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Hund frisst nichts mehr..

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      Neben den anderen Tipps würde ich eine einmalige Gabe Globuli Lycopodium C 30 anwenden.
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    • Globuli sind Zuckerkügelchen, die mit Extrakten von z.B. Kräutern und Mineralien versehen sind. Je höher die Zahl, umso höher ist die Verdünnung. Das Ganze nennt man Homöopathie.

      Das Grundprinzip ist, dass Gleiches mit Gleichem angegangen wird. So kommt es, dass es für eine Erkrankung ganz verschiedene Mittel angewendet werden, je nach Erscheinung. So ist Schnupfen nicht gleich Schnupfen. Ist er dünnflüssig und die Nase wund, ist er dickflüssig oder stockend oder handelt es sich um reifes grünes Sekret? Für jede Variante gibt es ein anderes Mittel, hinzu kommt die Stimmung des Patienten, ist er ängstlich, ärgerlich, leidend...

      Lycopodium ist Bärlapp und ist quasi das Medikament für Zwanghaftes überkontrolliertes Handeln. Dazu würde das Mäkelige ebenso passen wie die Futterverweigerung, weil es eine Veränderung gab.

      Ich will dir nicht vorenthalten, dass es viele Gegner der Homöopathie gibt, die die Globuli für Nonsens halten, weil ab einer gewissen Verdünnung nur noch minimalste Spuren des Ausgangsmittels enthalten sind und eine Wirkung nicht für möglich gehalten wird.
      Ich habe gute Erfahrungen mit Homöopathie bei meinen Kindern und Tieren gemacht, unsere alte Katze hat, als vor einigen Wochen unser Welpe ins Haus kam, das Fressen komplett eingestellt.

      Sie ist 20 Jahre alt, mäkelig, schon immer untergewichtig (2,3 Kilo), aber ansonsten gesund. Sie hat, trotz aller Bemühungen und Päppelungen, das Futter verweigert und ist auf 1.5 Kilo abgemagert, hat seither aber ein hom. Mittel erhalten und wurde von uns gepäppelt, seither hat sich ihr Gewicht wieder auf 2,1 Kilo stabilisiert.

      Die Globuli sind nicht teuer,zwischen 5 und 8 Euro in der Regel. Ich würde es einfach testen, aber bitte nue eine einmalgabe, C30 zählt schon zu den Hochpotenzen. Wenn man zu hoch dosiert, kann man das Gegenteil auslösen. Wichtig: es gibt immer eine Erstverschlechterung, wnen man das richtige Mittel gewählt hat, so kann es sein, dass dein Hund erst einmal Futter komplett verweigert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kattarina ()

    • Nimmt sie denn keine Milch?

      Frage deswegen, weil das "Zaubermittel" (Lockstoff und gleichzeitig Nährstoffbombe) ist bei der "Krankenkostpampe" nicht der Thunfisch, das Ei ... oder die Kartoffeln, sondern die Milch. Die Kartoffelflocken, die ich dann beimische, sollen z.B. in erster Linie dazu dienen, dass es nicht zu Durchfällen kommt ....

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Das Rosilein ()

    • sie verweigert das fressen manchmal komplett also egal was wir ihr hinstellen entweder sie ist nur wenige happen oder eben garnichts. Seit zwei tagen füttere ich sie mit unserem Futterball das macht ihr spaß und dabei frisst sie dann auch mal mehr nur leider sind das dann nur die kleinen Frolichappen.
    • also sie isst weiterhin kein richtiges futter. Heute haben wir ihr kartoffelbrei mit thunfisch gekocht...auch das wollte sie nicht.

      Wir haben bachblüten und etwas für die leber und die nieren (homöopathisch) bekommen um diese ihr regelmäßig zu geben sie hat an einem tag darauf erbrochen. Was meint ihr ? Erstverschlechterung und weiter geben oder weg lassen?
    • Hhhm ... also ... Mag jetzt nimmer ganz zurücklesen, doch ich habe im Kopf, grosses Blutbild sei gemacht, Wurmkur, Gardien etc. ausgeschlossen ... tierärztliches sei durch ...

      Kann das jedoch nicht richtig glauben, weil sie nun auch noch erbricht.

      Dass man von Bachblüten erbricht, das hab ich noch nie gehört. Erstverschlechterung ... nun, sie bekommt die Bachblüten doch nicht für den Magen oder den Darm, sondern für die Psyche, ihre Trauerarbeit, Unsicherheit, oder was immer die HP meinte ... ?

      Also ich würde mit dem Hund in der Tierklinik vorstellig werden. Möchte Dir keine Angst machen ... und ich bin auch kein TA, hatte jedoch schon mal ähnliche Erfahrungen mit einer Katze ... ursächlich hierfür: Nierenprobleme. Hab das schon im Kopf, seid Du hier schreibst, doch Du hattest auch geschrieben, die Werte seien in Ordnung, vom TA überprüft ...

      Deine Hündin ist nun nicht mehr so die jüngste (11 - richtig?). Sie hatte jetzt 2 Narkosen kurz hintereinander (richtig?). Wenn ich davon ausgehe, dass alterbedingt die Nierentätigkeit etwas nachlässt, noch 2 Narkosen hinzu gekommen sind, könnte das einen schleichenden Alterungsprozess beschleunigt haben und ihr steuert auf eine Niereninsuffizienz zu ....

      Trinkt sie auch mehr wie vorher? Ansonsten könnte Deine Beschreibung (ok .. gibt zig andere Möglichkeiten mit ähnlichen Symptomen) ziemlich exakt hinkommen.

      Fass die üblichen Symptome einer Niereninsuffizienz mal für Dich zusammen:

      - Appetitlosigkeit bis hin zur Nahrungverweigerung.
      - vermehrtes Trinken und dementsprechen mehr Harnabsatz
      - Gewichtsverlut
      - ruhiger, antriebsloser
      - Erbrechen
      - es kann zu trockenem, dunklem und/oder blutigem Kot kommen.

      Wird es akuter, wendet sich das Blatt gerne in Richtung Erbrechen, Durchfälle und wenig Urinabsatz. Ach ja, Fieber kann auch noch vorkommen ...

      Und ja, es ist vorstellbar, dass es bei durch das Alter schon geschwächten Nieren während Narkosen zu Minderdurchblutungen von Nieren kommt ...

      Du, mir wäre das Risiko zu hoch, würde eine Tierklinik aufsuchen. Manchmal sieht ein anderer TA etwas aus einer völlig neuen Perspektive ... Lieber nochmal ein Test, auch ganz geziehlt auf Nieren (also wenn Du denkst, die Symptome passen).

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Das Rosilein ()

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