ANZEIGE

Wander-Quatsch-Thread

    • Neu

      ANZEIGE
      aktuell machen wir urlaub im zillertal.
      wir waren gestern um den durlaßstausee laufen. die strecke war 11,irgendwas km lang, wir sind etwas mehr gelaufen, weil die beschilderung manchmal nicht eindeutig war. es waren 28 grag und 75% des weges nur sonne. mila hatte zwar gelegenheit sich immer wieder abzukühlen, welche sie nicht nutzt und zu trinken. mach 9km hat sie sich dann erstmal unter einer bank verkrochen und wollte nicht weiter.

      im moment machen wir hier gemütliche wanderunden mit vielen kleinen pausen. wir sind meistens so 6 stunden unterwegs. mila ist abends auf jeden fall kaputt. sie wird bald 9 jahre, baut wegen dem chushing kaum muskeln auf und ist nur flachland gewöhnt. außerdem sind es hier meist zwischen 25 und 30 grad. ansonsten macht es ihr viel spaß und sie ist motiviert dabei. zuhause würde sie mich töten, wenn ich bei über 22 grad mir ihr raus will.
      achso, ich habe eine sehnenentzündung am fuß, weshalb wie nich ganz so viel machen. abend geht es noch ca, 20.30 min den berg rauf und runter. (wohne gerade auf einem berg, sehr schöne aussicht)
      beagle gino 31.01.2003 seit 04.2003 bei mir und
      knastbeagle mila 17.08.2008 seit 10.2013 bei mir

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von milaundgino ()

    • Neu

      Zorro07 schrieb:

      In den Nordexpositionen kann es in dieser Höhe ev. noch Altschneefelder haben, die aber eher eine willkommene Abkühlung als ein echtes Hindernis sind.
      Man sollte aber schon wissen, wie und wo man Altschneefelder queren kann/sollte, und wie man sich verhält, sollte man ins Rutschen geraten, insbesondere wenn eine gewisse Steilheit erreicht ist. Es verletzen sich immer wieder gerade unbedarfte Wanderer zum Teil tödlich, weil sie das Risiko von Altschneefeldern unterschätzen.

      Wir machen im Moment bei den Temperaturen auch nicht viel. Würde ich in Nähe der Berge wohnen, würde ich wohl in die Höhe flüchten :flucht:
      Teddy, Terrier-Mix - *Dez. 2012

      "From the day they arrived on that planet. As they turned to the sun. There's more to see than can ever be seen. More to do than can ever ... wait. Hold on ... Sorry, that's 'The Lion King'. But the point still stands!"
    • ANZEIGE
    • Neu

      Bergwandern birgt ohne Zweifel Gefahren. In den Schweiz Bergen kommt es pro Jahr zu gut 1000 Notfällen beim Bergwandern mit rund 40 Toten. Das sind mehr als z.B. beim gemeinhin als gefährlich eingestuften Skitourenfahren.

      Bei den aktuell sehr hohen Temperaturen mit einer Nullgradgrenze auf fast 5000 Metern, gefriert der Schnee in der Nacht unter 3000m nicht mehr. Dadurch sind die Altschneefelder angenehm weich wenn man sie durchqueren muss. Ich würde mir deswegen keine zu grossen Sorgen machen und man kann ja auch ohne Altschnee einen steilen Abhang herunter stürzen.
      Bei den aktuellen Temperaturen hätte der Tod auf einem Altschneefeld für mich sogar einen gewissen Charme und auch Zorro könne sich glaube ich damit anfreunden. Zuhause liegt Zorro nur noch herum und hechelt bei der kleinsten Anstrengung wie verrückt, kein Vergleich zu seiner Vitalität noch vor drei Tagen in den Bergen.

      Die Begegnung mit einem Wolf in seinem natürlichen Umfeld hat uns mehr zum Nachdenken angeregt als vermeintlich gefährliche Altschneefelder. Wir haben uns sehr über die Begegnung mit dem scheuen Wildtier gefreut. Uns wurde wieder einmal bewusst, dass wir Eindringlinge im hochalpinen Lebensraum sind und die Interessen anderer Bewohner tangieren. Der Wolf konnte am frühen Morgen problemlos einen Bogen um unseren Biwakplatz machen weil noch genügend freier Raum vorhanden war. Zwei Stunden später, wenn die ersten, weiter unten gestarteten Bergwanderer ins Gebiet strömen, wäre dieser Raum nicht mehr vorhanden gewesen.

      Wer in den Bergen primär Angst vor Unfällen hat, soll doch lieber zu Hause mit seinem Hund zusammen schwitzen und hecheln und den empfindlichen, hochalpinen Lebensraum nicht stören wenn er oder sie es nicht richtig geniessen kann.

      LG Roger, Nicole und Zorro

      ps Wenn wir an sensiblen Orten biwakieren, achten wir penibel darauf, sehr diskret zu agieren und keinesfalls Abfälle und Flurschäden zu hinterlassen.
      Zorro - Zotteliger Bergsteiger mit Charm

    ANZEIGE