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Gewöhnung ans Fahrradfahren

    • Dackelbenny schrieb:


      Ich persönlich halte nichts davon, erstmal nur tagelang zu schieben, denn da kommt der Hund nur auf dumme Gedanken. Daher warte ich damit wirklich bis der Hund körperlich so weit ist und kann gleich losfahren, dann ist der Hund mit Mitlaufen beschäftigt und kommt nicht auf dumme Ideen.
      Das kann ich nur bestätigen.

      Als zusätzliche Hilfe habe ich zunächst "kanalisierte" Wege genutzt, die links und rechts begrenzt sind. Kleingartenanlagen boten sich bei uns dafür an. So konnte sich Cara zunächst ohne Leine ans Mitlaufen nah am Fahrrad gewöhnen.
      Das Fahrrad an sich kannte Cara da allerdings schon, weil ich sie von Welpe an im Fahrradkorb mitgenommen habe.

      Dagmar & Cara
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    • Moin,

      über Meideverhalten würde ich es vermutlich nicht machen.
      Da hätte ich Sorge, dass der Hund "Angst" vor dem Rad bekommt - und das macht sich auch bei Souveränen, sicheren Hudnen schlecht.

      Ganz zu Beginn ist mir bei meinem Arek (mit 2.5 Jahren aus dem TH geholt und vom 1. tag an super am Rad gelaufen, ohne Übung - bind a vielleicht verwöhnt)
      na aufjedenfall hab ich mal nicht aufgepasst udn das Rad ist mir umgekippt - beinahe auf Arek rauf. da hetter einen ziemlichen Schreck - udn trotz dass er ein sehr sicherer und suveräner, vor nichts Angst habender Hund ist, ist ihm das Rad noch immer suspekt.

      Er läuft ohne Probleme nebenher - versucht aber oft die maximale Länge der Leine auszunutzen - mit möglichst Abstand zum Rad.
      Wenn er ohne Leine läuft, ist er shcneller udn läuft lieber hinter dem Rad als daneben.

      Wie egsagt, vielleicht bin ich etwas verwöhnt mit meinem souveränen, 10kg Hund - der, selbst wenn er mal zieht, mich nicht vom Rad reißen könnte.

      Wir haben keine Kommandos geübt, ode rneben dem Rad laufen geübt - (würde es mit großerem Hund aber sicher tun! - daher gute Idee)
      Arek schnüffelt auch sehr gerne, jaft auch gerne mal hochfliegenden Tauben hinterher.
      Am Rad ist er amer komplett im "Lauf"-Modus - von Anfang an.
      Im lockeren Trab kommt er nicht zum schnuffeln und markieren - das wusste er wohl von Anfang an.


      Ich denke ich würde es mit einem (älteren) neuen Hudn genauso amchen - geeignete, Menschenleere strecke suchen udn einfach drauf losfahren - gucken wie Hund reagiert udn dann an den "Schwierigkeiten" arbeiten. - wichtig ist natürlcihb auch, dass man selber sehr sicher im sattel sitzt.
      (Ich war frühe reine sehr unsichere rad-Fahrerin - habe mir eins ehr schweres, stabiles rad gekaut - ein OmiRad ^^ - da fühle ich mich total sicher mit.
      Auf dem Mountin Bike meines mannes hätte mich Arek mit seinem 10kg auch runtergeholt vielleicht)

      In dem beschriebenen fall mit den Jungspunden ^^
      würde ich vermutlich warten, bis ein gutes "Nein" funzt - also ein Kommando zum Unterbrechen von handlungen.
      Dann den Hudn das rad erkunden lassen (auf ner Wiese vorm haus oder so)
      Immer wenn er knabbern will - "Nein".
      Irgendwann sollte er doch das "Verbot" gerallt haben udn das Fahrrad nicht mehr angehen? Zumidnest funzt das so bei meinem Hund ... (aber de rist auch keine 8 Monate mehr mit lauter Flausen im Kopf ;) )

      Dann am Rad laufen - würde ich aufbauen wie ein "Beifuss"
      Also erst schieben - wenn der Hund vorprescht, stehen bleiben dun zurück nebens rad lotsen - neben dem Rad loben (ich machs mit Futter - bei anderne Hunden reicht vielleicht ein verbales Lob)

      Wenn der Hund Beifuss schon kann, ist das ja n guter Grundstein - dann weiß er ja in etwa wie "Tempo halten" und "nicht schnüffeln/markieren" geht.

      Anfangs auch nur kurze Einheiten (3 Minuten) üben - wenn das schieben gut klappt, mit dem Traben beginne.
      Ich denke das geht recht fix, da im Trab das Tempo zu halten, zumindet für meinen Hund, vieleinfacher ist, als im normalen Beifuss.

      Ich finds auch wichtig, nur mit Geschirr am rad laufen zu alssen.
      Selbst bei guten Kommandos kann es immer mal passieren das Zug auf die Leine kommt (bei usn ist das so - wir fahren aber auch sehr viel in Stadt und Wohngebieten - da muss man schneller mal schnell reagieren oder ausweichen).
      Udn bei höheren geschwindigkeiten ist der Zug am Halsband sicher mehr als nur unangehem.

      Sichtbarkeit finde ich auch sehr wichtig - jetzt gehts noch.
      Aber spätetens im herbst ode rWinter wo es shcon ab 5 dunkel ist, würde ich NICHT ohne Reflektoren fahren.
      (Wie gesagt, im Wohngebiet bei usn wichtig -. ich möchte das die Autos und Leute sehen dass da ein hund am rad hängt)
      Wir haben eine refkektierende Leine, eine Warnweste für Arek und auch ein Leuchtdings (mindestens eins vond en drei Sachen ist im Dunkeln immer dran).

      Mir hilft außerdem ein Tacho sehr am Rad.
      Es hilft mir die selbe Geschwidigkeit beim rad besser einzuhalten udn besser einzuschätzen, wann mein hund ko ist.
      Aber da skommt sicher sehr auf den Hund und auch auf den Halter an.
      Areks gutes Tempo ist so bei 13km/h - mit der Zeit wird er langsamer - sobald er unter 10km/h fällt, kommt er ins Körbchen und hat Pause.

      Übrigens:
      Wenn arek am Rad läuft, dauert es ca 10 Minuten dann muss er ganz dringens einen Grünstreifen aufsuchen.
      Dann kommts hinten raus - sehr flüssig - fast imemr ist das so.
      Das ist bei ihm Normal - soweit ich gehört habe istd as auch ein Joggerproblem - durch die andauernde, gleichleibende erhöhte Aktivität kommt der Darm in Schwung ^^
      Also nicht wundern wenns bei anderen Hunden auch vorkommt.
      Da kann man auch vor dem rad fahren so gut entleeren wie man will -e s kommt imemr n bisschen was.
      (ich gehe vor dem Rad fahren grundsätzlich ne kleine Pipirunde um den Block - da macht Arek für gewöhntlich auch alles)
    • Ich habeunseren 3,5 jährigen Hund auch vor vier Wochen das Fahrrad fahren "beigebracht". Erst ne "Pipi" Runde zu Fuß gedreht und dann das 24 Zoll Kinderfahrrad meiner Tochter genommen. Das Rad hat den Vorteil, daß es klein ist und ich ohne Probleme mit den Füßen auf den Boden komme.
      Bin dann erstmal ne kleine Runde gefahren. Schön langsam, da Hundi kreuz und quer vorm Rad herlief. Nach ein paar mal üben, klappt es jetzt aber einwandfrei. Sie trabt locker mit nem 10-11 er Schnitt neben mir her. Allerdings läuft sie immer links am Rad und auch ne halbe Länge vorm Rad her. Ich nehme die 5 Meter Flexi Leine zum Rad fahren. Da kann sie auch mal kurz anhalten zum Pipi machen und ich bekomme keine "Sattelnot" wenn plötzlich ein Hase unseren Weg kreuzt und Hundi unbedingt hinterher möchte :tropf: .
      Allerdings fahre ich auch keine Hauptstrasse, sondern einsame Moorwege.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sharima003 ()

    • Hecci ist ja ein Rüpel, der hat das ähnlich wie von @Dackelbenny beschrieben gelernt bekommen
      bei den ersten Runden wurde er zusätzlich am Halti geführt um zu lernen dass er nix seitlich weg zu hüpfen hat. er hat ja mittendrin wenn ihm etwas nicht passt so tolle Ideen wie ins Rad beissen. ist bei einem Hund der größe nicht witzig, so ein Rad ist schnell hin. mittlerweile versucht er es nurmehr alle 2-3 Mal Rad Fahren. da kommt immer ein Schlenker in seine Richtung und ein lautes Ey! dann funktioniert das Hirn wieder und er lässt es sein.
      mittlerweile geht es auch ohne Halti. er ist mit Geschirr und Bergsteigerkarabiner am Sprenger befestigt und läuft links von mir. Leine am Halsband habe ich zur zusätzlichen Einwirkung. so können wir auch an Hunden vorbei. die ersten Male ist er mir gegens Rad gesprungen...


      Ziva habe ich einfach abgeleint und bin gefahren. die kennt es vom Skaten dass sie mit mir mithalten soll.
      an der Leine bewegt sie sich keinen mm, nur an der Flexi, da sie Angst vor dem Rad hat wenn sie nah dran laufen soll
      Liebe Grüße von Bianca

      mit Prinzessin Ziva und Breitmaulfrosch Hector

      Unser Leben in Bildern
    • zuri.denia schrieb:

      schlinge ich das 2 x um den rechten HandGriff
      Ganz schlechte Idee!
      Wenn man die Leine in der Hand hat, kann man ganz fix im Notfall loslassen.
      Auch der Springer hat, mWn, einen Panikhaken, der sich im Notfall löst.
      Gruß
      Hanne

      Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill
    • Ja - bitte *nicht* (!!) die Leine irgendwo befestigen. Nicht am Handgelenk - und schon gar nicht am Lenker.

      Fahrrad mit Rücktritt (dann kann man bremsen ohne Handbremse) ist meiner Meinung nach auch unbedingt zu empfehlen.

      Zuerst ein wirklich überschaubarer Weg, ziemlich zeitig das Tempo steigern (dann kommt der Hund nicht auf dumme Ideen und erkennt zugleich, dass Fahrradfahren Spaß macht.)

      Und dann ist die ganze Sache auch halb so wild: Ich persönlich habe mich immer drauf gesetzt und bin losgefahren. Auf die Idee das groß aufzubauen bin ich nie gekommen.

      Ich würde auch jederzeit wieder mit einem jüngeren Hund anfangen Rad zu fahren: Keine kilometerweiten Wege - aber einfach damit er es kennenlernt... und ganz getreu dem Motto: Früh' übt sich.
    • Ich musste das Fahrradfahren aufbauen, weil mein Hund Angst vor`m Rad hatte.
      Das Kommando "weiter" ist für uns am wichtigsten und wenn ich abbiege schnalze ich mit der Zunge, dass er weiß es ändert sich gleich was. Ich bin beim Fahren auch der sehr vorsichtige, umsichtige Typ. Lieber langsam und im Zweifel immer absteigen. Ich fahr` auch nicht überall und eigentlich nur zum Spaß mit ihm, eher ziellos und nach dem Motto "Alles kann, nix muss".

      Gesichert ist er am Jogginggurt mit Joggingleine. Er ist aber auch nur 8kg leicht. Ich fühl mich am sichersten so, und ich hab ihn im Blick.
      "Dem Hund ist es selten gelungen, den Menschen auf sein Niveau von Klugheit zu heben, aber der Mensch hat gelegentlich einen Hund auf seines herabgezogen."
      James Thurber


      Jacob der Eroberer
    • QuoVadis schrieb:

      zuri.denia schrieb:

      schlinge ich das 2 x um den rechten HandGriff
      Ganz schlechte Idee!Wenn man die Leine in der Hand hat, kann man ganz fix im Notfall loslassen.
      Auch der Springer hat, mWn, einen Panikhaken, der sich im Notfall löst.
      Für mich hat sich die schlechte Idee seit 10 Jahren bewährt... bei einer genau passenden Leine, in meinem Fall 1m plus den Koppeln von ca. 30cm, hätte ich die Handschlaufe in der Hand und dann die Hand am Lenker.

      Ich will meine Hunde nicht loslassen (müssen) kann sie aber blitzschnell "abwickeln" und dann ist die Leine 2m plus 30cm und die Schlaufe ist in meiner Hand.

      Ich fahre übrigens nur sonntags durch die Gräften und auf den Straßen dahin ist dann fast kein Verkehr.
      KONNY und Denia
    • zuri.denia schrieb:

      Ich fahre übrigens nur sonntags durch die Gräften und auf den Straßen dahin ist dann fast kein Verkehr.
      Wenn ein fremder Hund in Deine brettert, oder er plötzlich stehenbleibt (z.B. Durchfall) nützt Dir fast kein Verkehr wenig!
      Du kannst das Risiko ja eingehen, aber es anderen (Anfängern) zu empfehlen, finde ich nicht gut!
      Gruß
      Hanne

      Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

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