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Auf der Suche nach der richtigen Diagnose (Epi?) mit meinen <3 Knallkopf <3

    • Auf der Suche nach der richtigen Diagnose (Epi?) mit meinen <3 Knallkopf <3

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      Hallo zusammen.

      Da ich ja in keinen Thread mehr richtig reinpasse, habe ich mir gedacht, für die die es interessiert, einen eigenen Thread für unseren Weg bis zur endgültigen Diagnose zu eröffnen.

      In diesen Thread ist der Anfang unseres begonnenen Weg nach einer Diagnose nachzulesen:
      Anzeichen für Gehirntumor ?


      Hier der erste Text mit den alles begann.

      Hallo zusammen.
      Aus aktuellen Anlass würde ich diesen Thread gerne entstauben. Wie bereits in einen anderen geschrieben, hat mein bald 4 jähriger Tervueren in letzter Zeit sehr viele neue Auffälligkeiten.
      Plötzliches Geister sehen, dabei leicht panisch. Heftiges Zucken, kein Krampfanfall, doch evtl Vorstufe dazu. Das nun fast täglich, Augen halb offen in Ruhezustand, die kreisen und zucken. Ab und an auf Teile im Feld offensiv reagierend, dann wieder gleichgültig. Nach längeren Spaziergang, Plötzliches hinlegen in Platzposition, zittrig, wimmernd..dann aufstehen, sich hilfesuchend an mich wenden, wieder das gleiche, sich fallen lassen in Liegeposition, Vorderbeine kurz streckend, schnell atmend, plötzlich Augen zu, langsames bis kaum atmend, wieder aufgestanden, nochmals....War da ansprechbar. Beim Geistersehen nicht ansprechbar. Säuft mehr, starkes hecheln im Ruhezustand, kommt er zur Ruhe oftmals durchzucken des Körpers. Heute nach kurzen Spazieren, untypisch schlapp, starkes hecheln. Ich kehrte um, er war fix und fertig.
      Daraufhin beim TA nun Blutabnahme, die soweit gut. MRT etc am Freitag. Der TA meinte es könne auch ein zu grosses Herz sein und Epi...aber auch ein Tumor, wofür er aber noch sehr jung ist.
      Ich zermürbe mir hier den Kopf. Bis jetzt dachte ich eher an EPI und evtl. SD. Leider knurrt er jetzt auch mich öfter an wenn ich anfangs zu ihm hingehe, bzw in beruhigend streicheln will. Dann sage ich, hey alles ok, und es ist gut.
      Hat hier jemand die selbe bzw ähnliche Erfahrung mit den Symptomatiken gemacht, oder kennt sich da aus ? Vor allem würde das ja vom Alter her eher untypisch sein Oder? Und ein zu grosses Herz würde ja die heutige Schlappheit erklären bzw die kurze Ohnmacht, aber nicht das Geister sehen etc oder ?


      Hier stehen wir im Moment :

      Alsoooooo : Es deutet vieles auf eine Idiopathische Epilepsie hin. Jedoch weil es noch nicht sicher ist, bekommt er statt dem starken Antiepileptikum was die ersten 14 Tage krasse Nebenwirkungen zeigt ,nun 14 Tage lang Keppra 500 mg, 3x täglich alle 8 Std.,welches eigentlich nur kurzzeitig gegeben wird, aber mit der ersten Tablette Wirkung zeigen sollte. Der Torax zeigt eine milde fragliche Kardiomegalie (Herzmuskelvergrösserung) welche evtl per Schall noch abzuklären wäre. (Hätten sie auch gleich machen können , aber sie meinte dafür braucht es eine leichtere Sedierung, da er da nicht ganz weg sein darf/soll) Wobei unter Absprache mit dem Kardiologen, erst einmal auf die Wirkung der Medis gewartet werden kann.
      Am Montag soll ich mich dann wieder melden, wie es Duke geht, und am 16.03 haben wir den nächsten Termin mit der Verhaltensmedizinerin und der Neurologin zusammen. Sie arbeiten eng zusammen. Sollte es Duke schlechter gehen, soll ich sofort kommen.
      Sollten die Medis nicht anschlagen, Herz schallen und Gabe von Phsyochopharmaka und klar die Verhaltenstherapie, die wir nun so oder so beginnen. Der Dauerstress hat sich nun auf den Körper geschlagen sagen sie, und das muss jetzt sensibel behandelt werden, bzw jetzt eben weiter beobachtet werden. Ich muss jetzt ein Tagebuch führen, alles weiter filmen , na ja was ich eh schon die ganzen Wochen mache.
      Die SD Werte sollten in ca 2 Wochen da sein, auch hier noch ein Auge drauf werfen, obwohl sie meinen, es käme eher nicht in Frage anhand der ganzen anderen Werte, aber da hab ich mal drauf bestanden
      Sie meinen das er ein besonderer Fall ist, und haben ihn auch ins Herz geschlossen, obwohl sie auch Schiss hatten, weil er natürlich gezeigt hatte, wo sein Problem liegt. Da geht nix mit dutschidutschi, und feiner Bub



      Jetzt werde ich wohl den Thread wechseln, denn hier passen wir zum Glück ja nicht mehr rein ;-) Mal schaun was es im Bereich epi hier im DF so gibt, bzw was sich anbietet. Würde euch ja gerne auf dem Laufenden halten



      Nach den Medis wars etwas besser, somit hatte ich die Spaziergänge etwas verlängert. Es klappte ganz gut, bis es wieder zu vermehrten Attacken kam die nun auch etwas länger dauerten. Die einzige Veränderung war, das mein Mann für ein paar Tage zuhause war, und es da halt dann nicht ganz so routiniert zu ging. Obwohl ich wirklich alles bedachte.
      Die Ärzte haben nun sämtliche Videos zum analysieren erhalten.
      Gestern Abend ging es dann wieder besser, Spaziergang 2 mal 5-10 Minuten, mein Mann wieder abgeflogen. Ob es denn wirklich Epi ist werden wir dann wohl kommende Woche erfahren. Es deutet schon drauf hin, seit der Medis kein Geister sehen, kein Umkippen mehr. :???: Am 16.03 haben wir den nächsten Termin. Die Ärzte meinen, wenn das Keppra nicht wirklich wirken sollte, sei es eine chronische psychische Erkrankung :???: Wobei das Medi ja einerseits wirkt :ka:
      Ist im Moment wirklich eins sehr schmaler Grad, das alles richtig zu machen und einschätzen zu können.

      Das andere Problem ist, das durch das Ganze auch unsere Rituale nicht mehr eingehalten werden können wie sie waren, auch ein paar Regeln mussten gelockert werden deshalb. Und das macht sich natürlich sofort wieder bemerkbar in seinen nach vorne meinen gehen zu müssen, sich wichtig machen wollen :verzweifelt: Zudem wird ein Deprivationssyndrom nicht ausgeschlossen, was uns natürlich auch in dem Punkt zurückwirft :muede:

      Ich bin froh, wenn wir denn endlich wissen was zu tun ist, bzw wir beginnen können an was aufzubaun.

      Evtl hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, bzw einen Hund der Epi hat und total unverträglich ist, wie weit es euch evtl zurückgeworfen hatte im Verhalten vom Hund etc.

      LG Michi :-)
    • Hallo Michi

      der Duke ist ja echt mal eine harte Nuss. Es freut mich daß zumindest einige Dinge wie umkippen und Geisterjagd momentan nicht mehr vorkommen. Das ist vielleicht nur ein kleiner Schritt aber es ist ein Anfang.

      Leider kann ich nichts substanzielles beitragen da in diesem Thema nicht drin bin. Es bleibt also nur weiterhin die Daumen zu drücken und zu hoffen daß ihr gemeinsam an einen Punkt kommt an dem ein stressfreies Zusammenleben erreicht werden kann.

      Und der nächste Termin ist ja nicht mehr weit und bringt euch hoffentlich auch wieder ein Stückchen weiter.

      Und Deprivationsschäden? Ich habe seine ganze Geschichte nicht im Kopf aber hast du ihn nicht von einer Verbandszüchterin? Unfassbar daß eine solche Haltung nicht zum Ausschluß führt.

      Und trotz aller Probleme finde ich ihn so unglaublich hübsch daß ich mich jedesmal neu verliebe wenn ich sein Foto sehe. Ich drücke also weiterhin die Daumen daß die ganze Geschichte für euch zufriedenstellend und alltagstauglich gelöst werden kann.
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    • Heisenberg schrieb:

      Und Deprivationsschäden? Ich habe seine ganze Geschichte nicht im Kopf aber hast du ihn nicht von einer Verbandszüchterin? Unfassbar daß eine solche Haltung nicht zum Ausschluß führt.
      Ja FCI anerkannt :fluchen: :kotz: Sie hat uns wirklich verarscht :verzweifelt: Auch wenn ich gleich gemerkt hatte, es stimmt was nicht, hätte ich ihn nicht zurückgegeben, obwohl es damals die Überlegung gab. :mute: :ops: Ich wollte ja schon mehrmals was unternehmen, aber mir wurde geraten es zu lassen, da ich ja damit nicht weit kommen würde :ka:

      Ich würde ja auch gerne die Geschwister ausfindig machen, bis jetzt ergebnislos :( : Würde zwar nichts ändern, aber ich würde zumindest wissen, ob es auch dort Probleme gab/gibt. Obwohl Duke ja einer von den letzten waren die noch dort waren, und da war er 12,5 Wochen alt.

      Heisenberg schrieb:

      Ich drücke also weiterhin die Daumen daß die ganze Geschichte für euch zufriedenstellend und alltagstauglich gelöst werden kann.
      Danke dir. Alltagstauglich ...hmmmm tjaaa, ich wünsche mir eigentlich nur, das er mal alles etwas stressfreier erleben dürfte. Ich war ja noch nie bei einer Verhaltensmedizinerin, und habe keine Ahnung wie das dann abläuft. :ka: Aber nun ja, mal schaun und abwarten.
      LG Michi :-)
    • Ich drücke auch weiterhin die Daumen und lese mit.

      das ist ja echt ne Nummer mit der Züchterin :/ Unfassbar.

      Verhaltensmediziner, hier sogenannte veterinary behaviorists, sind zumindest hier so ziemlich die beste Instanz, zu der man mit solchen Problemen gehn kann. Ich bin sehr gespannt, was Du berichtest.
    • Ich les und fieber hier natürlich auch weiter mit und drücke die Daumen, dass es bald eine endgültige Diagnose gibt.

      Das mit der Züchterin ist echt unfassbar :/ Züchtet sie denn immer noch? Und wieso würdest du nicht weit kommen, wenn du was gegen sie unternehmen würdest? Ich find es einfach so schlimm, wenn man da so hintergangen wird..
      Odin - Weißer Schweizer Schäferhund (18.09.2016)
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      und Kater Karlchen (Mai 2013)
    • Sie züchtet weiter, ja. Berichtete mir letztes Jahr sogar, das "versehentlich" eine 9 jährige Zuchthündin gedeckt wurde. Um das alles heraus zu bekommen, habe ich natürlich mit gezinkten Karten spielen müssen.
      Weit kommen, in dem ein Zucht Verbot ausgesprochen wird, werde ich wohl im Alleingang so nicht schaffen. :verzweifelt: :muede:
      Mittlerweile denke ich aber auch, tue ich Duke wirklich mit dem ganzen überhaupt einen Gefallen ? Ich werde beim nächsten Termin sicher seine Lebensqualität ansprechen, sollte das so bleiben. Im Moment bin ich wirklich mit gemischten Gefühlen dran., denn hat er eigentlich ein richtiges Hundeleben? Er ist so ein Knuffel, aber ich denke ich bin im Moment auch total am Anschlag, und weiss echt nicht wie lange ich das noch so durchhalte. :( Ach man..sorry...aber nur immer stark sein schafft glaub ich der stärkste Indianer nicht. Ich bleib klar dran, aber muss auch realistisch bleiben. So einmal kurz durchschauen, abgeben können ist leider nicht drin, und das ist verdammt hart, zumindest momentan für mich. :verzweifelt:
      LG Michi :-)
    • Hallo Michi, ich habe auch einen Hund mit schwere Epi. Was du beschreibst könnten fokale Anfälle sein. Dazu passt auch, dass er auf Keppra reagiert. Keppra ist übrigens sehr teuer, da gibt es ein Medikament mit gleicher Wirkung Namens Levetiracetam. Mein Hund bekommt es auch, wenn sie Serien hat.

      Ich möchte Dir raten, dich im Epiforum für Hunde anzumelden. Dort bekommt Du Unterstützung und ganz viele nützlich Tipps.
      Ich wünsche Euch, dass bald eine greifbare Diagnose da ist, die Euch weiter hilft.

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