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Hund-Katze-Maus

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      Ich glaube auch nicht, dass das bei Katzen mit Dummheit zu tun hat, dass Katzen so reagieren. Habe das bei meiner Freundin auch schon mal gehört, dass sich die beiden Katzen nach dem Tierarztbesuch eine Weile nicht vertragen haben.
      Und bei Hunden habe ich es selbst schon erlebt, dass meine Hündin auf alte Hunde, die kurze Zeit später gestorben sind, anders reagiert hat als sonst. Vermutlich sind dort einfach Gerüche, die wir nicht wahrnehmen und für das Tier was an sich haben, was sie als gefährlich oder zumindest nicht angenehm wahrnehmen.
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    • Ich bin mir absolut sicher, dass sie ihren Kumpel erkennen. Aber ihr Kumpel riecht nach etwas, was in ihm Panik verursacht. Also wird sein eigentlich gern gemochter Kumpel zur potentiellen Gefahr.
      Das hat doch nichts mit intelligent, dumm oder sonst was zu tun. Wie kommst du darauf?
      LG Saskia und das Bull-Terrier-Team


      Shira – Old English Bulldog *29.11.2010
      Lito – Irish Soft Coated Wheaten Terrier * 26.11.2016
      Sancho – Cane Corso für immer unvergessen im Herzen <3
    • :???: ich hatte das jetzt so verstanden, dass sie den Kumpel nicht wieder erkennen - deshalb war auch die Frage so gestellt. Dass es an einer Fehlinterpretation liegen könnte, kam mir jetzt nicht in den Sinn - das lagert die Sache natürlich etwas anders.

      Wobei ich es trotzdem interessant finde, dass es dieses Problem bei Katzen anscheinend häufiger gibt, aber bei Hunden nicht/kaum.
      Jin - Whippet - *19.04.2015
    • Nein, das meinte ich mit klassischer Fehlverknüpfung ;) Das Problem bei Katzen ist, dass sie allgemein wesentlich nachtragender bei negativen Sachen sind. Macht es dadurch eben schwieriger.

      Uns wurde das zu Anfang auch gesagt. Immer nur zu zweit zum Tierarzt und sowas. Aber unsere beiden sind tiefenentspannt dort und laufen wie die Hunde im Behandlungszimmer frei herum. Gehen freiwillig in die Box rein und raus. Dadurch können wir auch problemlos mit nur einer Katze dorthin und beim Wideraufeinandertreffen sind die beiden wie immer. Kommt also auch auf die Katze an.
      LG Saskia und das Bull-Terrier-Team


      Shira – Old English Bulldog *29.11.2010
      Lito – Irish Soft Coated Wheaten Terrier * 26.11.2016
      Sancho – Cane Corso für immer unvergessen im Herzen <3
    • Ohne die Sendung gesehen zu haben: auch Hunde erkennen sich oder ihre Besitzer oft nicht, wenn sie den Gegenüber nur sehen, aber (noch) nicht riechen können.

      Mit Dummheit hat es also nichts zu tun, wenn Katzen (und übrigens auch genügend andere Tiere wie Nager, Kaninchen, etc.) sich nicht wiedererkennen. Wir Menschen können dabei nur die Rolle, welcher der Geruchssinn unserer Heimtiere in ihrem Leben spielt, schlichtweg nicht nachvollziehen. Wenn hier also jemand ein Defizit hat, so ist es der Mensch, weil der Geruchssinn für uns eher unwichtig ist.

      Es ist in der Umwelt und dem 'Programm' eines Tieres schlichtweg nicht vorgesehen, dass ein Artgenosse plötzlich das altbekannte Revier (und damit die vertrauten Markierungen und Gerüche) verlässt und dann plötzlich wiederkommt. Sowohl für Katzen wie auch für Hunde spielt die Geruchswelt eine enorme Rolle fürs Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl. Wenn jemand also plötzlich fremd riecht, ist er ein Eindringling und eine potenzielle Gefahr. Der Fremdling wird deswegen aus Selbstschutz, nicht aus Dummheit verjagt.
    • Ich denke, dass kommt auch darauf an, wie stark das eigene Tier die Nase benutzt. Ich kann mir das immer auch sehr schlecht vorstellen. Benni ist aber auch ein reiner Sichtjäger. Er schnüffelt zwar auch gerne begeistert, aber da kann es durchaus vorkommen, dass er selber auf dem Leckerlie steht oder direkt 2cm daneben schnüffelt. Und erst wenn er es sieht, frisst er es.
      Er richt auch nicht an uns, wenn wir andere Tiere gestreichelt haben. Andere Hunde schnüffeln uns ab, weil sie Benni riechen und Benni interessiert sich dafür nicht die Bohne.
      Wir sind auch dabei:

      Neues vom Stinketier ;)
    • Ich bin mir bei meinen beiden Katzen zu 100% sicher dass die sich nach einem Tierarztbesuch erkennen.
      Das ist für mich einfach nur eine falsche Theorie mit dem "sie erkennen sich nicht". Wobei es in machen Fällen vielleicht zutrifft. Jede Katze hat ja ihren eigenen Charakter und es gibt bestimmt auch Schusselchen. Meine Tiere sind von ihrer Art beide sehr unterschiedlich. Der eine ist wesentlich nervenstärker als der andere. Er würde seinen Kumpel niemals angreifen, will aber gerne hingehen und ihn von oben bis unten neugierig abschnuppern wenn der beim TA war. Völlig egal ob der sogar noch beduselt geht, mit irgendetwas eingerieben wurde oder sonst was. Aber ganz vorsichtig und freundlich.
      Bei fremden gesunden Katzen ist er da bei weiten nicht so nett.

      Mein anderer Kater ist ein Sensibelchen. Und bei dem muss ich aufpassen dass, genau durch so eine dumme Situation nach dem Tierarzt, kein Streit entsteht. Wenn er nach einem Tierarztbesuch abgeschnüffelt wird dann regt er sich tierisch auf und würde seinen Kumpel anfauchen und wenn er kann, ihm auch sofort richtig einen mit der Pfote auf die Mütze geben. Egal wie lieb der auch zu ihm ankommt. Ich empfinde es so, dass der Katzer einfach seine Ruhe haben möchte weil es ihm schlecht geht, weil er verletzlich ist und weil er durch die ganze Tierarztsituation gestresst und genervt ist. In solchen Situationen in denen das bisher passiert ist, da ist der freundlich, neugierige Kater dann zum Glück eher verunsichert gegangen, statt auf die Anmache einzugehen und zurück zu hauen. Ich lenke den Naseweis also so lange ab bis es seinem Kumpel wieder besser geht. Muss ja nicht sein dass beide Tiere dadurch Stress haben.
      Übrigens hat mein Sensibelchen auch so auf den Umzug reagiert, oder als hier mal ein paar Tage viel Tam Tam hatte und alles anders als sonst war. Alles ein bisschen viel für beide Katzen, aber Grummelchen/Sensibelchen muss es natürlich schlimmer machen indem der Frust am Kumpel ausgelassen wurde. Das der dann irgendwann auch mal zickig zurück reagiert wenn er ständig aus heiterem Himmel angefaucht wird sollte auch klar sein.

      Aber wir kennen dass doch auch bei uns Menschen, dass die Lute bis zur Explosion bei ganz viel Stress oder schlechter Laune dann auch mal leider sehr kurz sein kann.

      Und wenn die Katze angreift die Zuhause geblieben ist:
      Die hat vielleicht Angst vor dem Tierarzt und reagiert darum auf den Geruch mit Stress und Aggressionen. Ist für mich auf jeden Fall logischer als "nicht erkennen".
      Es heißt ja auch immer das kranke Katzen sich zurück ziehen bis sie wieder gesund sind oder sogar vertrieben werden weil das evolutionär sinnvoll war damit sich eine Krankheit nicht weiter ausbreitet. Komisch. Auch hier: Der eine so, der andere so. Einer meiner Kater wird deutlich anhänglicher wenn es ihm nicht gut geht. Er will dann ganz viel mit seinem Kumpel und mit mir schmusen. Und selbstverständlich ist "gepflegt" werden oft auch eine sinnvolle Strategie um eine Krankheit zu besiegen. Selbst bei Katzen dürfte es genesungsfördernt wirken wenn es ihnen psychisch gut geht und sie geputzt und gekuschelt werden. Also jetzt nicht wegen Angst oder Schmerz schnurren, gibt es ja auch, sondern weil sie sich tatsächlich entspannen....
      Auch da wieder bei Menschen: Von angewidert ausstoßen bis hingebungsvolle Pflege ist alles dabei. Je nach vermuteter Krankheit und wie der Charakter von Patient und "Pfleger/Nichtpfleger" ist.

      Außergewöhnliche Situationen sind halt leider immer eine Gefahr dass die Stimmung kippt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von leiderHundelos ()

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