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Der Mehrhundehalter- Laberthread.

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      Huhu,

      ich habe gerade eine Woche Familienurlaub hinter mir (echt anstrengend :ugly: ) und mein Vater hat einen überaus aufdringlichen und völlig "beratungsresistenten" jungen Foxerl. Einer meiner Damen duftete noch gut und so hing der Foxerl permanent an Kenzies Hintern. Das war jetzt in keinster Form gefährlich, aber iwie unglaublich lästig, weil Kenzie dem Foxerl halt permanent und lautstark ihre Meinung sagen musste, was diesen null interessiert hat. Ich habe das dann geregelt indem ich meinen Mädels einen Bereich im Garten zugweisen habe (wir waren fast ausschließlich draußen, die Hunde den ganzen Tag im Haus "wegpacken", war für mich keine Option) und den Foxerl körpersprachlich abgedrängt habe. Das hat er relativ schnell kapiert, sodass alsbald eine rein verbale Ermahnung ausreichte, um die Hunde auf Distanz zu halten. Wobei ich natürlich nicht weiß, ob sich ein 33kg-Boxer von sowas beeindrucken lassen würde :verzweifelt:

      Grüßle
      Bea
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    • orangina schrieb:

      Ich habe nochmal eine Frage zu einer Sache, die ich schonmal geschildert habe.
      Es geht um meine Hunde und den Hund meiner Eltern, Carlos, Boxer fast 4 Jahre alt.

      Carlos ist ein Hund, der nie verstanden hat, wenn andere Hunde ihm mitgeteilt haben, dass sie seine Aufdringlichkeit nicht mögen. Er hat dann schon immer weiter gemacht und durch seine Gewichtsüberlegenheit (33kg wiegt er) auch leider oft Erfolg gehabt, da meine Eltern und andere Hundebesitzer dann teils die "Die regeln das unter sich"-Strategie gefahren sind.
      Er neigt dazu, Quintus zu bedrängen, so dass ich eigentlich immer ein Auge drauf haben muss, wenn die Hunde zusammen sind. Durch den Gewichtsunterschied dürfen die beiden beispielsweise auch nicht zusammen in den Garten und es wird nicht gespielt. Ich weiß, wie der Hund meiner Eltern ist und das er im Freilauf bei sowas nicht kontrollierbar ist, also gibt es das mit meinem 5kg Hündchen nicht.
      Im Haus klappt der Kontakt aber gut, ich habe aber immer ein Auge drauf.

      Nun zum Problem oder vielleicht auch Nicht-Problem: Theo hat auch immer ein Auge drauf. Wenn Carlos Quintus auch nur in kleinster Weise bedrängt, kläfft Quintus und Theo springt hin und knurrt Carlos weg. Zumindest, wenn ich nicht schnell genug bin, um das für Quintus zu regeln.
      So weit so gut, solche Situationen hatte ich hier schonmal geschildert, und da bekam ich den Rat, dass ich das bei einer Hundegruppe, die sich kennt und regelmäßig sieht laufen lassen könnte.

      Vorgestern hatten wir dann wieder die Situation im Haus, Carlos will Quintus nerven, der kläfft ihn an, ich zu langsam, Theo sofort zur Stelle, und zack haben sich beide Hunde in den Haaren :verzweifelt: Quintus hat sich glücklicherweise komplett rausgehalten.
      Es gabe eine ordentliche Rauferei zwischen beiden Rüden, ich hab dann getrennt, weil ich das mit dem Gewichtsunterschied (16 und 33kg) so nicht laufen lassen wollte. Carlos hat mir dabei wunderbarerweise noch zwei Finger getackert |)
      Beide Hunde hatten hinterher keinen Kratzer und nach zwei Minuten war alles wieder friedlich.

      Jetzt bin ich unsicher, hättet ihr das laufen lassen?
      Sollte ich in Zukunft unterbrechen, wenn Theo Carlos maßregelt?

      Ich sehe meine Eltern regelmäßig, deswegen haben die Hunde eigentlich oft Kontakt miteinander.
      Ich denke halt das beide Rüden fast vier Jahre alt sind und jetzt so richtig erwachsen sind und eben nicht mehr alles Heititei ist.

      Ich würde nicht alles verbieten.

      Ich würde schlicht Theo unterstützen. Denn Theo macht keinen Fehler. Wenn Theo sich einmischt würde ich mitmachen und den Boxer abstellen helfen.
      Prinz Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)
      Dr. Theo Trüffel, Épagneul Breton (*Mai 2002)
      Hilde Kamikaze, Malinois (*Juni 2013)

      Fotos von uns - THEO - Ex- "Bre-Tonne" - und Schwester Hilde

      Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)
    • Neu

      orangina schrieb:

      @Hummel das ist ja ein bisschen eine andere Meinung als die anderen hatten.
      Mit nicht alles verbieten meinst du im Haus reglementieren?
      Ich meine, dass du einfach situativ schauen solltest. Wenn beide Hunde im Einvernehmen spielen und alles gut ist halt laufen lassen. Wenn Theo dann irgendwann anzeigt, dass er das zu viel findet bzw es anzeigt, weil dein andere Hund genug hat und Theo was machen will, für ihn den Hund abstellen. Aber nicht Theo reglementieren, wenn er doch Recht hat (nur es dann eben für ihn übernehmen, das natürlich schon).

      Dann stärkst du nämlich auch deine Beziehung zu deinen Hunden, weil sie erkennen, dass du checkst was los ist und bei Bedarf das Richtige tust.
      Prinz Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)
      Dr. Theo Trüffel, Épagneul Breton (*Mai 2002)
      Hilde Kamikaze, Malinois (*Juni 2013)

      Fotos von uns - THEO - Ex- "Bre-Tonne" - und Schwester Hilde

      Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

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