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ich hab versagt

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon lynnlux » 13.03.2010 23:41

Habt ihr ne Huschu in der Nähe die solche Kurse anbietet?


leider nicht, denn mantrailing oder so wuerde uns (sam und mir) sicherlich super gefallen. es gibt welche die 1 auto-stunde entfernt sind, aber wie gesagt, auto fahren ist ueberhaupt nicht drin! er vertraegt es nicht, bellt non-stop, wodurch der fahrer (mein mann oder ich) absolut unkonzentriert sind und es uns einfach zu gefaerhlich ist.

doch doch, dummy arbeit machen wir schon, faerhten auch ab und zu, aber wie schon gesagt wurde muss es hier fuer mit dem grundgehorsam klappen...

Was ist denn mit den Tipps der Trainerin? Setzt du die IMMER um?


die setzen wir auf jeden fall immer um, waren auch mittlerweilen bei mehreren trainern, weil es mit deren tipps und tricks nie klappte und wenn, dann war's nie von dauer.
hinzu kommt dass wir hier tatsaechlich in der pampa wohnen und die auswahl an guten trainern recht mager ist und weit fahren geht ja nun auch wieder nicht.

puuhhh, es ist einfach so frustrierend! wir tun und machen was wir koennen (so denken wir zu mindest) und dennoch entwickelt sich nichts weiter und wir gehen so langsam untern in den problemen. es ist einfach frustrierend nichts mit ihm machen zu koennen, ausser alleine spazieren zu gehen und uns alleine mit ihm zu hause zu beschaeftigen. :(

wir geben uns wirklich muehe, haetten schon laengst aufgeben koennen, aber geben immer noch (gerne) unmengen an geld fuer training aus, verbringen jede freie minute mit ihm um ihn zu beschaefigen, aber sich so eingeschraenkt zu fuehlen ist doof.
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Beitragvon asterix99 » 13.03.2010 23:45

Sag mal, wie oft schläft er am Tag?
Könnte es sein, daß er nur unter Strom steht und garnicht zur Ruhe kommt??

Gruß
Bianca
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Beitragvon idefixundchilly » 13.03.2010 23:48

hat er eine box im auto?

woher kommst du denn??
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Chris und die 12 Pfoten
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Beitragvon *Sascha* » 13.03.2010 23:50

lynnlux hat geschrieben:waren auch mittlerweilen bei mehreren trainern, weil es mit deren tipps und tricks nie klappte und wenn, dann war's nie von dauer.

Das hört sich jetzt aber eher so an, als würdet ihr häufiger die Methode ändern und nicht konsequent erst einmal mit den Tipps EINES Trainers arbeiten.

Eines muss dir bewusst sein, dass dein Hund so ist, wie er ist, liegt weniger an seinem Charakter als an eurem Umgang mit ihm. Natürlich gibt es Hunde, die nicht ganz so einfach zu erziehen sind, aber Baustellen eigentlich an fast allen Fronten, das zeugt schon davon, dass ihr in der Erziehung ein paar Fehler gemacht habt, sorry, das soll überhaupt nicht vorwurfsvoll oder böse gemeint sein, aber ich finde es wichtig, dass dir bewusst ist, dass euer Problem waahrscheinlich ihr seid bzw. die fehlende Anleitung durch einen kompetenten Trainer und nicht der Hund.

hinzu kommt dass wir hier tatsaechlich in der pampa wohnen und die auswahl an guten trainern recht mager ist und weit fahren geht ja nun auch wieder nicht.

Ihr sollt ja auch gar nicht fahren, der Trainer sollte schon zu euch rauskommen. Ich denke, bei euch gibt es einige Dinge, die direkt im Alltag umzustrukturieren sind. Leider kann ich dir mit Traineradressen in deiner Gegend nicht weiterhelfen, aber dir zumindest den Tipp geben, dir EINEN wirklich kompetenten Trainer zu suchen und dann absolut strikt und konsequent nach seiner Anweisung handeln und euren Umgang mit eurem Hund entsprechend zu verändern.
LG, Jana und Sascha

„Ethik ist nicht nur ein Verhalten zum Nebenmenschen im Hinblick auf die Ermöglichung einer möglichst geordneten und glücklichen menschlichen Gesellschaft, sondern ein aus innerer Nötigung kommendes Erleben der Verantwortung gegen alles Lebendige.“
(Albert Schweitzer)
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Beitragvon rotti-frauchen » 13.03.2010 23:56

lynnlux hat geschrieben:aber wie gesagt, auto fahren ist ueberhaupt nicht drin! er vertraegt es nicht, bellt non-stop, wodurch der fahrer (mein mann oder ich) absolut unkonzentriert sind und es uns einfach zu gefaerhlich ist.


hallo,

bei uns war es auch so. es war nicht auszuhalten. da half kein üben, kein nichts. ich habe dann eine flugbox hinten ins auto gestellt. damit kann man es gut aushalten. er bellt nicht mehr, manchmal jammert er ein wenig, aber das wird ignoriert.


wenn euer auto groß genug ist, würde ich die box vielleicht sogar auf die rücksitze stellen. dort sind die erschütterungen nicht so zu spüren.
vielleicht ist das für euch auch eine lösung.

gruß marion
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Beitragvon lynnlux » 14.03.2010 00:09

Sag mal, wie oft schläft er am Tag?
Könnte es sein, daß er nur unter Strom steht und garnicht zur Ruhe kommt??


also, eigentlich schlaeft er mittlerweilen recht viel (war anfangs nicht so), aber er springt immer noch auf wenn wir durch die wohnung laufen oder er ein geraeusch hoert.

Eines muss dir bewusst sein, dass dein Hund so ist, wie er ist, liegt weniger an seinem Charakter als an eurem Umgang mit ihm. Natürlich gibt es Hunde, die nicht ganz so einfach zu erziehen sind, aber Baustellen eigentlich an fast allen Fronten, das zeugt schon davon, dass ihr in der Erziehung ein paar Fehler gemacht habt, sorry, das soll überhaupt nicht vorwurfsvoll oder böse gemeint sein, aber ich finde es wichtig, dass dir bewusst ist, dass euer Problem waahrscheinlich ihr seid bzw. die fehlende Anleitung durch einen kompetenten Trainer und nicht der Hund.


nehm ich auch nicht boese auf, denn es mir wir sehr wohl bewusst, dass es an UNS liegt, daher ja auch die ueberschrift "ich habe versagt".

hat er eine box im auto?


nein, momentan noch nicht, da wir bis jetzt noch kein neues, groesseres auto kaufen konnten. kommt aber demnaechst...
anfangs dachte ich es liegt vielleicht daran dass mein auto so laut ist und das ihn unter stress setzt, aber im auto meines mannes ist es genau so.
auch haben wir es versucht im kofferraum und auf der rueckbank (natuerlich dementsprechend abgesichert), aber er steht jedes mal unter totalem stress.

woher kommst du denn??

zur zeit wohnen wir bei vilseck, bayern
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Beitragvon idefixundchilly » 14.03.2010 00:14

Ok,also dann ist das nächste die Gewöhnung an einen Kennel (Box),besorgt euch eine und gewöhnt ihn zuhause schon einmal an das gute Stück.

Dann müßt ihr euch unbedingt eine Beschäftigung für ihn suchen,am besten wäre da ZOS geeignet,da ist hohe Konzentration gefordert aber belastet ihn körperlich nicht zu sehr.
Impulskontrolle ist auch sehr gut zum auslasten geeignet.
Chaoten wie uns braucht die Welt!!
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Beitragvon Maja summ » 14.03.2010 00:15

Habt ihr schon versucht, das Auto gaaaaanz langsam positiv aufzubauen?
Sein Futter bekommt er nur noch im Auto. Mit dem Auto passiert auch nichts. Die Türen bleiben offen, es fährt nicht, der Motor bleibt aus etc. Wenn das problemlos klappt, dann langsam eine Tür zu, wenn das ne Zeit lang klappt, weitere Tür zu. Irgendwann klappts mit allen Türen, dann mal Motor an, wieder aus, belohnen. Irgendwann könnt ihr ein kleines bisschen fahren, paar Sekunden. Dann isses auch schon wieder vorbei usw.

Welche Tipps habt ihr denn von den Trainern zu welchem Problem bekommen?
LG Sarah & Maja (*15.04.08 ) & Stubentiger Urmel (*05.09.09) & Snuggles (*24.03.10)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Maja und Urmel, ein Dreamteam.
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Beitragvon lynnlux » 14.03.2010 00:35

am besten wäre da ZOS geeignet

ZOS machen wir eigentlich schon, weil er halt alles mag was nasenarbeit ist. kannst du mir ein buch diesbezueglich empfehlen?

Welche Tipps habt ihr denn von den Trainern zu welchem Problem bekommen?


Na zB beim Autofahren hat unsere trainerin plus minus das gleiche empfohlen wie du. Auf die Frage wieso er denn ploetzlich angst hat (er ist schon als welpe immer mit gefahren und es gab nie problem) meinte sie anfangs, dass wir vielleicht einen unfall hatten oder er eine schlechte erfahrung dieser art gemacht hat, was aber auf keinen fall stimmt. es gab nie einen unfall und nicht mal eine starke bremsung.
dann meinte sie, dass hunde diese angstphasen bekommen in denen sie ploetzlich angst vor dingen oder situationen bekommen, vor denen sie vorher keine angst hatten. wir sollten so tun als sei es nichts besonderes und weiter machen wie davor um ihn nicht in dieser angst zu bestaetigen.

wir haben auch das ganze in klitzekleinen schritten angepackt, tueren auf, dam springt freiwillig rein, drin sitzen bleiben (auch kein problem), 2 minuten fahren auch kein problem, erste kurve oder holprige strasse und aus die maus.

leinenfuehrigkeit: richtungswechsel, belohnen wenn er mal locker an der leine geht, bloss sieht das mittlerweilen bei uns so aus: sam zieht, es gibt ein "nein! fuss!", sam laeuft ein paar meter brav an der leine weil es dann leckerli gibt und er prischt wieder nach vorn.
Wir benutzen ein k9-geschirr und das ziehen ist immer noch sehr sehr schlimm. er rennt die treppe runter, wenn ich stehen bleibe oder mich festhalte um nicht wieder die treppen runter zu fallen dann laeuft er natuerlich volle kanne gegen die leine. schritt fuer schritt die treppen runter klappt, aber immer nur mit einem leckerli unter der nase. und dann ist's ihm bei den letzten stufen auch noch egal und er springt wieder nach vorne.

alleine bleiben: also das haben wir mittlerweilen einigemassen im griff mit kong, versteckten leckerlis im haus, etc. meistens klappt's super, es kam aber jetzt 2 mal vor, dass er arg am bellen und winseln war, als ich nach hause kam, was normalerweise nicht der fall ist.

die trainerin meinte auch ich solle es mal mit ignorieren probieren, sam bloss anzusprechen fuer Kommandos und ansonsten ihn nicht wahrnehmen. die meinte, dass ich mit meiner quirligkeit den sam aufdrehe und er eh zu viel aufmeksamkeit bekommt. ignorien koennte das hinterher dackeln verringern. probiert hab ich es noch nicht, muss sagen das faellt mir sehr schwer und ob's sinn macht weiss ich auch nicht wirklich.

das aufgedreht sein wenn leute da sind (oder wir zu leuten gehen): ihn an einer kurzen leine halten, eventuell am halsband (geschirr) festhalten...bring nix.
ihn zu hause an seinen platz anleinen...hat auch nichts gebracht, der hat sich gedreht und gewendet, gezogen und gemacht bis bekannte von mir meinten ich soll den hund doch "bitte erloesen".
dann sollte ich ihn in einen anderen raum bringen, ihm eine auszeit geben damit er sich beruhigen kann. dann bellt und winselt er wie verrueckt und kratz an den tueren...bring also auch nichts.
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Beitragvon *Sascha* » 14.03.2010 00:42

lynnlux hat geschrieben:die trainerin meinte auch ich solle es mal mit ignorieren probieren, sam bloss anzusprechen fuer Kommandos und ansonsten ihn nicht wahrnehmen. die meinte, dass ich mit meiner quirligkeit den sam aufdrehe und er eh zu viel aufmeksamkeit bekommt. ignorien koennte das hinterher dackeln verringern. probiert hab ich es noch nicht, muss sagen das faellt mir sehr schwer und ob's sinn macht weiss ich auch nicht wirklich.

Aber außer diesem nicht umgesetzten Tipp gab es noch keinen ganzheitlichen Ansatz? Keine Anweisungen, wie ihr euer Verhalten dem Hund gegenüber ändern sollt, damit er euch Ernst nimmt und vertraut?
LG, Jana und Sascha

„Ethik ist nicht nur ein Verhalten zum Nebenmenschen im Hinblick auf die Ermöglichung einer möglichst geordneten und glücklichen menschlichen Gesellschaft, sondern ein aus innerer Nötigung kommendes Erleben der Verantwortung gegen alles Lebendige.“
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