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Wie kann ich unangeleinte Hunde auf Abstand halten?

    • Wie kann ich unangeleinte Hunde auf Abstand halten?

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      Mein kleiner ist ein eher unsicherer Hund (hatte durch einige Hundehalter eine Leinenaggression entwickelt die wir zum Glück wieder raus haben). Aber mich eher es total auf dass jeder Id*** seinen nicht hörenden Hund auf meinen zürnenden lässt. Das mein Hund offensichtlich Angst zeigt und ich bitte den Hund zurückzurufen wird entweder ignoriert oder es wird gesagt der hört eh nicht. Na super...
      Was manchmal hilft ist einen Schritt auf den Hund zu zu gehen und ihn anzubrüllen. Aber bei den kleinen Terriern die oft aufdringlich sind klappt das rein gar nicht. Was kann ich noch machen um die Hunde auf Abstand zu halten?
      Ich möchte die Übeltäter ungern wegschubsen oder ähnliches...
      Was mich besonders aufregt das die Halter meistens grinsend stehen bleiben und sich das wortlos ansehen und ihren Hund wenn überhaupt erst versuchen zu rufen wenn meine anfängt zu Knurren.

      Habt ihr Tipps für mich wie ich die Hunde auf Abstand halte und wie ich meinen Hund etwas selbstbewusster machen kann? :verzweifelt:
    • Meine kleine Hündin nehme ich in so einer Situation auf den Arm und wehre den anderen Hund ab. Zuerst versuche ich es auf die sanfte Tour mit einem Ausfallschritt und einem lauten "ey" in Richtung Hund, wenn das nicht klappt, die kleinen mit dem Bein und einen großen mit dem Kasten der Flexileine. Meine Hündin hab ich unter den linken Arm geklemmt und die Flexileine auf ca. 1m ausgefahren festgestellt, damit der Kasten "frei" hantierbar ist. Und wenn es nötig ist, dann klopf ich dem anderen Hund damit auch mal auf die Brust oder in die Seite wenn er mich nicht in Ruhe lässt.
      Ich lasse mich nämlich nicht von anderen unerzogenen Hunden belästigen, da muss der Hundehalter damit rechnen, dass ich mich wehre.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Hier geht`s zu unserem Thread:
      Mein Schicksalshund Sina

      Im Herzen:
      Rauhaardackel Tamy, Langhaardackel Benny, DSH Una, DSH Falko, DSH Eyka, DSH Dorli
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    • Da ich selbst das gleiche Problem habe, hier der (noch nicht ausgetestete) Vorschlag meiner Hundetrainerin, die ich erst letzte Woche dazu gefragt habe, weil meiner dann nicht nur knurrt, sondern bei kleineren Hunden auch mal ganz schnell zupackt und schüttelt: Schlüsselbund/Trainingsdiscs oder irgendwas anderes, was scheppert, nach dem Angreifer werfen oder mit einer Wasserflasche anspritzen.

      Ich habe bei nicht ganz so selbstbewussten Hunden auch schon gute Erfahrungen mit dem Andeuten von Tritten gemacht. Brüllen kann ich leider gar nicht, soll aber auch helfen.

      Es kommt aber immer auch auf den Hund an. Letztens habe ich ziemlich erfolglos versucht, einen Labrador mit Blocken, Leckerli- und Stöckchen-Werfen wieder loszuwerden. Das hat den aber gar nicht interessiert. Wenigstens war er nett und groß genug, dass meiner da nur abschnappt und nicht gleich in die Vollen geht. :fear:

      Selbstbewusster sollte er mit der Zeit automatisch werden, wenn er merkt, dass du das für ihn regelst und er sich da auf dich verlassen kann. Bei meinem wird es ganz langsam besser.
    • Yuki1 schrieb:

      hochheben wollte ich eigentlich wenns geht vermeiden damit er nicht noch unsicherer wird.
      Würde ich mal ausprobieren. Sowohl meiner letzten Hündin als auch meiner jetzigen Hündin hat das viel mehr Sicherheit vermittelt als wenn ich sie auf dem Boden gelassen habe.
      Meinen Dackelrüden habe ich immer am Boden gelassen, der hat dann nur gelernt, dass er das irgendwie selber regeln muss, weil ich nicht in der Lage war ihn zu "beschützen", da ich mich mit dem Abwehren des anderen Hunde so schwer getan habe, wenn da 2 Hunde um meine Beine herumgekreist sind. Irgendwann ist er in den Modus "Angriff ist die beste Verteidigung" übergegangen wenn ein fremder Hund auf uns zukam.
      Und das habe ich durch das Hochnehmen bei beiden Hündinnen umgangen, da sie nie schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gesammelt haben.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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    • Ich habe immer einen Honigspender mit Wasser dabei und ein lästiger "Tut Nix" wird dann mal nass. Die Streuner bei mir im Dorf halten seitdem Abstand.

      Kleine Hunde würde ich auch auf den Arm nehmen und mich von dem Hund wegdrehen. Dann darf aber auf dem Arm nicht gepöbelt werden sondern der Hund muss sich ruhig verhalten.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
      - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
      - Mogli (JRT), * 21.10.2012
      - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
      und von Selina

      Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jackyfan ()

    • Wie zeigt sich die Unsicherheit Deines Hundes und was genau ist passiert, dass sie überhaupt entstanden ist?

      Fremde Hunde sollte man, wenn es geht, abblocken. Ich mache es ähnlich wie Du; werde groß, mache einen Schritt auf den fremden Hund zu und spreche mit tiefer Stimme "Haaauuuuu ab", in den meisten Fällen funktioniert das.

      Sicherheit kannst Du Deinem Hund geben, in dem Du sein Selbstvertrauen etwas stärkst, z.B mit Arbeit, die dem Hund Spaß macht, doch dazu müsste man erst wissen, in welchen Situationen Dein Hund ängstlich ist
      Viele Grüße
      Conny und
      Die schwarz-weißen Niederauer

      Dago in meinem Herzen(1999-2015)

      Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
      Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate


    • Dackelbenny schrieb:

      Meinen Dackelrüden habe ich immer am Boden gelassen, der hat dann nur gelernt, dass er das irgendwie selber regeln muss, weil ich nicht in der Lage war ihn zu "beschützen", da ich mich mit dem Abwehren des anderen Hunde so schwer getan habe, wenn da 2 Hunde um meine Beine herumgekreist sind. Irgendwann ist er in den Modus "Angriff ist die beste Verteidigung" übergegangen wenn ein fremder Hund auf uns zukam.
      Nach dem Motto lebte auch mein Hund lange Zeit. Dadurch hat sich einmal eine Beißerei vom Feinsten ergeben, bei der mein Hund später mit der Kehle in der Schnauze des deutlich größeren hing. Nicht schön. Der ließ sich damals nicht vertreiben. Leider fiel mir erst viel später (Monate!!!) ein, dass ich meinen Hund ja auch hochnehmen kann. Weiß gar nicht, warum das eigentlich so verpönt ist. Wenn man wirklich nicht ausweichen kann und der Hund Angst hat, finde ich das total legitim.
      Sonst hilft vielleicht Wasser wirklich besser. Oder Gelassenheit. Nicht funktionierendes Vertreiben halte ich für kontraproduktiv, da es beide Hunde aufstacheln kann.
      Lieber tausend mal falsch gelobt, als einmal falsch bestraft!

      "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"
      Kurt Marti

      Kleines Sancho-Bärchen *12.12.2007

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SanchoPanza ()

    • Joco und Co schrieb:

      Wie zeigt sich die Unsicherheit Deines Hundes und was genau ist passiert, dass sie überhaupt entstanden ist?

      Fremde Hunde sollte man, wenn es geht, abblocken. Ich mache es ähnlich wie Du; werde groß, mache einen Schritt auf den fremden Hund zu und spreche mit tiefer Stimme "Haaauuuuu ab", in den meisten Fällen funktioniert das.

      Sicherheit kannst Du Deinem Hund geben, in dem Du sein Selbstvertrauen etwas stärkst, z.B mit Arbeit, die dem Hund Spaß macht, doch dazu müsste man erst wissen, in welchen Situationen Dein Hund ängstlich ist
      er bleibt erst stehen und versteckt sich hinter mir. Wenn der Hund es schafft an mir vorbei zu kommen ist er ganz vorsichtig und schnuppert ganz vorsichtig an dem anderen Hund. Dabei zeigt er sich direkt unterwürfig, schaut dem Hund nicht an, bzw guckt die ganze Zeit nach unten oder zur Seite und macht einen leichten "Katzbuckel". Die Rute ist in der wir unter seinem Bauch geklemmt...

      Wenn der Hund dann weg ist ist er nach paar Minuten erst wieder "normal" drauf.

      Er war schon immer ein etwas unsicherer Hund aber Hundebegegnugnen klappten am Anfang gut. Aber seitdem er mehrmals von großen Hunden beim "Hallo sagen" fast umgerannt worden ist würde er immer unsicherer.
    • Ach je, der arme Kerl.
      Hast Du die Möglichkeit, mit anderen Hundehaltern und ihren verträglichen Hunden spazieren zu gehen? Dabei würde dann Dein Hund merken, dass nicht alle großen Hunde blöd sind und ihm weh tun.
      Gemeinsame Gassigänge tun meist ängstlichen Hunden gut
      Viele Grüße
      Conny und
      Die schwarz-weißen Niederauer

      Dago in meinem Herzen(1999-2015)

      Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
      Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate


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