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Das Essen und die Kilos

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      Danke für eure aufmunternden Worte, ich bin auch froh, dass immerhin schon 10kg weg sind und bleibe definitiv dabei dass ich abnehmen möchte. Die noch fehlenden 20kg sind ohnehin aufgerundet und sehr weit angesetzt. Eigentlich hätte ich schon mit 10kg weniger eine gute Figur die vollkommen "ausreichend" wäre.

      Ich habe bei etwa 80kg angefangen, bin jetzt bei etwa 70 kg und mein Ziel wäre nicht nur normalgewichtig, sondern schlank und an der Untergrenze des BMI zu sein, das wäre irgendwo bei ca 52 kg.

      Im Bereich von <70 kg habe ich aber auch sehr viele kleine Zwischenziele die mich auch jeweils motivieren dran zu bleiben und die jeweils auch schon kleine große Erfolge sind.

      Die aktuellen 70 kg sind so wenig wie schon seit ca 4 Jahren nicht mehr, bei ca 67 kg bin ich laut bmi im Normalgewicht, 64-65kg waren ein Gewicht mit dem ich mich recht wohl gefühlt habe und das ich recht lange halten konnte, 61-62 kg waren mein niedrigstes Gewicht seit ich körperlich ausgewachsen bin.
      Und <60kg sind auch nochmal ein riesiger Meilenstein. Zum einen weil dann 20kg weg sind und zum anderen weil ich dann eine 5 vorne habe und dann tatsächlich auch einigermaßen schlank und nicht mehr moppelig aussehen müsste.
      Außerdem war ich zuletzt mit ca 12 Jahren <60 kg. Ich war auch als Kind schon immer moppelig. Mit 14 Jahren habe ich schon 72kg gewogen, war also etwas schwerer als ich es aktuell bin. Das ist irgendwie richtig traurig. Meine Cousine ist gerade auch 14 Jahre alt und wiegt knapp über 40kg, ich war damals schon ganze 30kg!! schwerer bei ähnlicher Körpergröße.
      Ich verstehe nicht wie man es als Elternteil zulassen kann, dass das eigene Kind so dick wird. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich meiner Familie die Schuld gebe, aber gerade bei jüngeren Kindern kann man ja noch super ins Gewcht des Kindes eingreifen und einfach gesünder/kalorienärmer kochen und keine/weniger Süßigkeiten kaufen. Ich erinnere mich noch gut, dass ich als 6-9Jähriges Kind gerne mal innerhalb von 1 Tag eine ganze große Schachtel Schokobananen verdrückt habe. Hätte mir meine Mutter stattdessen einen großen Teller Gemüse hingestellt, wäre ich bestimmt nicht so früh so dick gewesen.
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      Setz dir ruhig ein klares Ziel und halte daran fest! Da spricht überhaupt nichts dagegen. :bindafür:
      Bei mir war es ja noch ein bisschen mehr als bei dir, und ich habe nun auch zum ersten Mal ein Ziel, das mir geradezu tollkühn vorkommt. Aber meine bisherigen wesentlich bescheideneren Ziele haben mich in der Vergangenheit auch nicht weiter gebracht! Also, was soll´s. Das schaffen wir!

      Meine Mutter hat bestimmt auch immer viel über Essen geregelt. Aber sie hat als Kind gehungert, und zwei ihrer kleineren Geschwister sind sogar verhungert... da mache ich ihr natürlich keine Vorwürfe. Ich war als Kind aber auch nicht sonderlich dick, nur nicht gerade dünn. Bei mir ging es als Jugendliche los, nach einigen total angesagten 80er-Jahre-Crashdiäten. :fear:
      Viele Grüße von Kerstin
      Meine Fusselnasen
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      blubbb schrieb:

      Verhungert. Aber .. nicht in Deutschland oder ?
      Menschen, die heute noch leben, haben Dinge erlebt, die wir uns heute gar nicht mehr vorstellen können in unserer so behüteten luxuriösen Welt!

      Meine Mutter hat z.B. panische Angst vor Ratten!
      Sie hat als ganz kleines Kind mehrfach miterlebt, wie schlafende Kinder von Ratten angefressen wurden.

      Ja, in Deutschland sind Menschen verhungert, Viele Menschen!
      Ist nicht mal ein ganzes Jahrhundert her!
      (Da hat man übrigens auch Hunde geschlachtet und verspeist, um eben NICHT zu verhungern und um seinen Kindern ein Chance zu geben.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cattlefan ()

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      blubbb schrieb:

      Verhungert. Aber .. nicht in Deutschland oder ?
      In Ostpreußen, um genau zu sein. Meine Oma über die Zeit von 1945-47 (?) einen Bericht geschrieben. 1947 sind sie nach Schleswig-Holstein umgesiedelt. Auf dem Weg dahin haben sie sich auch noch verloren. Alles ganz dramatisch.
      In Ostpreußen haben damals nur überlebt, weil die Russen im Krankenhaus, in dem meine Oma gearbeitet hat, nie ganz aufgegessen haben. Das galt wohl als unhöflich. Sie hat sie Reste zusammengekratzt und die Familie damit versorgt. Aber die ganz Kleinen haben es nicht geschafft.
      Außerdem haben die Russen ihr hier und da was zugesteckt, weil sie wussten, dass sie zuhause Kinder hatte. Deshalb hat sie die Geschichte "Engel brauchen keine Flügel" genannt.
      Einmal hatte sie zu Weihnachten die Zutaten für ein Gebäck zusammengespart - Mehl, Zucker, etwas Fett - und daraus Kringel gebacken. Diese hängten sie am Tag vor Heiligabend an den Tannenbaum. Am nächsten Morgen hatten die Mäuse alles aufgefressen. Meine damals 6-jährige Mutter sagte damals: "Die Mäuse wollten eben auch Weihnachten feiern!"
      Viele Grüße von Kerstin
      Meine Fusselnasen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fusselnase ()

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