hallo und danke für eure antworten.
muss nochmal länger ausholen für unseren speziellen fall:
mein hund kam mit einem jahr aus griechenland. was er dort alles erlebt / gelernt hat kann ich nur vermuten... da er aber jede menge schrotkugeln im rücken und ein projektil im bein hat könnte es sein, dass er zur jagd benutzt wurde, oder aber er sollte durch die schüsse getötet/vertrieben werden. naja, müßig, das jetzt herausfinden zu wollen.
wir haben ihn jetzt gut 3 jahre, viel mit schleppleine trainiert und einen guten grundgehorsam. er ist passionierter mäusejäger, was ich auch bis jetzt zugelassen habe. kaninchen sitzen hier in frankfurt massenhaft herum und waren/sind deshalb uninteressant. wenn sam trotzdem einem kaninchen hinterherspringt, kommt er auf hhier zuverlässig zurück. jedenfalls bis gestern.

am hellichten tag springt uns ein, wie ich nachher feststellte, ein krankes kaninchen (myxomatose, zugequollene augen und dadurch blind und orientierungslos) vor die füße. ich habe meinen hund nicht wiedererkannt. er war sofort hinterher, wie in einem tunnel, unerreichbar für mich. gräßlich. er hat das kaninchen getötet und mir dann stolz vor die füße gelegt. ich konnte seine jagd nicht mehr unterbrechen. bin geschockt,
einziger trost ist, dass es für dieses kaninchen die erlösung war, es war schon völlig orientierungslos und wäre in den nächsten tagen gestorben, die hören dann auf zu fressen und verhungern.
nun muß ich ja damit rechnen, dass hier noch mehr kaninchen mit dieser krankheit herumhoppeln und sam ist erstmal an der leine. bin unschlüssig, wie es nun weitergehen soll. wie gesagt, es gibt auf unseren gassigebieten kaninchen zu hauf, bis jetzt immer uninteressant, da unerreichbar?
durch knie-op, arthrose und einen alten bruch im bein ist sam auch gar nicht in der lage, ausdauernd zu laufen und zu jagen. und war bis jetzt auch zuverlässig abrufbar...
wie würdet ihr mit der situation umgehen?
lg