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Show- oder Arbeitslinie?

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      JarJarBinks schrieb:

      Ist Show-Linie = Standard-Linie (oder nur eine Teilmenge?)
      Ist AL =FT?
      Ist Dual-Purpose =Standard-linie+ Fieldtrial?
      Show- und Standardlinien sind dasselbe. Diese Hunde werden nach Rassestandard gezüchtet, also unter Berücksichtigung des Aussehens. Das kann von "nur Optik" bis zu "Optik eher zweitrangig" gehen.

      AL = FT-Linie, ja. Da geht es rein um die Abstammung. Erkennbar auch an den FT-Champions im Pedigree. Aussehen wird kaum berücksichtigt.

      Dual Purpose hat nichts mit Kreuzung von Standard- und FT-Linien zu tun. Bei Dual Purpose Rassen (oder Linien) haben erfolgreiche Show- und leistungsfähige Arbeitshunde dieselben Blutlinien: die Linien sollen zu beiden Verwendungszwecken taugen. Meist kommen sie dann nicht ganz an die Leistungen der Spezialisten ran. Dual Purpose wird immer unter Berücksichtigung des Standards gezüchtet, sie sollen ja auch im Showring eine gute Figur machen.

      Nachtrag: der VDH kennt nur Labrador Retriever, es gibt keine offiziellen Untergruppen.
      Hunde:
      Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
      Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
      WSS in Action - die Bilder!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von naijra ()

    • @flying-paws hat es ganz gut auf den Punkt gebracht. Ich habe ja beide Linien hier sitzen und kann es nur bestätigen.

      Eine Arbeitslinie als Ersthundehalter ist auch kein Hexenwerk.....WENN man genau weiß, worauf man sich einlässt, ernsthafte Arbeit gehört unumgänglich dazu. Henk findet z.B. normale Spaziergänge überbewertet und laaangweilig und wenn ich da nicht aufpasse sucht er sich seine Arbeit selbst. Gleichzeitig muss man schauen,dass man sich keinen Arbeitsjunkie heranzieht.

      Jede Linie hat ihre Vor-und Nachteile, es kommt darauf an, was man mit dem Hund machen möchte.

      Tina und ihre Jungs

      Bruno Labrador Retriever *20.10.11
      Henk Field Trial Labrador *25.10.15
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    • JuMaRo schrieb:

      : Ich finde, dass so zu verallgemeinern, ist nicht unbedingt ratsam
      Deswegen habe ich auch "teilweise" und "oft" geschrieben, um eine Verallgemeinerung zu vermeiden.

      Beim Labrador muss man halt sehr genau hinschauen und das heißt, dass ich die Zuchtziele des einzelnen Züchters genau betrachten muss. Da reicht es dann oft nicht, nur den VDH als Anlaufstelle zu nehmen, sondern man muss beim jeweiligen Züchter individuell schauen.

      Außerhalb von Zuchtverbänden ist es ja leider so, dass die schlanken, hochbeinigen Typen dann gerne als Arbeitslinie verkauft werden und die "dicken Brummer" als Showlinie ohne Jagdtrieb.

      Von daher muss man halt beim Züchter genau schauen, was der für eine Zielsetzung hat. Ob es Leistungsüberprüfungen gibt und in welchem Bereich. Da gibt es Labradore, die im Dummytraining geführt werden, welche, die jagdlich geführt werden usw.

      Ich wollte nur darstellen, dass man nicht nur schwarz oder weiß denken muss und dass im Zweifel beide Extreme, ob jetzt Field Trial oder Show, nicht gut sein müssen.
    • flying-paws schrieb:

      In meinen Augen gibt es den "Sport"labbi - da geht der Trend, wie immer, wenn es um den reinen Sport geht, etwas in die Extreme. Besonders "toll" findet man dort die Labbis, die wie die geisteskranken Losballern und hirnlos schnell sind.
      Da muss ich widersprechen. Toll werden die Hunde gefunden, die sehr schnell sind, arbeiten und gefallen wollen ohne Rücksicht auf Verluste und leise bleiben können.

      Es gibt einige die sich da nicht mehr beherrschen können bei so viel Energie, aber die sind halt für den Sport nicht brauchbar.


      Ich würde einem Anfänger auch eher zur Standardlinie raten. Dort gibt es tolle Zuchten mit eher kleinen Hunden, die vielleicht nicht so schnell arbeiten, dafür aber auch viel besser zu händeln sind.

      Die Preisfrage ist immer noch: was will die TS mit dem Hund machen?
      Viele liebe Grüße von Anja mit
      Janosch *10.2008 Tibet Terrier Mix
      Leo *19.12.2014 Curly Coated Retriever
      Crazy Curly and Furious Flokati

      Nele *21.05.98 - † 17.06.2014 für immer unvergessen
    • Danke euch! Auch wenn es irgendwie schwierig ist, mit so vielen sich teilweise widersprechenden Antworten :D

      Aaalso, ich versuche mal zu beschreiben. Ich möchte
      - einen Familienhund
      - der mich zwingt, mich mit ihm zu beschäftigen
      - der nicht durchdreht, weil meine drei Kids hier runwuseln

      - beschäftige mich gerne mit Erziehung
      - möchte gerne regelmässig in Hundegruppen und was mit ihm machen
      - habe Zeit, mich um den Hund zu kümmern (nicht berufstätig)
      - möchte von Anfang an an Dingen arbeiten wie Warten, bevor man einen Besucher begrüsst, Respekt, Abstand, etc.

      Mir wird von anderen gesagt, ich sei ihr Vorbild was konsequente Kindererziehung angeht. Mein Mittlerer braucht eine klare Führung und ich denke, dass mir das liegt.

      Aber: ich hab auch noch drei Kids. Und es ist mein erster Hund. Ich möchte einfach vermeiden, dass ich nach vier Wochen hier auch so einen "Hilfe ich bin mit meinem Hund überfordert"-Thread aufmachen muss und ihr mir dann alle sagt "na hättest du mal showlinie genommen" ;-)

      Konkret geht es um Welpen einer Arbeitslinie Hündin und eines Dual-Purpose Rüden. Was das genau für Tiere sind und wie deren Ahnen aussehen werde ich noch rausfinden.
    • Würdest du mir eine PN mit dem Züchter schicken?

      Wie für mich ein idealer AL-Labbi-Halter aussehen würde:
      - hat eine eher ruhige Art
      - ist konsequent und klar im Verhalten
      - fordert, aber überfordert den Hund nicht
      - ist bereit viel Zeit in seinen Hund zu investieren

      Du solltest mit einem AL-Labrador schon dazu bereit sein einige Wochenenden im Jahr unterwegs zu sein. Auf Workingtests, beim Dummytraining oder Seminaren (wenn du im Dummysport aktiv sein möchtest, aber bei anderen ernsthaft betriebenen Sportarten ähnlich sein wird).
      Mit ein bissle Dummy ab und zu wird der Hund wahrscheinlich eher schwierig zufrieden zu stellen sein. Anfangs natürlich Ruhe beibringen, was bei 3 Kindern im Haus evtl. schwierig ist. Da ist dann gutes Management gefragt.
      Ich kenne aber einige AL-Hundehalter, bei denen der Hund im Haus sehr ruhig und brav ist, aber draußen wird dann Gas gegeben.
      Hast du denn schon Hundeerfahrung mit anderen Hunden?
      Viele liebe Grüße von Anja mit
      Janosch *10.2008 Tibet Terrier Mix
      Leo *19.12.2014 Curly Coated Retriever
      Crazy Curly and Furious Flokati

      Nele *21.05.98 - † 17.06.2014 für immer unvergessen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AnjaNeleTeam ()

    • Neu

      Hallo, aaalso ich habe zur Zeit den labbi meiner tochter(4monate) aus der arbeitsl., bei mir ,sie möchte mit ihr dammy Training machen vielleicht auch THS, und es ist ihr zweiter labbi, ich würde es einem Anfänger nicht raten wenn er nicht ARBEITEN will, sie ist schon jetzt darauf bedacht dem Frauchen alles mögliche zu bringen , sie lernt super schaut und wartet auf, Los gehts, sie wäre mir viiiiiiiel zu stressig, also nur wenn man richtig was tuuun will sollte man an die Rasse denken
    • Neu

      Kenne einen AL - Labbi, toller Hund aber will arbeiten, eine Hummelbacke vor dem Herren und mir zu schleimig (zu viel will-to-please) aber so toll zu den Kindern und ein großes Herz.

      Dann noch ein paar Show, einer ist ein A... , den will ich nicht geschenkt haben.
      Einer ist einfach super fett und dadurch faul,
      Auch ein A... zu anderen Hunden.
      Eine ist eine Tonne, faul aber so was von lieb und nett und verschmusst.

      Alle sind mir zu distanzlos und hängen zu sehr an ihren Besitzern, dass es mir zu anstrengend wäre.

      Sorry :(

      Am angenehmsten empfinde ich den AL Labbi.
      "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."

      Maurice Maeterlinck
    • Neu

      Ich denke, dass viele hier die AL labbis als netter erleben, liegt daran, dass sich die Besitzer eben ernsthaft mit dem Hund beschäftigen.
      Viele Labradore / tonnen sollen ja nur mal so nebenherlaufen oder gleich besser nur im Garten liegen (das ist jetzt wirklich nicht so gemeint, als ob alle so wären!!)

      Die $howlabbis die ich kenne sind aufgeweckte, leicht motivierbare Hunde. Dass man bei allen ein Augenmerk auf das Fiddeln und distanzlose Auftreten legen muss, klar. Aber auf irgendetwas muss man doch bei jedem Hund ein Auge haben :lol:
      Dir, @Elica kann ich (wie sonst auch fast allen) besonders vorschlagen, verschiedene Hunde kennen zu lernen. Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mich wohl für Showlinie entscheiden- und dann einen Züchter suchen, der Elterntiere hat, die meinen Vorstellungen entsprechen =)
      Wer glaubt, dass Diamanten die besten Freunde einer Frau sind, hat nie einen Hund gehabt.... :herzen1:

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