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Kastration/Chip - danach eigentlich das 'bessere' Leben?

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      flying-paws schrieb:

      Mein Spitz war mit Chip nur noch ein Schatten seiner selbst.

      Was war bei euch der Grund, den Chip setzen zu lassen?
      Kleine Chihuahuas, große Liebe - Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich (Seneca)

      Dexter, Chihuahua KH, geb. April 2014
      Max, Chihuahua LH, geb. Dezember 2013
      Dexter & Max - die Mini-Machos

      * Refugees Welcome *
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    • ich würde das nicht alles als Gesetz nehmen.

      Schwabbelbacke schrieb:

      Als kurze Zusammenfassung des Gespräches:
      -der Chip wirkt nach 4-6 Wochen erst
      bei uns hat das zB bisschen über 2 Monate gedauert

      -in der ersten Zeit kann das gesamte Verhalten deutlich verschlimmert werden
      blieb hier gleich
      -der übliche Tröpfchenausfluss wird schlimmer
      kann ich genau das Gegenteil behaupten. ENDLICH ist der Laternentripper weg. ich hatte vorher echt überall die Tropfen und war dauernd am Wischen und Decken waschen.

      -der Stoffwechsel verändert sich
      habe ich noch nichts beobachten können

      -Teddyfell könnte bei langhaarhunden möglicherweise auftreten
      OH JA. der Cocker meiner Mutter ist nach der Kastra wortwörtlich zum "Flauschelamm" geworden, ohne Scheren kommt man bei dem Hund zu nix gutem. er hat extrem feines, weiches, Fell bekommen und verfilzt extrem

      -die Hunde setzen schneller an, brauchen also weniger futter
      das halte ich zb für ein Märchen

      -die Hunde haben gesteigerten Appetit
      und das auch

      -Teufelskreislauf!! Hund frisst mehr, weil er Hunger hat, setzt schneller an, bewegt sich weniger, setzt noch mehr an...
      oder man bewegt normal und füttert der Bewegung entsprechend

      -Hunde werden nicht träger dadurch
      -Aggressivität gegenüber Rüden kann in der ersten Zeit schlimmer werden
      ist bei uns gleich geblieben

      -es "verschwinden" AUSSCHLIEßLICH Probleme, die durch Testosteron verursacht werden (der Chip ist kein Zauberstab, man muss trotzdem an Problemen arbeiten)


      -der Hund könnte ansprechbarer werden
      Liebe Grüße von Bianca

      mit Prinzessin Ziva und Breitmaulfrosch Hector

      Unser Leben in Bildern
    • Danke für Eure Erfahrungsberichte bisher! Sehr interessant. :)

      Unsere Trainerin hatte auch mal angedeutet, dass bei Zoey eine Kastration evtl. nicht zu schlecht täte - der Hund ihrer Tochter - da wären einige Sachen danach wie weggezaubert gewesen.
      Die Ansprechbarkeit soviel besser... .

      Aber sie hatte auch nem Rüden eher vom Chip abgeraten, aufgrund der möglichen vielen negativen Nebenwirkungen(aber das scheint ja hier nicht gerade so sehr der Fall zu sein).

      Schon wirklich interessant zu lesen!
      Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014
    • @Avocado es sind ja nur die Punkte auf die uns die TAin aufmerksam gemacht hat. Sie sagte nicht, das es genau so kommen wird sondern könnte. und das finde ich gut.

      Hier ist das Verhalten zz vom Herrn Hund extrem. Gestern hätte ich ihm am liebsten ein Flugticket zum Mars gebucht. Aber ohne Rückfahrtschein.
      So genervt war ich noch nie von ihm.

      Ich finde gut, das die TÄin uns darauf aufmerksam gemacht hat, das dies passieren könnte. Bei dem Rüden meiner Freundin ist das auch nicht passiert. Auch die Tröpfchen haben fast sofort aufgehört. Hier definitiv nicht.

      Durch ihre Aufklärung wusste ich, das es passieren kann.
      Ich finde auch gut, das sie das Gewicht anspricht. Wir haben jetzt ein Augenmerk drauf und können sofort reagieren, falls er zu- oder eben abnehmen sollte.


      Besser man macht auf alle möglichen Begleiterscheinungen Aufmerksam, wie das man nacher vor einem großen Problem steht, weil man eine Entscheidung getroffen hat, deren mögliche Tragweite man nicht kannte
    • avocado schrieb:

      -die Hunde setzen schneller an, brauchen also weniger futter
      das halte ich zb für ein Märchen


      -die Hunde haben gesteigerten Appetit
      und das auch

      Krieg das Zitat nicht hin, sry...


      Max hatte vor dem Chip/der Kastra kaum Appetit, er hat extrem gemäkelt, war ein Klappergerüst.
      Das Mäkeln war nach der Testosterondrossel weg!
      Er hatte wieder Appetit, hat gut gefressen, und dadurch muss ich nun auch schauen, dass er nicht zuviel bekommt.

      Der Stoffwechsel kann sich auch so durchaus ändern, MUSS es aber nicht zwingend!

      Es ist einfach schwer pauschal zu sagen, dass dies und jenes allgemein zutrifft. Es kann vieles, es muss nichts!
      Kleine Chihuahuas, große Liebe - Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich (Seneca)

      Dexter, Chihuahua KH, geb. April 2014
      Max, Chihuahua LH, geb. Dezember 2013
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    • eben das wollte ich damit sagen.
      meine Hunde haben immer Kohldampf, schon seit Hecci eingezogen ist. da haben Kastra und Chip nix geändert.
      ich kenne das Märchen mit "der ist dick und faul weil kastriert"
      bei den meisten Hunden (zumindest denen aus meinem näheren Umfeld) trifft eher zu dass sie zu wenig bewegt werden und gleichzeitig zu viel Futter bekommen. klar wird der Hund immer dicker und in Folge dessen, fauler.
      Liebe Grüße von Bianca

      mit Prinzessin Ziva und Breitmaulfrosch Hector

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    • die TÄin hatte das mit dem Stoffwechsel so erklärt:

      Frauen ab der Menopause hätten auch einen anderen Stoffwechsel. Sie nehmen dann deutlich schneller zu. das angucken einer Schokolade würde reichen um zu zunehmen.
      Das würde durch die fehlenden Hormone passieren.
      Bei den Hunden wäre es vergleichbar.

      Ich habe nur trocken erwidert, das ich dann bereits seit 10 Jahren in der Menopause stecke.
    • flying-paws schrieb:

      Mein Spitz war mit Chip nur noch ein Schatten seiner selbst.

      Gut, andere würden vielleicht sagen er war ruhiger, ansprechbarer, hat sich weniger für andere Hunde interessiert, brauchte weniger Beschäftigung.

      Ich fand, dass es nicht mehr der Hund von vorher war ...
      Genau wie bei uns, mein Hund war nicht mehr interessiert an seiner Umwelt. Nur Frauchen und Spielzeug, an dem er eigentlich nur Zuhause Interesse zeigt, waren ihm in der Zeit wichtig.
      Bei uns kam noch hinzu dass mein Rüde aus Unsicherheit Männer anpöbelt und das bei jeder Gelegenheit. Sogar Radfahrern, also männlichen ist er hinterher...
      Schlimmste Zeit überhaupt, für uns beide. :verzweifelt:
      "Dem Hund ist es selten gelungen, den Menschen auf sein Niveau von Klugheit zu heben, aber der Mensch hat gelegentlich einen Hund auf seines herabgezogen."
      James Thurber


      Jacob der Eroberer
    • persica schrieb:

      flying-paws schrieb:

      Mein Spitz war mit Chip nur noch ein Schatten seiner selbst.
      Was war bei euch der Grund, den Chip setzen zu lassen?
      Er ist ab und an eine echte Stressbacke. Das kann sich auch mal so hochsteigern, dass er vor Türen knallt, wenn man durch will und sie nicht schnell genug aufreißt und er sich die Beine aufleckt und schließlich wundknabbert.

      DAS ist unter dem Chip übrigens nicht besser geworden.

      Ich habe lange gehadert, weil er in meinen Augen vom Sexualverhalten ein völlig normaler Spitz ist. Er ist den Damen sehr zugetan, aber nach den Junghundquerelen ist er mit Training gut lenkbar geworden.

      Ich habe den Chip setzen lassen, da war er fünf oder sechs. Ich müsste nachschauen. Auf jeden Fall weit weg von Junghundentwicklung.

      Er war im Sozialverhalten insgesamt wie vorher bei anderen Hunden. Lediglich das Sexualverhalten war völlig ausgeschaltet. Aber das habe ich auch so erwartet. Er ist ein sozial gut gefestigter Hund.

      Sein Fell hat sich übrigens auch sehr zum Negativem unter dem Chip verändert. Er ist eigentlich recht pflegeleicht. In der Zeit musste ich dauernd bürsten, damit er kein Filzklumpen wird.

      Leider hat der Halbjahreschip bei uns ein ganzes Jahr gehalten ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flying-paws ()

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