeep stand, drinnen saßen 2 Jäger. Ich hab mich schon auf einen gewaltigen Anschiss gefasst gemacht und Jamy gleich angeleint als die Jäger das Fenster runter gekurbelt haben... Sie haben mich freundlich gegrüßt und gemeint ich solle schön auf meinen Hund aufpassen, es wäre ein tollwütiger Fuchs in diesem Gebiet unterwegs, aber anleinen bräuchte ich ihn nicht solange er in meiner Nähe bleibt. Fand ich sehr nett von den beiden :wink:

LG Tanja
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Tanja&Jamy
 
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Beitragvon Andy » 14.02.2007 15:23

Hallo.
Also die Story hat mir geade mein Kollege erzählt. Eltern gehen mit zwei Kindern und Hund von der Alm in Richtung Tal. Kinder und Hund ca. 500m vor den eltern. kommt Jäger, nimmt Kindern den Hund weg, bindet den an den Baum und erschießt ihn, vor den Augen der Kinder. Ist doch wahnsinn, oder?
LG Ina
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Andy
 
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Beitragvon Hund » 14.02.2007 15:30

Andy hat geschrieben:Hallo.
Also die Story hat mir geade mein Kollege erzählt. Eltern gehen mit zwei Kindern und Hund von der Alm in Richtung Tal. Kinder und Hund ca. 500m vor den eltern. kommt Jäger, nimmt Kindern den Hund weg, bindet den an den Baum und erschießt ihn, vor den Augen der Kinder. Ist doch wahnsinn, oder?
LG Ina
  1. Schlechter Jäger, wenn er ihn erst an einen Baum binden muß.
  2. Wenn der Hund am Baum angebunden ist, ist der Hund bereits gesichert. Somit hat der Jäger kein Recht mehr zu schießen
  3. hat sich der Jäger damit selbst "sein Grab geschaufelt"
  4. wüßte ich nicht ob der Jäger das überlebt hätte, ziemlich sicher hätte er einen Notarzt gebraucht.
Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
(Friedrich II. der Große)

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