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Qualzuchten

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      naijra schrieb:

      Sorry, war wer so unbedarft daherschwätzt, hat in all den Trainerjahren wohl einiges an Fortbildung verpasst.
      :pfeif: Der Nachweis über Trainerjahre ist noch nicht erbracht worden.

      Außerdem wurde sich ja nur mit fremden Hundefotos geschmückt etc.

      Ich würde das Geschwätz einfach ignorieren, das es garnicht wert, darüber zu diskutieren geschweige denn, darauf überhaupt einzugehen.

      Das Thema leidet leider sehr unter trolligen Aussagen.
      Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die eines wahrhaft treuen Hundes! In Gedenken an Tigre, meinen allerbesten Freund!
    • Marula schrieb:

      Wie wär's mit nem extra Thread, "Domestikationsgeschichte des Hundes"? Ist ein super interessantes Thema, aber hier ja nur am Rande relevant.
      Ich finde schon.
      Immer wieder kommt das Argument, dass der gesunde Haushund ja auszusehen hat wie sein Vorfahre, der gesunde stramme wilde Wolf.
      Wenn man aber akzeptiert, dass, wie in der Schule eben heutzutage im Basiskonzept Geschichte und Verwandtschaft gelehrt, Wolf und Hund schon länger getrennte Wege gehen (es also keine Abstammung, sondern eine Verwandtschaft ist) und man ein richtiges Verständnis von Taxonomie hat, wird genau dieses Argument hinfällig - und kann endlich mal abgehakt werden.
      Es gibt also bei Qualzuchtthemen nicht nur das Problem, wer bestimmt, was Qualzucht überhaupt ist, sondern auch dass die Maxime, an der gemessen wird, gar keine Relevanz hat. Über die Abstammung kann man also keine Definition kriegen.
      Es bleibt die Frage: wann ist es Qualzucht, wann nicht? Wer setzt das fest und woran misst sich das?

      Die Debatte ist halt total unbefriedigend. Nach so vielen Seiten haben sich für mich immer noch nicht die elementarsten Dinge geklärt.

      Ein Mops ist beispielsweise Qualzucht, das ist Konsens. Was ist mit einem Mopsmix? Da wird die minimal längere Nase bewundert, wow. Ist es deswegen keine Qualzucht mehr? Was ist mit den dutzenden anderen Rassen?
      Wo fängt es an, wo hört es auf? Ist das alles rein subjektiv? Setzt da jeder sein eigenes Bild von Schönheit und Gesundheit an und bleibt es einfach dabei?

      Woran liegt es, dass Leute trotz der wissentlich schlechten Gesundheit beider Rassen einen "Frops" kaufen wollen oder "Pomskys" super niedlich finden und unbedingt so einen haben möchten?
      Und vor allem: was kann man dafür tun Qualzucht zu verhindern? Daran anschließend auch die Frage: was tun die RZVs um Qualzucht zu vermeiden?
      "Mein Hund ist als Hund eine Katastrophe, aber als Mensch unersetzlich."
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    • Werner63 schrieb:

      Meine Ausführung diente nur dazu, zu erklären, das Ich nicht zu den Haltern gehöre, die in eurem Forum ständig um Hilfe bitten.
      Aha und das hat nun mit Qualzucht genau was zu tun?

      Übrigens, ich habe in 9 Jahren Zugehörigkeit im Forum noch nicht um Hilfe gefragt. Und nun? Qualifiziert mich das?

      Wenn ja, bitte ich um sofortige Huldigung, so in etwa :gott:

      ;)

      Czarek schrieb:

      Die Debatte ist halt total unbefriedigend. Nach so vielen Seiten haben sich für mich immer noch nicht die elementarsten Dinge geklärt.
      Wie sollten sie auch!

      Wir können nur beschreiben, was wir als Qualzucht empfinden, ändern können wir nur unser eigenes Kaufverhalten, indem wir uns keinen Hund anschaffen, bei dem wir Qualzuchtmerkmale sehen.

      Die wenigen, die in Vereinen organisiert sind, werden mit Sicherheit versuchen an Mißständen etwas zu ändern, scheitern aber meist an der Lobby der Züchter.

      Solange diese nicht umdenken, Züchter und Käufer, wird es den röchelnden Mops u. a. weiterhin geben.
      Lieben Gruß Gaby, ihre schweren Jungs und Finn



      **Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.**


      (Die Jungfrau von Orleans - Friedrich von Schiller)

      Bruno
    • Auch wenn ich im Grunde zustimme, sollte man ein paar "Feinheiten" nicht übersehen:

      1. Auch wenn der gemeinsame Vorfahre von Hund und Wolf nicht der Wolf ist, ist es doch logisch anzunehmen, dass er wesentlich näher am heutigen Wolf war, als am heutigen Hund.
      Er war nämlich an die damalige natürliche Umwelt angepasst, und die hat sich seit damals weniger verändert, als die menschliche Gesellschaft.

      2. Der DSH taugt nicht als Gegenargument zur Urformthese, denn Watschelgang und Froschstand sind ja gerade Merkmale, die davon abweichen.

      3. Wenn ein Hund für ein Ausstellungs-/Werbefoto extrem frisiert, hingestellt oder präsentiert wird, spiegelt das zwar nicht den Alltag wieder, zeigt aber, was das Ziel und Ideal ist, mit dem möglichst viel Punkte erreicht werden.
      Da hoffe ich, dass solche extremen Ziele nicht erreicht werden.
      Sina &
      Border Collie "Mulder", *Mai 2015
    • Die Aussage dass man sich am Wolf orientieren kann bezog sich ja nicht darauf das alle Hunde exakt wie der Wolf sein sollen.
      Nur er hat halt funktionelle Proportionen die ein gutes Leben ermöglichen. Weicht der Hund nun deutlich ab wie zB langer Rücken + kurze Beine oder fehlende Nase usw erhält man ja keinen gesünderen Hund sondern es Weicht einfach in negative Richtung ab.
      Der Urhund wird sicher kein Mops gewesen sein. :)
    • Vllt. bekomme ich meinen PC heute von der Reparatur noch zurück, dann hätte ich darauf evtl. ein Foto von unserer Una wie sie HD-mäßig dasteht, nämlich so wie die DSH hier gezeigt wurden. Una war HD-frei.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Hier geht`s zu unserem Thread:
      Mein Schicksalshund Sina

      Im Herzen:
      Rauhaardackel Tamy, Langhaardackel Benny, DSH Una, DSH Falko, DSH Eyka, DSH Dorli
    • Hab gerade ein Foto von meiner Eyka abfotografiert. Man kann ihre abfallende Kruppe m.E. gut erkennen. So hat sie sich von selbst hingestellt. Wenn ich ihr die Hinterbeine so hingestellt hätte wie es bei der Ausstellung verlangt wird, würde der Rücken stärker abfallen, also schrägheck-like.
      Sie war HD-frei.

      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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