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Wilderbse & Duna - das Dreamteam

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      Es ist überhaupt ein Problem einem Hund ein gut sitzendes Brustgeschirr anzubehalten. Mein Kleiner wurde vor ein paar Wochen operiert und hatte das Brustgeschirr dauerhaft an bis die Fäden raus waren (und der Tichter vom Kopf).

      Eine dünne leichte Hausleine stört den Hund bestimmt auch nicht. Damit kann er sich auch unbeschwert auf dem Sofa wälzen ;-) Die Hausleine ist jedenfalls ein wertvolles "Werkzeug" falls ein Hund ängstlich oder gestresst ist - eine einfache Art, das Handling leichter zu machen.
      Viele Grüsse von Anne

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      Carlos - Spaniel-Mix * 03/2016
    • Der allerbeste Tipp, den ich hier gelesen hab war: sie zu, dass Du es nicht zu sehr verkopfst!

      Manchmal kann es auch ganz einfach sein. Übersehe das vor lauter Theorie nicht, falls es so sein sollte. Schau sie mit Deinem Herzen an, dann wird alles gut!

      Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit dieser Zuckerschnute und schaue gerne ab und an hier rein, um Euren Weg zu verfolgen.
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    • Also - HEUTE war der Tag 1 - Duna zieht bei mir ein:

      Angefangen hat schon alles damit, dass mir in der Früh der Fuß weh getan hat (ausgerechnet heute!) und ich schon um 5:30 vor lauter Aufregung aufgewacht bin.
      Ich habe mit der Übergabe um ca. Mittag gerechnet, das hat sich aber dank Baustellen und Stau nicht nur in den Nachmittag hinein verzögert, sondern bis 18:30 Uhr bei Regen und 17°C.

      Sie war noch in der Box, als ich sofort gewusst habe - sie ist mein Hund! :cuinlove:

      Anfänglich ist sie fast erschrocken, dass ich am anderen Ende der Leine hing, während sie gleich hin und her getrottet ist, ich habe sofort gemerkt, dass sie das überhaupt nicht kennt. Außerdem hat sie sich häufig geschüttelt wegen dem Geschirr...
      Und es hat auch nicht lange gedauert, bis sie sich aus dem Geschirr (von der Orga) mal schnell heraus gewunden hat - ich habe nicht schlecht gestaunt, wie schnell und beweglich sie ist!
      Gott sei Dank waren ein Haufen Menschen da (auch von der Orga), die sie gleich festgehalten und ihr das enger gemachte Geschirr angelegt haben, ein paar Büschel Haare von Duna lagen auch auf dem Asphalt. (Ich war in der Zwischenzeit damit beschäftigt dumm dazustehen und dem Hund nachzuglotzen...)

      Ich habe mich direkt vor meinem Haus (das, in dem ich wohne, nicht meins) mit ihr absetzen lassen - zu bewältigen waren 1x über die Straße, 1x über den Parkplatz und dann in den 3. Stock (kein Lift). Ich habe wirklich versucht, ganz langsam die richtige Richtung einzuschlagen, aber die kurze Autofahrt hat ihr irgendwie den Rest gegeben. Jedenfalls hatte ich über 10 Minuten lang "ein Gestrüpp" an der Leine, und als ich merkte, dass sie sich schon wieder aus dem Geschirr winden will, habe ich sie möglichst liebevoll heraus gezogen. Über die Straße ging gut (Leckerlis), aber der Parkplatz mit Null Möglichkeiten zum Verstecken war nicht ihr Fall. Am aller schlimmsten aber war der Terrazzo-Boden in meinem Stiegenhaus (böse Erinnerungen ?!) - und die Stiegen. Und die Sicht in den dunklen Keller war auch sehr unheimlich. Kurz gesagt, bis ich sie oben hatte, hat es gedauert, und sie hat das gar nicht gut aufgenommen.

      In der Wohnung habe ich sie samt nachziehender Leine dann einfach laufen lassen, ihre Nerven waren jetzt wirklich zu blank, um sie durch die ganze Wohnung zu führen. Ich habe mir erst mal die nassen Klamotten vom Leib gezogen, als ich auch schon gemerkt habe, dass sie "allein" sein will. Während dessen ich also die Tasche abgestellt habe und die Wasserschüssel gefüllt habe, ist sie schnurstracks (!) zu meinem Plastikmüll und wollte mit der Folie von der gestrigen Hühnerbrust türmen, hat sie aber aus Angst fallen lassen (ich habe sie gnadenlos verfolgt).

      Ich räume also die Folie auf und wie ich ins Schlafzimmer komme, sehe ich eine Pfütze auf dem Boden und wie sie mit einem eleganten Hops sofort auf mein Bett gesprungen ist. Ich konnte nicht anders und musste laut lachen, sie ist offenbar wirklich ein kleiner Frechdachs. Ich frage mich immer noch, woher so ein Hund, der noch nie in einer Wohnung war, weiß, dass das Bett der allerbeste Platz für ein Schläfchen ist?
      Während ich kommentarlos die Pfütze aufgewischt habe (sie hat wirklich den Eindruck gemacht, als wäre ihr das unangenehm), habe ich sie noch 3x vom Bett herunter gestampert.
      Sie hat dann wieder damit weiter gemacht, ganz arg ruhelos durch die Wohnung zu joggen (Hundekrallen auf Laminat hören sich iwie toll an :) ), bis ich die Futterschüssel mit - dank dem Thread hier - selbst eingekochtem Hundefutter (Hühnchenbrust mit Karotten und Fenchel an Risottoreis mit Apfelstückchen) gefüllt angereichert habe. Sie wiegt ein bisschen zu viel und sie hat über 20 Stunden nichts zum Fressen bekommen, also habe ich es für besser gehalten, erstmal eine kleine Portion zu genehmigen. Als Nachspeise (sie war wirklich noch voll hungrig) habe ich ihr eine Erdbeere angeboten, aber Frau Hund wollte nicht.

      Nach der ganzen Action habe ich mich erst mal hingesetzt, damit sie auch zur Ruhe kommen kann, gleich nachdem meine Nachbarin ganz kurz ihre Neugier gestillt hat und Duna im Haus willkommen geheißen hat - ohne Streicheln, und Duna hat ihr einen netten Blick geschenkt.

      Eineinhalb Stunden später um ca. 21 Uhr wollte ich ihr mein Sicherheitsgeschirr anlegen (ich habe es für Kopf und Brust schon eingestellt und für den Bauch auf das Weiteste), da hat sie mich gesehen und hat sofort wieder die Ohren angelegt und sich die Nase geschleckt und sich ganz platt auf den Boden gedrückt. Mit vielen Leckerlis und noch mehr Geduld habe ich es geschafft, ihr wenigstens den Kopfteil langsam drüber zu streifen - der Rest hängt irgendwie an ihr dran und Gassi gibt es nicht, bis sie sich soweit beruhigt hat, das ich mit ihr da auf einen grünen Zweig komme.
      Im Moment hat sie sich auch wieder unter dem Bett heraus bewegt und liegt auf ihrer Decke neben dem Korb - der ist ihr auch nicht geheuer. Vielleicht liegt es aber auch an dem Geruch von dem billigen Lammfell-Imitat vom I*ea...

      Licht an und ausschalten war auch ein WOW-Erlebnis für sie, genauso wie die Flugzeuge, die über unser Haus drüber fliegen bevor sie 6 km weiter landen.

      Im Moment liegt sie ganz K.O. auf ihrer Decke und wartet darauf, dass ich endlich Frieden gebe (sie ist wirklich mit Sonnenuntergang müde geworden und hat sich zum Schlafen nieder gelegt).


      Also - Gute Nacht und bis morgen, wenn der Leinen-Krimi weiter geht :???:


      PS: Fotos gibt es keine - ich hätte nicht gewusst, wann!
      Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz.
    • Spannender erster Tag! Ich muss sagen, ich hätte sie nicht aus dem Bett jagen können ... allein der Gedanke und ich wär mir vorgekommen wie ein Tierquäler xD

      Mit dem klauen, das ist meistens normal, so hat sie bisher überlebt. Das nächste mal nicht verfolgen, übe mit ihr tauschen... dann wird das schon.

      Orgas haben wenig Geld aber warum lassen sie sich von de zukünftigen Besitzern nicht Sicherheitsgeschirre schicken? Bei solchen Geschichten mit dem rauswinden bekomme ich Anfälle.

      Ansonsten hört es sich bisher gut an!! Weiterhin gute Nerven.
      "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."

      Maurice Maeterlinck
    • wilderbse schrieb:

      Ich frage mich immer noch, woher so ein Hund, der noch nie in einer Wohnung war, weiß, dass das Bett der allerbeste Platz für ein Schläfchen ist?
      Das ist der erhöhte Platz = gut.

      wilderbse schrieb:

      nachdem meine Nachbarin ganz kurz ihre Neugier gestillt hat und Duna im Haus willkommen geheißen hat
      Musste das denn sein?

      wilderbse schrieb:

      PS: Fotos gibt es keine - ich hätte nicht gewusst, wann!
      Ich hätte nicht gewusst, wozu. :ka:

      Kenjada schrieb:

      Bei solchen Geschichten mit dem rauswinden bekomme ich Anfälle.
      Ich auch.

      Lass sie einfach...und mach nicht so viel "Gedöns"!
      L. G.
    • 2. Tag erster Teil:

      Wir hatten eine ganz wunderbare Nacht, oder zumindest hätte ich nichts gemerkt, dass sie irgendwie unruhig gewesen wäre. Ich hab im Klo das Licht brennen lassen, falls sie in der Nacht herumschnüffelt oder Wasser schlabbern geht. Im Schlafzimmer habe ich auch auf Urlaubstemperatur hochgeheizt und sie hat sich wunderbar entspannt.

      Aufgewacht bin ich - übereifrig - um 6:15 - bereit zum Gassi gehen, der arme Hund muss ja raus. Der arme Hund hat aber einen zu dicken Bauch für das Sicherheitsgeschirr, weswegen ich mein normales Geschirr geholt und angepasst habe. Da sind noch weniger Riemen als an dem von der Orga, was heißt, dass es jetzt doch ein bisschen schwierig wird.

      Ein bisschen schwierig ist es auch, ihr das Geschirr anzulegen, sie hat da offenbar schon die totale Angst entwickelt und verschmilzt mit ihrer Unterlage, sobald ich mit dem Ding auch nur in ihre Nähe komme. Allerdings habe ich bis jetzt beruhigt festgestellt, dass sie bis jetzt absolut keine Tendenzen zeigt, in ihrer Angst zu schnappen. Und ihre Zeichen sind auch wirklich eindeutig :)

      Im Moment muss sie ihr Geschäft also in der Wohnung machen - sie meldet es auch gleich (sehr brav!). Und für das Gassi gehen brauchen wir Zeit, andernfalls müsste ich sie wirklich hinunter tragen.

      Im Moment ist also Chillen angesagt mit ein bisschen spielen falls sie mag.

      Liebe Grüße, wilderbse

      PS: Die Nachbarin ist eine ganz ruhige (und hat Angst vor Tieren) und Duna war überhaupt nicht aus dem Muster deswegen. Jemand anderen hätte ich nicht rein gelassen.
      PPS: Wegen dem Geschirr muss ich mir aber wirklich was überlegen, das Zeug, das ich da habe, ist leider unbrauchbar.
      Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz.
    • Alternative zum Sicherheitsgeschirr:
      Endloswürger um den Hals, mit einem Riemchen oder Band mit dem Geschirr verbinden, am Geschirr die Leine befestigen. So hast Du wenigstens noch Sicherheit, falls das Geschirr aufgeht o.ä.

      Das Geschirr würde ich (incl. Hausleinenstück) in der Wohnung dranlassen, dann hast Du nicht so viel Gefummel und der Hund muss nicht in die Wohnung kacken/pinkeln, was ihm ja auch unangenehm sein wird.

      Viel Freude weiterhin!

      L. G.
    • Hast du einen Balkon auf den sie gehen kann? Und dann übe mit viel Leckerlis das Geschirr anziehen.
      Und wirklich nicht mehr ausziehen, auch wenn du denkst es wäre ungemütlich. Ungemütlicher ist es immer das Geschirr anzuziehen.

      Wenn möglich geh zu Uhrzeiten raus wenn kaum jemand unterwegs ist.
      20:20h ist bei uns eine gute Zeit... da schaut jeder TV und am Besten noch wenn Tatort kommt, da wirkt die Stadt wie ausgestorben. xD
      "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."

      Maurice Maeterlinck

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