Ich hatte letztes Jahr auch ein größeres Problem damit, meinen Hundi gut unterzubringen (bedingt durch den Unfalltod meines Mannes). Nicht immer sucht man sich die Lebensumstände selbst aus .... und natürlich würde ich mir als "Vollzeitarbeitende" keinen Hund (Welpen) zulegen. Aber es kommt im Leben meistens anders - als geplant !!
Natürlich war ich erst mal wochenlang zu Hause - und froh um einen Tröster !! Irgenwann musste ich allerdings auch wieder arbeiten. Am Anfang hat eine gute Freundin (die nur halbtags arbeitete) Spike mittags abgeholt - bald ging das aber nicht mehr, da die Freundin einen neuen Fulltime-Job hatte. Also hab ich mir einen Hundesitter gesucht - und gottseidank auch eine ganz Liebe gefunden. Die (Hundesitterin) hat eine Pferdekoppel und einen Schlüssel von meiner Wohnung. Sie holt Spike mittags ab und er darf auf der Koppel rumtoben. Manchmal hab (hatte) ich schon das Gefühl, dass er SIE lieber mag, als mich
Mittlerweile hab ich einen neuen lieben Freund, der selbständig ist und meistens von zu Hause arbeitet. Er passt gerne auf Spike auf. Falls er mal verhindert ist, holen meine Eltern Hundi ab. Seit Papa in Rente ist - geht das ganz gut
Es gab Tage (letztes Jahr) - da konnte allerdings wirklich NIEMAND und in dieser Ausnahmesituation hat mein Chef den Hund im Büro erlaubt. Als ich ihn allerdings ein paar Tage hintereinander mit dabei hatte, hat er mich gebeten, das nicht zur Gewohnheit werden zu lassen ...
Naja ... Gottseidank findet sich IMMER eine Lösung. Geht nicht - gibt's nicht !!
Aber sich freiwillig in eine solche Situation zu bringen (Ganztagsjob und allein mit Welpe) - das ist verantwortungslos !!