Hallo zusammen,
@Murmelchen
Die Sache mit dem Vorstehen und dem Blatt habe ich vermutlich etwas missverständlich geschrieben. Ich meinte damit, dass selbst das Vorstehen eines Blattes, das sich im Wind bewegt, ernst genommen werden muss. Problem ist immer, wenn der kleine Welpe das Blatt, oder den Schmetterling "so süß" beobachtet ... und dann verfolgt. Ich denke hier muss jeder selbst entscheiden, ob der Hund das Blatt vorstehen darf/soll, oder ob man bereits hier unterbricht und den Hund auf sich konzentriert... (Macht es Sinn, ein sich bewegendes Blatt vorzustehen? Sollte man sowas unterstützen...??)
@Murmelchen: Down
Wir haben's bei unseren beiden mit Clicker einstudiert. Wir waren mal in einem Abrichtekurs unserer Jägerschaft. Allerdings wurden dort noch Methoden benutzt, die ich für äußerst tierschutzrelevant halte. Hm, dann mussten wir uns selbst was einfallen lassen. Platz konnte er schon und dann hab ich die Bewegung des Kopfes bis zum Boden mit dem Clicker geformt. Dann das Kommando eingeführt. Irgendwann wurde nur noch die schnelle Ausführung geclickt, aus allen Positionen, in verschiedener Umgebung, später dann mit Zeitfenster für langes liegen bleiben. Letztlich muss ich aber ganz ehrlich sagen, dass wir das Down-Training etwas schleifen lassen haben. Müsste man halt immer wieder exakt üben....
@MatzeSK
Mit dem Aufscheuchen des Wildes gebe ich dir vollkommen recht. Auch für mich war das keine adäquate Handlung, mit andern Lebewesen umzugehen. Aus diesem Grund habe ich mich dann dafür entschieden, das Vorstehen zu loben, den Hund abzuholen und auf mich zu konzentrieren. Meistens habe ich aber auch schon beim Ansatz eines Vorstehens unterbrochen.
Wie ich ja im ersten Beitrag schon geschrieben habe, ist dieses Vorstehen und dann Aufscheuchen eine Möglichkeit. Rein vom Jagdverhalten und von der Zusammenarbeit mit dem Menschen, kann ich die Idee nachvollziehen. Für mich wär's jedoch keine Möglichkeit, die in Frage kommt.
Liebe Grüße, Susy