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Training nach dem Konzept von Ulv Philipper

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    Natürlich "testen" die. Du kannst ein komplexes! Verhalten nicht so einfach dauerhaft fixieren. Es wird ja - und das ist einfach Biologie, so funktioniert Überleben - immer wieder eine Kosten Nutzen Rechnung aufgemacht. Stell dir vor du hast gelenrt: Dornen sind blöd. Bist aber kurz vorm Verhungern. Um die Brombeeren zu kriegen, wirst du also die Dornen eben doch nochmal "testen".

    Das "Testen" - also ein völlig normales, gesundes Verhalten! abstellen geht nur über eine sehr deutliche Strafe (die berühmte heisse Herdplatte - funktioniert aber nur für sehr einfache, eindeutige Verhaltensweisen) oder eben Brechen: ein gezieltes Treiben in die erlernte Hilflosigkeit, indem das Tier die Erfahrung macht: egal was ich tue, meine Umwelt ist völlig unberechenbar - das macht jedes echte Lernen unmöglich. Man weiß ja nicht, ob dasselbe Verhalten beim nächsten Mal eine harte Strafe hervorruft oder eine Belohnung oder gar nichts. Erfahrungen werden wertlos. Und sich entziehen kann man auch nicht. Wer schon mal einen unberechenbaren Vorgesetzten hatte, kennt das Gefühl... Man versucht möglichst gar nichts mehr zu machen, will alles richtig machen, überreagiert und ist unter Dauerstress. Aber Initiative zeigt man nicht mehr..
    Das "funktioniert" dann also schon. Sozusagen.

    Welche Hilfsmittel eingesetzt werden, ist eigentlich unerheblich.
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  • flohalsband schrieb:

    Sambo71 schrieb:

    flohalsband schrieb:

    Unter dem Hashtag Ulvphilipper sind auch einige Videos zu finden.
    Das sind Videos von TE, oder?
    TE?
    vom Threadersteller. Im Eingangspost erzählt er, dass sein Hund ein Shiba ist und Mifune heißt. Der Hund in den Videos auch
    LG Yasmin

    Bo 5.12.2004
    Sam 1.7.2005

    Lilly + Fee 1.8.2013

    Shingo, Emma, Rambo, Blacky und Terry für immer im Herzen
  • Was ich eigentlich immer viel erschreckender finde als die Methoden oder geheimnisvolle Methoden dieser Menschen: Die Anhänger. Denn egal wie die "großen Meister" nun heißen, eines wird hier bewundert: Die perfekte Kontrolle über ein anderes Lebewesen.
    Und ich frage mich, warum braucht ein Mensch diese Kontrolle, den absoluten Gehorsam, der dann angeblich Sicherheit gibt?
    mit Chilly dem Labradoodle


    Der große Blonde :)
  • Cindychill schrieb:

    Was ich eigentlich immer viel erschreckender finde als die Methoden oder geheimnisvolle Methoden dieser Menschen: Die Anhänger. Denn egal wie die "großen Meister" nun heißen, eines wird hier bewundert: Die perfekte Kontrolle über ein anderes Lebewesen.
    Und ich frage mich, warum braucht ein Mensch diese Kontrolle, den absoluten Gehorsam, der dann angeblich Sicherheit gibt?
    es ist ja so, dass alle propagieren, dass der Hund alle Entscheidungen alleine trifft...und wir regulären Hundehalter ja immer nur Gehorsam und Kommandos vom Hund verlangen.
  • Nicht jeder Hund der so "lernen" soll, hält das psychisch aus. Das Vertrauen zwischen HH und Hund wird unberechenbar gemacht. Sensible Hunde kann man dadurch kaputt machen. Den Willen brechen ist eine sehr einfache Methode, ob es dem Hund und letztendlich dem Hund und HH als Team zu gute kommt, steht auf einen anderen Blatt. Sprühhalsband, ob nach oben oder unten gerichtet, ist ein Schreckreiz...wie auch alles andere, was den HH unberechenbar macht . Mit jeden Hund sollte individuell gearbeitet werden, keine sture Philosophie verfolgt werden. Nicht das EINE einzige Schema ist es wo man weiter kommt, ausser das man den Willen des Hundes bricht. Bricht man diesen, ist es wie bei jeden Lebewesen, es folgt aus Angst, gewöhnt sich dran, aber leidet psychisch wie auch physisch. Traurig
    LG Michi :-)

    Hier geht's zu unseren Pfotothread :
    Mister Knallkopf und seine kleine "Kirsche"

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michi69 ()

  • Ihr habt mich nun echt so neugierig gemacht das ich mir die Homepage auch mal anschauen musste (eigentlich mist, weil noch mehr klicks) :D

    Grad das Video in seinem ersten Text fand ich geradezu unheimlich. Mich erinnerten die Hunde darin an den Pawlowschen Hund der bei dem Ertönen einer Glocke sabbert. Hier in dem Video ist die Pfeiffe die Glocke und das Sitz das Sabbern.
    In dem Text steht so blumig was von Freiheit, Möglichkeit der Wahl und Kooperationsbereitschaft, aber ich sehe da nur Hunde (habe allerdings mit Jagdhunden keine wirkliche Erfahrung, vielleicht gehört das ja tatsächlich so :ugly: ) die einen inneren Kampf austragen und dadurch Stress haben.
    Im Geiste jagen sie noch, doch der Körper reagiert unabhängig/ferngesteuert auf den Pfiff.

    Und was man hier so liest scheint es auch eher in die Richtung zu gehen das der Hund letzenendes die Unabhängigkeit gegen die absolute Abhängigkeit vom Hundehalter tauscht :???:
    Eine "Beziehung gegenseitiger Wertschätzung auf Augenhöhe." wie er es auf der Homepage beschreibt mag sich werbetechnisch gut anhören (Hipster scheinen ja eh eine Liebe zu Marketing und Werbung zu haben), aber scheint er auf dem Weg vom Werbetext in die Praxis die Wörter "gegenseitig", "Wertschätzung" und "Augenhöhe" verloren zu haben.

    Reicht eigentlich schon um für mich festzustellen das der gute Mann nicht an meine Hunde kommt.
    LG Romina mit
    Sams(on), Schnauzer-Briardmix *05.04.2005 / Krabat, Welsh Corgi Cardigan *03.06.2014

    Kurze Beine - Großes Ego - Allzeit bereit!

    Man kann über jeden Tellerrand schaun, aber man sollte nicht über jeden Tellerrand springen.

    Helena, Corgi-Mix *24.04.02 / + 06.02.14
    Das Herz auf vier Pfoten

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