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Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Shoppy » 19.04.2007 17:33

quai11 hat geschrieben:Schläge eindeutig nein. Aber wieso nicht der Schnauzengriff. Wenn ich die Meinungen dazu lese müsste mein Altrüde ja seinen Ziehsohn ( beides LZ DSH )ja somit aufs Schlimmste misshandelt haben.



Der Unterschied zu Deinem Altrüden und Dir besteht darin, dass Dein Altrüde ein Hund ist, und Du nicht... und weil das so ist, kannst Du gar nicht die selbe Körpersprache wie ein Hund haben, weswegen es problematische mit der "nachäffung" der Hundesignale ist - insbesondere bei Gesten, die Mensch als Strafe anwenden möchte!!


@doro:

Nimm dir ein wenig Zeit und schreib alle Sachen auf, die Dein Hund "falsch" macht. Dann schreibst Du für jeden einzelnen Punkt auf, welcehs Verhalten Dein Hund in jener Situation Deiner Meinung nach hätte zeigen sollen.
Lustigerweise kommt man so schnell zu der Erkenntnis, dass "langweilige" Gehorsamsübungen, wie Sitz, Bleib, Fuß, Komm, etc. die meisten Probleme beheben würden, sofern der Hund diese Verhalten gründlichst erlernt hätte.
Z.B. Hund läuft in die Küche und stiehlt essen: ein "Belib auf Deiner Decke" könnte diese Untat verhindern.
z.B. Hund spielt fangen: ein zuverlässiger Rückruf und das Problem ist keins mehr.
z.B. Hund wartet mit seinem GEschäft, bis man wieder zu Hause ist: DAnn steht man eben am Anfang des Spatziergangs so lange langweilig in der Gegend herum, bis das Hundi sein Pupi gemacht hat, erst dann geht es auf die Spatzierrunde: Lernerfahrung, der interessante Teil der Veranstaltung erfolgt erst nach erledigung der Geschäfte!
z.B. Hund stiehlt Wäsche/andere Gegenstände: Super, der Grundstein zum erfolgreichen Apportieren ist gelegt, einfach loben und belohnen, Gegenstand tauschen gegen ein Hundespielzeug.
haben wir noch eine Unart vergessen??
Bestimmt...
LG
Martina mit Crispel & Gandhi

"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten." Dr. Ute Blaschke-Berthold
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Beitragvon quai11 » 20.04.2007 11:23

@ Badboy
Bei den meisten DSH-lern herrscht leider immer noch die Vorstellung von Kreuz brechen und Kadavergehorsam bzw. den Hund so schnell wie möglich mit allen Mitteln durch die Prüfungen zu bringen, aber warum das so ist weiss ich leider auch nicht. Aus diesem Grund habe ich den Hunde zuliebe auf eine Ausbildung auf dem Platz verzichtet. Mit dem " Mittelweg" bei der Erziehung eckt man da sowieso an.
Ich habe vor 16 Jahren angefangen mich mit der anderen Art der Erziehung ganz intensiv zu beschäftigen da die damalige DSH-Hündin vom Tierschutz war und mit den "normalen" Erziehungsmethoden gar nichts ging. Mittlerweile habe ich nun 5 DSH so erzogen und glaube das Timing einigermaßen raus zu haben. Den Schnauzengriff wende ich übrigens nur in äußersten Notfällen an wenn drohende Blicke, größer bzw. breiter machen und ein grollendes "Freund nein " nicht mehr helfen. Wenn ich so zurückdenke habe ich das bei meinem jetzigen " Turbolader" nur zweimal gebraucht, in der Zwischenzeit ist der auch schon über 2 Jahre.
quai11
 

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