Ich war gestern mit Fiete am See und übte "wenn ich auf einer Bank sitze, passiert nichts, da kannst du dich anstellen, wie du willst".
Wurde also eine Ente gesichtet und Hundi guckte zu mir, anstatt einen Aufstand zu machen, wurde dies belohnt.
Ebenso bei anderen Hunden, was sich aber als nicht allzu einfach herausstellte.
Irgendwann kam ein Mann mit einem kleinen Mischling vorbei, schon von Weitem bat ich ihn, einfach vorbeizulaufen, da wir gerade trainierten.
Zuerst schien das auch kein Problem zu sein, sie gingen vorüber; Fiete fiepte zwar, blieb aber neben mir sitzen.
Da drehte der Mann sich plötzlich um, sah ihn an und meinte:
"Oh, der arme, der ist ja ganz traurig!"
"Naja, aber er muss es lernen, das ist sehr nervig."
"Ah, ich sehe, das ist ja ein Junge, meine ist ein Mädchen, dann ist das ja kein Problem."
"Aber..."
Und ehe ich protestieren konnte, klickte seine Flexi, seine Hündin kam heran und Fiete wurde für sein Protestfiepen belohnt...
Und zum krönenden Abschluss, wurde er auch noch grantig:
"Na wenn Sie ihren nicht abmachen wollen, können wir ja auch gehen!"
Ja, bitte...
Einige Minuten später ließ eine andere HH ihren Hund an der Leine vor mein fahrendes Fahrrad springen, damit sich die beiden Hunde begrüßen könnten.
Ich weiß schon, woher meine allgemeine Abneigung gegen Menschen rührt...
Grüße