von leezah » 19.08.2010 02:01
Also bei uns im Radio (in Belgien) kam heute kurz etwas darüber. Es handelt sich dabei wohl um Freigänger Katzen, und es steht ja irgendwie auch noch nicht fest, da der Hauptplan das Chippen ist.
Hier ticken die Uhren ein bisschen anders, ich bin froh, wenns Kastrationszwang gibt! Es gibt hier noch viel Bauern, und zwar auch mental gesehen. Menschen die in der Stadt (Brüssel oder Antwerpen zB) wohnen, ihre Katze auf der Hauptstraße rumtingeln lassen, und es "süß und wichtig" finden, dass Katzen eine "Familie gründen können". Dass die Mietzis dann im jüngsten Alter wieder auf den Straßen rumtingeln um dort nicht lange zu überleben brauch man ja nicht zu erwähnen.
Und die nicht nur mentalen Bauern, sondern tatsächlich die auf dem Land -und da hat Belgien viele von- halten ihre Katzen zum großteil eh nur draußen und scheren sich einen Sch*** drum, was die da treiben. Kein Witz, die Katzen treffen sich hier zum Sonne-auf-den-Pelz-scheinen-lassen auf öffentlichen Parkplätzen. Und ich wohn echt nicht abseits.
Die Vormieter haben ihre Katze einfach "im" (am) Haus gelassen. Die schläft jetzt öfters mal im Fahrradkeller bei uns.
Die Tierheime quellen über, da es dann doch noch ein paar Menschen gibt, die gefundene,und teilweise halb verhungerte oder gar in einen Sack mit Steinen in den Fluss geworfene Kittens retten und ins Heim geben.
Wenns hier um Bulgarien, Spanien oder sonstwo geht, sagen immer alle, man soll die Straßenkatzen doch kastrieren, anstatt sie umzubringen.
Denkt ihr, dass die "Privatkatzen" hier nicht abgeschoben oder umgebracht werden, wenn sie lästig fallen?
Die kastrieren erst die Katzen in den Heimen, dann die bei Züchtern und dann bei Privatpersonen. Und natürlich nicht alle.
Ich würde eine Freigänger-Katze sowieso immer kastrieren, von daher verstehe ich das TamTam garnicht.
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