Hallo,
meine Senioren werden zwar krankheitsbedingt sowieso nicht mehr geimpft, aber, selbst wenn sie nicht krank wären, würde ich die Impferei sein lassen. Zum einen gehe ich bei einem bis zum "Mittelalter" regelmäßig durchgeimpften Hund von einem guten Impfschutz aus, zum anderen sind Impfungen keine Smarties und belasten den Organismus besonders beim alten Hund schon sehr.
(Wir verreisen eh nicht, deshalb wird hier auch nicht gegen Tollwut geimpft, auch, wenn die Wölfe sich das Fichtelgebirge zurück erobern

)
Ultraschall - eine harmlose, wenig belastende Untersuchung mit großem Vorsorge-Effekt, die selbst unsere Angsthündin prima mitgemacht hat. Wir haben grad erst vor einer Woche per Zufallsbefund einen klitzekleinen Milztumor entdeckt - unser Doggenmädchen hat die OP am DO prima überstanden. Ohne Sono hätten wir das Ding erst bemerkt, wenn es deutlich größer geworden wäre, eine Narkose beim alten Hund deutlich riskanter geworden wäre und sich möglicherweise schon weitere Schäden entwickelt hätten. Schaut man sich das Preis-Nutzen-Verhältnis an, gibt es kaum eine sinnvollere Untersuchung für den alten Hund. Voraussetzung ist ein guter Sono-Arzt, da gibt es doch grosse Unterschiede in den Fähigkeiten. Deshalb lassen wir die Sonos lieber in der Klinik machen. Auch wir machen ab dem Mittelalter 1 x jährlich ein s. g. geriatrisches Profil mit wichtigen Organwerten und Diff-Blutbild, bei einem wirklichen Senior geschieht das halbjährlich. So kann man bereits frühzeitig beginnende Leber/Nierenprobleme erkennen und rechtzeitig darauf reagieren.
LG, chris