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Ich ertrage sie nicht mehr! Was soll ich tun?

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    Ich habe vor gut einem Jahr meine übernommen, die nichts konnte. Weder stubenrein war, noch Impulskontrolle oder Frustrationstoleranz besaß.
    Dazu ein Trampeltier und sofort auf Habacht, wenn ich nur den kleinen Finger bewegte.

    WOCHEN gab es kaum Schlaf, raus gehen war ein Drama, weil sie auf jeden Hund los ging. Alleine bleiben? Zerlegte sie die Wohnung. Bei jemandem bleiben? Schrie sie wie am Spieß.

    Wie Du siehst, kann ich also verstehen, wie fertig man sein kann.

    Wenn Du sie behalten willst, wirst du an Dir arbeiten müssen.
    Der Hund spürt deine innere Ablehnung, auch, wenn du es ihr nicht offen zeigst.

    Gerade Schäferhunde sind einfach sensibel.
    Und dadurch kann sie dich gar nicht aus den Augen lassen, weil sie vermutlich danach lechzt, mal etwas richtig zu machen.

    Und Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit, egal, ob positiv oder negativ.

    Um wieder auf einen gemeinsamen Weg zu kommen, musst DU dich von den negativen Gefühlen befreien.

    Dann kannSt du vieles mit ihr trainieren, aber funktioniert nur, wenn auch du eine positive Grundstimmung hast.

    Alles andere ist Quälerei für Dich und den Hund.
    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule


    Meine beiden Mädels in Bildern ;)

    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.

    John Steinbeck
  • Hey :winken:
    Ich find's wirklich schön dass Du den Thread wieder hast öffnen lassen. Wow! Dafür Hut ab :bindafür:

    Ich habe beim lesen Deiner neuen Posts irgendwie ein verkrampftes Gefühl. Ist es schlimmer geworden für Dich?
    Ich mein's nicht böse, wirklich nicht, aber irgendwie empfinde ich "Murks" dabei. Als ob Du ums verrecken diesen einen Weg gehen MUSST, und nicht davon abweichen darfst. Weisst wie ich meine? Manchmal steckt man in einer Situation drin und kann - warum auch immer - da nicht raus. Ich hatte mal sowas ähnliches, bis ich bemerkte, dass ich mich (ganz unbewusst) selber bestrafte :fluchen:

    Als ich mir dessen bewusst wurde, konnte ich dann aus dem Kreis ausbrechen.

    Ich finde es gut, dass Du ein paar Tage ohne Hundi verbracht hast, da wird einem oft klar, ob man vermisst, oder erleichtert ist, und nicht mehr so weitermachen will.
    Hast Du da drüber mal nachgedacht?
    Weisst, Du versagst nicht wenn Du sie abgibst. Wir springen alle mal ins kalte Wasser, meistens schaffen wir es, aber manchmal halt nicht. Das ist keine Schande und überhaupt gar nicht schlimm!

    Du machst auf mich den Eindruck, als wärst Du total unter Stress und kannst genau so wenig aus Deiner Haut wie Dein Hundi :smile:
    @Selkie hat das richtig schön geschrieben, sie macht ja eigentlich was Du willst, bezw. was Du ihr "sagst" dass sie soll. Hundi wiederum versucht ganz doll, Dir alles Recht zu machen, und egal was sie tut, es ist falsch. Kann sie Dir aktuell überhaupt etwas Recht machen?
    Du jagst sie mit dem Schlauch im Garten - meinst Du nicht auch, ihr zu zeigen was sie soll wäre für sie verständtlicher, als ihr (auf recht ungute Art und Weise) zu sagen, was sie nicht soll?
    Ich habe das jetzt einfach rausgepickt, das passt vielleicht auf mehrere Probleme bei Euch.
    Dein Hund hat's grad nicht so leicht mit Dir.
    Ich weiss, Du mir ihr auch nicht aber Dein Hund kann nichts dafür, dass sie bei Dir ist ;)
    Kennst Du das da?
    Hellhound Foundation - Hellcome!
    Käme das in Frage für Dich? Es gibt Videos mit der Frau, und auf mich macht sie einen megasympathischen Eindruck.

    Was mich erstaunt ist, dass Du sagst, Du musst sie vergleichen.
    Warum musst Du das?
    Oder interpretiere ich etwas völlig falsch?
    Wenn ich mein Naamaschatzili mit meinem ersten Hund vergleichen würde, wäre sie der totale Loser und Vollidiotenhund. Sie braucht Erziehung und eine Leine. Brauchte mein erster Hund beides nicht. Wäre mir nicht mal eingefallen, an sowas zu denken.
    Naama? Oh jessas :lol:
    Aber Naama ist Naama, sie ist wie sie ist. Und sie ist grossartig :herzen1:
    Dein aktueller Partner ist ja (hoffentlich :mute: ) auch nicht wie Dein Ex-Partner und die nette Verkäuferin im Kiosk ist nicht wie Deine Mom.
    Vergleichen bringt so gaaar nichts Gutes :smile:
    Auch Du bist ein unvergleichbares Individuum :smile:
    Du bist Du und Dein Hund ist Dein Hund, dieser eine individuelle, einzigartige Hund der sie ist :smile:

    Und ja Du schaffst es, mir zu wünschen, dass ich Platz und Kapazität hätte, Dir den Hund einfach aus Deinem Garten zu klauen :D aber ich würde es mir nicht zutrauen.
    Und ich hätte auch nicht die nötige Infrastruktur. Leider.
    Lehn Dich doch einfach mal zurück, tiiief atmen und bewusst drüber nachdenken, wie schön das Leben wäre ohne Dein Hundi.
    Ganz ohne dass Du Schuldgefühle zulässt für einen Moment oder zwei.
    Und wenn Du Dich leichter fühlst bei dem Gedanken, bin ich mir sicher, Du bekommst hier ganz viele informative Tipps, an wen Du Dich genau wenden kannst, der Dir helfen kann, den richtigen und passenderen Platz zu finden.
    Brauchst Dich wirklich nicht schämen oder schlecht fühlen bei einer Abgabe (hast den Ex ja auch abgegeben :D guuut so!)

    Und wenn Du sie bei Dir behalten magst, wirst Du wohl kaum daran vorbeikommen, alles völlig neu aufzugleisen und Deine Einstellung komplett über den Haufen zu werfen.
    Ich schätze Dich als recht sensibel ein und fürchte, Du wirst es emotional ganz fürchterlich büssen, wenn Du nichts änderst an Deiner Einstellung, und in ein paar jahren zurückblickst.
    Gib gut auf Dich Acht :streichel:




    Belial schrieb:

    Darf man ganz OT fragen, wie du das Katzenthema gelöst hast?

    Ich schreibe das in einen Spoiler, es ist doch recht OT

    Spoiler anzeigen

    Der "Anfang vom Ende" war dieser Vormittag, an dem ich weinend in der Ecke sass, und ernsthaft! darüber nachdachte, die Katze zu köpfen.
    Da wurde mir erst bewusst, wie weit ich da in etwas reingerutscht bin. Mein gesamtes Leben drehte sich (abgesehen von meiner Arbeit) eigentlich nur noch um die (wirklich süsse und liebenswerte) Katze, ihre Pisse und alles was sie zerstörte. Auch sich selber, wenn man nicht aufpasste.
    ich war einfach am Ende, die Bettdecken waren erst gerade gewaschen und schon wieder verpisst.
    Es war eine Mietwohnung mit gemeinsamer Waschküche (1 Waschmaschine, 1 Trockner für alle) und Waschplan, eigentlich durfte ich nur an einem, nämlich meinem Tag in der Woche waschen, bezw. an einem Nachmittag.
    Der Gedanke, der Katze einfach den Kopf abzuhacken tröstete mich erst ungemein und schockierte mich dann genau so doll.
    Kann nimmer, will nimmer.
    Köpfen kam dann doch nicht in Frage.
    Ich habe mich mit der Verwaltung (von der Wohnung) zusammengesetzt und wir durften eine eigene Waschmaschine und einen eigenen Trockner reinstellen. Haben wir gemacht. Ich habe günstige, gut waschbare Bettdecken gekauft, diese gleich in die Anzüge eingenäht :D und mir so das elende Bett-neu-machen extrem vereinfacht.
    Wasserfeste Fixleintücher hatten wir ja schon :smile:
    Ich habe die Wohnung komplett umgestellt und es mir so einfach wie möglich gemacht. Alles. Wirklich alles. So viel optimiert wie es nur ging.
    Uns blieb noch ein knappes Jahr, dann mussten wir sie gehen lassen.

    Es war eine für mich echt harte Zeit, auch wenn es "nur" eine Katze war.
    Ich kann seit dem wirklich nachvollziehen wenn jemand in "seinem Loch hockt" und nicht raus KANN. Wir machen das nicht mit Absicht.

    Eine Situation klar erkennen, sich bewusst werden was man wirklich will und Schritt für Schritt aufzeigen, wie man dieses Ziel erreicht ist dann eigentlich recht simpel. Sobald man die Situation klar erkennen kann :smile: Wenn es um uns selber geht, ist das leider nicht immer ganz so einfach, gäbe ja sonst kaum so viele unschöne Dinge auf der Welt :smile:
    *staun* ich habe jetzt einen Hund.
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  • Ich glaube solche Dinge kann man nur ertragen wenn man den Hund über alles liebt.

    Zweifel haben wir alle mal, die einen originellen Hund haben ... die Frage steht oft, warum tut man sich das an. Der Verstand sagt nein, das Herz sagt Ja. Dann ist das halt so.
    Ist es aber umgekehrt, Verstand sagt Ja, das Herz sagt Nein, sollte man seinem Herzen folgen. Wie das hier ist vermag ich nicht zu sagen, das weiß die Threaderstellerin nur selbst.
    Liebe Grüße Jana und Wuffel
  • Hab grad mal geguckt, ich bin zwar über 2 Stunden von dir weg, @Ansotica, aber wenn Shade mit 2 Rüden kompatibel ist und ihr Männerproblem weg ist (Hab Ehemann und Teeniesohn) kannst du sie gerne mal hier abladen.
    Wenn es für sie passt auch mal ein Wochenende.

    Du brauchst dringend Ruhe zum durchatmen, um dir wieder bewußt machen zu können was dir an ihr liegt,
    Und ich weiß das dir was an ihr liegt, denn sonst hättest du nicht so enorm viel Arbeit reingesteckt. Es ist nur verschüttet unter all dem Streß und dem Schlafmangel.
    Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
    Prinz Arren: 03.04.2012* Mini Bullterrier
    Prinz Hamilton: 26.09.2012* Whippet

    Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen
  • Dieser Thread läßt mich irgendwie nicht mehr los.
    Ich finde es erschreckend, wie die TE über ihren Hund schreibt, aber ich finde auch den Umgang hier mit der TE zum Teil nicht gut.

    Daß man in dieser Situation völlig fertig ist und keine Lösung mehr parat hat, verstehe ich. Aber mir blutet das Herz, wenn ich lese, wie sich über diesen Hund geäußert wird. Auf mich wirkt das doch sehr negativ und wenn die Einstellung zu dem Hund auch in der Realität wirklich so negativ ist, dann glaube ich nicht, daß sich die Probleme zwischen Hund und Halterin wirklich lösen lassen. Denn diese Ablehnung spürt der Hund und wenn sich daran nicht grundlegend etwas ändert, dann wird das Problem wohl bleiben.
    Möglich, daß sich das alles extremer liest, als es gemeint ist...ich hoffe es doch sehr.

    Der TE und dem Schäferhund wünsche ich eine Lösung, die den Alltag für beide wieder positiver werden läßt.
    Liebe Grüße von Birgit und Cooper

    Cooper, Großpudel * 17.12.2014
    Cooper's Bilderthread

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    Aron (04.11.1998 - 24.04.2007) und
    Barny (07.03.2007 - 24.10.2014) für immer in unseren Herzen.
    Barny in Bildern
  • @BeatricemitNaama: :lol: Danke, aber wenn du mich kennst würdest du dir das anders überlegen.
    Werd doch einfach Hund bei mir im nächsten Leben, meine Jungs zumindest meinen das es sich gut mit mir leben lässt.
    Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
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    Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen

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