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ist traubenzucker für hunde giftig?

Alles rund ums barfen und der Frischfütterung

Moderator: DF-Mods

ist traubenzucker für hunde giftig?

Beitragvon sabse_mic » 31.03.2007 15:53

ich habe in meinem barf buch gelesen dass trauben für hunde giftig
sind. welcher stoff der trauben ist eigentlich genau giftig?
ist der traubenzucker der giftige anteil?

wenn ja in welchen mengen
ist er für den hund giftig?

wer weiss darüber bescheid?
liebe grüsse
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Beitragvon naijra » 31.03.2007 16:00

Traubenzucker ist weder für Mensch noch Hund giftig, sondern nimmt eine zentrale Stellung im Energiestoffwechsel ein. Guck doch mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Traubenzucker
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naijra
 
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Beitragvon sabse_mic » 31.03.2007 16:02

na man lernt nie aus,
danke für die antwort

aber bin echt der meinung das stand da so drin.
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sabse_mic
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Beitragvon casper » 31.03.2007 16:03

Hallo
gute Frage. Ich habe schon oft links hier gesehen wo es um die Erforschung von Weintrauben/Rosinenvergiftungen ging und meine mich zu erinnern das es nicht klar ist welcher Stoff in der Weintraube verantwortlich ist.
Ergo, wird schwer rauszufinden ob der "gefährliche" Stoff auch im Traubenzucker ist.

LG
Sandra

PS Hast Du denn schon mal Traubenzucker gegeben?
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Beitragvon Lina » 31.03.2007 16:04

Hallo Sabse_mic!

Soweit ich weiß, weiß man noch nicht, was an Trauben genau giftig für Hunde ist. Allerdings stehen Trauben (und natürlich auch Rosinen) im Verdacht, Nierenschäden hervorzurufen.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand - jedermann ist überzeugt davon, er habe genug. (Descartes)
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Beitragvon casper » 31.03.2007 16:06

naijra hat geschrieben:Traubenzucker ist weder für Mensch noch Hund giftig, sondern nimmt eine zentrale Stellung im Energiestoffwechsel ein. Guck doch mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Traubenzucker

Der Link macht mir als Nichtbiologe Kopfschmerzen :hilfe:
Wie kannst Du das denn ableiten? Bitte um Hilfe :???: :???:

LG
Sandra
casper
 
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Beitragvon Dakota » 31.03.2007 16:36

Also Traubenzucker kann man dem Hund schon mal geben, meine letzte Hündin hat Traubenzucker nach ihrer schweren OP bekommen.

Doch bei Weintrauben und Rosienen bleib ich hart und fange erst gar nicht an sie zu füttern.Lies mal hier, zwar weiss man da auch noch nicht genau was an den Trauben so giftig ist aber das reicht mir schon um es nicht erst auszuprobieren.
http://www.animal-learn.de/giftig_rosinen.php
LG Claudia

Hunde werden unschuldig geboren. Sie werden das, was der Mensch aus ihnen macht.
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Beitragvon naijra » 31.03.2007 20:46

casper hat geschrieben:
naijra hat geschrieben:Traubenzucker ist weder für Mensch noch Hund giftig, sondern nimmt eine zentrale Stellung im Energiestoffwechsel ein. Guck doch mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Traubenzucker

Der Link macht mir als Nichtbiologe Kopfschmerzen :hilfe:
Wie kannst Du das denn ableiten? Bitte um Hilfe :???: :???:

LG
Sandra


Also, ich versuche es mal, möglichst ohne Fremdworte.

Traubenzucker ist dasselbe wie D-Glukose, es ist eine chemisch reine, ungiftige Verbindung, die in jedem lebenden Organismus vorkommt. Daher kann auch kein Gift "darin" sein - es wäre sonst kein Traubenzucker mehr, sondern eine Mischung von Traubenzucker und Giftstoff.

Zur Stellung von Glukose im Stoffwechsel: Glukose ist, grob gesagt, der Brennstoff für den Stoffwechsel. Bei der Atmung wird es zu Kohlendioxid und Wasser verbrannt, bei der Glykolyse zu Milchsäure umgesetzt. Dabei wird Energie frei, die der Organismus zur Herstellung einer Art "Zell-Benzins" benutzt - der universalen Währung, die den Stoffwechsel am Laufen hält.

Glukose gehört zu den Kohlenhydraten und stammt meist aus dem Stoffwechsel der mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate (Stärke, verschiedene Zucker). Werden zuwenig Kohlenhydrate aufgenommen, kann sie aber auch vom Körper synthetisiert werden, hauptsächlich in Leber und Niere. Das kostet aber mehr Energie, als die anschliessende Verbrennung liefert. Die einzelnen Glukosemoleküle werden im Muskel zu verzweigten Ketten zusammengehängt gespeichert und je nach Bedarf wird die Glukose daraus wieder freigesetzt. Der Energiebedarf der Muskelkontraktion wird beispielsweise kurzfristig aus Glukose gedeckt - auch beim Hund. Sprintet der Hund länger mit Höchstgeschwindigkeit, wird die Glukose dabei bis zur Milchsäure abgebaut und der Hund hat Muskelkater. Sind die Glukosevorräte erschöpft, müssen die Fettreserven angezapft werden. Das geht aber langsamer; der Hund kann dabei weniger schnell rennen. Pennt er anschliessend, werden die Glukosevorräte wieder aufgefüllt - am schnellsten durch eine Portion Reis oder Getreideprodukte, langsamer durch Biosynthese (Herstellung im Körper).

Ich hoffe, das hilft etwas weiter.
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Beitragvon casper » 31.03.2007 21:55

Super, dankeschön.
:2thumbs:
LG
Sandra
casper
 
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Beitragvon lunanuova » 01.04.2007 08:04

Hat Traubenzucker denn überhaupt etwas mit Trauben zu tun,
außer daß irgendein Chemiker den Stoff bei der Untersuchung von Trauben entdeckt hat?
Irre ich mich oder ist Traubenzucker auch Bestandteil von anderen Zuckerarten, die mit Trauben rein gar nichts zu tun haben?
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