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Moderator: DF-Mods
Jutetuetchen hat geschrieben:Wird sowas - sprich schon eine Androhung z.B. bei Menschen auch bereits schon "polizeilich verfolgt" (keine Ahnung) oder muss erst was passieren - sprich eine Androhung sowas zu tun reicht nicht aus dass die Polizei was unternimmt ?!?!?
Ja! siehe auch §241 StGB - Bedrohung
(1) Wer einen anderen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens (z.B. schwere oder gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge) bedroht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen einem anderen vortäuscht, daß die Verwirklichung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bevorstehe.
Und wie Du schon schreibst - wie sieht es bei Hunden (Tieren) überhaupt aus wenn jemand eine solche Drohung ausspricht.
Bedrohung scheidet in dem Fall aus, denn der § 241 verlangt als Bedrohten "Personen". Stirbt ein Hund aufgrund eines Köders liegt eine Sachbeschädigung vor.
Nimmt der "Köderausleger" aber billigend in Kauf, dass nicht nur Tiere, sondern auch Menschen durch den Köder zu schaden kommen, kommt wieder die schwere/gefährliche Körperverletzung bzw. KV mit Todesfolge ("verursacht wissentlich") in Frage, nicht aber die Bedrohung, denn die muss konkret gegen eine/mehrere bestimmte Personen ausgesprochen werden. Also alles Straftaten, die die Polizei verfolgen muss!
kann ausgeschlossen werden, dass Menschen zu schaden kommen (z.b. Köder in geschlossenen Zwinger, Hund drin) liegt (versuchte) Sachbeschädigung vor.
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke kann ich mir schon vorstellen dass erstmal nichts unternommen wird bzw. werden kann weil ja bis dato nichts passiert ist und hoffentlich auch nicht passieren wird.
so nicht ganz richtig, aber leider manchmal personell einfach nur schwierig bis unmöglich sofort oder in größerem Umfang zu reagieren (Walddurchsuchung o.ä.). Außer natürlich es liegt akute, dringliche Gefährdung vor. Is unbefriedigend, ich weiß, aber woher genug Polizisten schnitzen?....
Canum Äskulap hat geschrieben:Zur Erklärung, Situation war folgende: Ich war mit Odin und meinem Freund dabei in HH zu einer Hundewiese zu gehen, gingen gerade auf einem ruhigen Spazierweg, rechts Schrebergärten, links wildes Buschwerk, kein direkter interner Schrebergartenbereich. Vor uns ein Rentnerehepaar, Odin trottete ein paar Meter vor uns auf Höhe des Paares, ihnorierte sie aber und rückte ihnen auch nicht auf die Pelle. Auch das Ehepaar machten nicht den Eindruck, als wenn sie Angst hätten oder er sie störte. Sie wollten dann recht in ihren Garten rein und er blieb stehen und schaute ihnen beim Öffnen der Tür zu. Da drehte der Mann sich um, der Hund gehöre an die Leine, und Kampfhunde (bemerke: Odin ist ein Boxer) brauchen eh einen Maulkorb und die Hunde hier sollte man eh alle vergiften und wir sollen aufpassen, wo wir ihn laufen lassen, wir werden schon sehen was wir davon haben. Ich gehöre leider zu den Menschen, die erst im Nachhinein sauer werden und in dem Moment garnicht groß rumpöbeln, aber im Nachhinein wünschte ich mir, dass ich ihn gleich am Schlawittchen gepackt hätte....
Das schlimme ist, dass Odin wirklich NICHTS gemacht hat, nichtmal an die Hecke gepinkelt oder so, sondern er war NUR DA....
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