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Rudelgedöns - Was kann man dagegen tun?

    • Rudelgedöns - Was kann man dagegen tun?

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      Hallo zusammen,

      eben habe ich in einem Thread über Welpenerziehung wieder ganze Passagen Rudelgedöns lesen müssen... :dagegen: Schrecklich! Ich finde es sehr befremdlich, dass es immer noch Trainer zu geben scheint, die diese "Sichtweise" weitergeben und sogar in ihren Kursen "unterrichten"...

      Ich bin jetzt wahrlich kein Wattebausch-Werfer, aber seinen Welpen (!!!) am Nackenfell zu packen und zu Boden zu drücken, weil die Hundemama das ja schließlich auch tut, finde ich einfach nur grausam. Noch dazu lernt der Welpe nichts dabei. Wenn dann nur, dass sein Besitzer unberechenbar ist und er ihm nicht vertrauen kann.

      Was kann man tun, damit das endlich aufhört? Ich kann es nicht mehr hören. Die Zeiten wo C. M. nachmittags im Fernsehen lief, dürften doch mittlerweile vorbei sein?!

      (Wobei ich jetzt C. M. nicht generell schlecht reden möchte. Er hat durchaus ein paar gute Ideen. Aber wie gesagt, dieses Rudelführergedöns. Absolut schrecklich und überholt.) :hilfe:


      - Edit -

      Hier noch der besagte Thread: Mit Latein am Ende! Welpe(10 Wochen) beißt und schnappt wann immer es möglich ist.
      Newton - Labrador Retriever - *21.04.2014

      Ganzkörperwedler sind die Sambatänzer unter den Hunden... ;)

      Newtons Pfotothread:
      http://www.dogforum.de/index.php/Thread/203256-Mister-Newton-entdeckt-die-Welt/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RafiLe1985 ()

    • RafiLe1985 schrieb:

      Was kann man tun, damit das endlich aufhört?
      Trainer/Vereine boykottieren, die so arbeiten. Mehr kann man leider nicht tun.Es gibt noch genug Leute, die diese alten Hüte propagieren.
      CM hat ja noch immer viele Anhänger. Ich denke, daran kann man auch nicht viel ändern.
      Tex - Australian Shepherd, Bliss - Australian Shepherd, Grete - Großspitz
      Zur Rasselbande,bitte hier entlang =)
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    • Ich bin da ganz bei @Streichelmonster. Ein Umdenken findet bei Trainern und Hundeschulen, die so arbeiten, wohl erst statt, wenn die Kunden wegbleiben.

      Und im direkten Gespräch mit anderen Hundehaltern: fragen, wo sie solche "Infos" herhaben. Quellen hinterfragen. Vorsichtig Aufklärung betreiben, wie komplex Hundeverhalten ist und wie wahnwitzig die Idee, dass der Mensch das mit ein paar Zischlauten, ein bisschen Herumgeschubse und irgendwelchen "Alphawürfen" nachahmen könnte.

      Und wenn das alles nix hilft – Vorbild sein. Den eigenen Hund umsichtig führen und artgerecht erziehen (wie auch immer das für dieses individuelle Tier aussehen mag) und hoffen, dass sich jemand denkt "Hey, bei dem Mensch-Hund-Gespann funktioniert das ja auch! Vielleicht probier ich's mal so."

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von pardalisa ()

    • Vielleicht gibt's ja das Buch (auf der Höhe der Zeit), das man empfehlen kann?!

      Ich kann mich dunkel erinnern an ein Buch in Sachen Erziehung usw., das so "gestaffelt" war:

      Welpe zieht ein mit 8 Wochen

      Welpe zieht ein mit 12 Wochen

      Junghund zieht ein mit 16 Wochen

      Junghund zieht ein mit 6 Monaten

      Junghund ist schon pubertierend und zieht ein mit 9 Monaten

      "erwachsener" Hund zieht ein mit 12 Monaten

      erwachsener! Hund zieht ein mit 2 Jahren und älter.

      PrägePhasen, FolgeTrieb, was weiß ich noch ;) also die EntwicklungsStufen und das zu erwartende Verhalten des Hundes und wie man entsprechend auf das Alter des Hundes eingeht.

      Klingelt's bei Euch??? Ich weiß leider nicht mehr wann ich das Buch gelesen habe... war bestimmt vor 2007 (Zuri) oder noch eher...
      KONNY und Denia
    • Ich finde, es kommt auf das Gegenüber an.

      Es gibt Leute, denen könnte man ewig und drei Tage erklären, wie wenig an diesem Rudelgedöns und Alpha-Wahn dran ist, Studien zitieren, Bücher empfehlen - und könnte sich genauso gut mit einer Wand unterhalten. Wenn man merkt, dass jemand so festgefahren in seiner Meinung ist, dann bringt Diskutieren meiner Erfahrung nach leider nichts.

      Wirkt das Gegenüber rationalen Argumenten gegenüber jedoch imemr noch zugänglich und reagiert nicht gleich eingeschnappt oder überheblich und hat auch Interesse an einer Unterhaltung, kann man zumindest mal zum Nachdenken anregen. Kommt natürlich oftmals auch auf die Art an, wie man sich selbst im Gespräch verhält - "belehrt" werden ja die meisten Leute nicht gerne.

      Innerhalb von Hundeforen und Co. kann man meiner Ansicht nach ganz gut Aufklärung betreiben. Meist melden sich ja auch gleich mehrere User zu Wort, wenn jemand mit diesem Rudelgedöns kommt, zumindest in den beiden Foren, in denen ich unterwegs bin.

      Schwierig finde ich persönlich das immer bei Gassibekanntschaften, Leute, die man eigentlich gerne hat und die eigentlich auch gut mit ihrem Hund umgehen, aber trotzdem nicht ganz von diesem Rudelgedöns loskommen oder sich ab und an dann eben so richtig daneben verhalten... Eine eigentlich unglaublich liebe Bekannte von mir hat z.B. mal ihren Hund, als wir gemeinsam auf einer Hundewiese waren, auf den Boden gedrückt, weil dieser einen anderen Hund unheimlich fand und knurrte und bellte. Begründung: Ihr Hund solle ja kein Kläffer werden. Leider war ich in dem Moment so baff, dass ich erst mal gar nix sagen konnte. Später borgte ich ihr dann ein Buch, in dem auch der Alphawurf angeschnitten wird... sie wusste schon vor dieser Aktion im Park übrigens, was ich von solchen Methoden halte. Aber ich dachte, möglicherweise bringt es ja mehr, wenn ich ihr das Buch einer renommierten Verhaltensbiologin borge. In meiner Gegenwart wurde der Hund seitdem nicht mehr auf den Bodengedrückt, ob es mit der Lektüre zu tun hat oder nicht, weiß ich nicht. Ich glaube, mittlerweile würde ich aber direkt in dieser Situation den Mund aufmachen und noch mal verdeutlichen, was ich davon halte.
      Hier geht's zum Chaos-Chi!Liebe Grüße von Lina & dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua
    • Ich finde ignorieren ganz hilfreich. Hätte man die Person im o.g. Thread komplett ignoriert, hätte sie sehr wahrscheinlich aufgehört, so einen Blödsinn zu verbreiten. Ich kann und mag mich nicht mit solchen Menschen unterhalten und deshalb werden sie normalerweise ignoriert.
      LG Yasmin

      Bo 5.12.2004
      Sam 1.7.2005

      Lilly + Fee 1.8.2013

      Shingo, Emma, Rambo, Blacky und Terry für immer im Herzen
    • Sambo71 schrieb:

      Ich finde ignorieren ganz hilfreich. Hätte man die Person im o.g. Thread komplett ignoriert, hätte sie sehr wahrscheinlich aufgehört, so einen Blödsinn zu verbreiten.
      Oder die TE hätte sich ihre Vorschläge zu Herzen genommen, wenn niemand was dagegen gesagt hätte. Das kann doch auch nicht der richtige Weg sein.

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