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Hüten ohne eigenes Vieh

Alles rund um Hütetraining.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Sanne_Imaya » 12.01.2011 17:34

Bei uns waren auch erst die Hunde da und dann kamen die Schafe. Ich finde es aber nicht so schlimm, wenn man es ernsthaft angeht.

Wir wollten unbedingt Schafe, haben dann angefangen unsere Hunde zu trainieren. Als es klar war, dass sie ein gewisses Talent haben, ist bei Beardies ja absolut nicht normal, gingen wir weiter in der Planung.
Wir haben Sachkundenachweise gemacht, haben bei einem Berufsschäfer in der Nähe geholfen, helfen dort immer noch, auch mit unseren Hunden, haben andere Seminare in der Neumühle besucht, haben uns eine Betriebsnummer und alles andere besorgt, für genügend Flächen gesorgt, Unterstände gebaut und dann erst zogen die ersten Schafe ein.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Hunde auch soweit, dass wir die Schafe mit ihnen zusammen umstellen konnten und sie mithelfen können. mittlerweile haben wir über 60 Schafe, dieses Jahr werden wir nochmal aufstocken, mein Freund hat das Schlachten gelernt und wir haben einen festen Stall gebaut.
So schnell kann´s gehen!

Viele liebe Grüße
Sanne & die Working-Beardies
Sanne_Imaya
 
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Beitragvon MorticiaMotte » 18.01.2011 10:55

Sanne_Imaya hat geschrieben:Wir haben Sachkundenachweise gemacht, haben bei einem Berufsschäfer in der Nähe geholfen, helfen dort immer noch, auch mit unseren Hunden, haben andere Seminare in der Neumühle besucht, haben uns eine Betriebsnummer und alles andere besorgt, für genügend Flächen gesorgt, Unterstände gebaut und dann erst zogen die ersten Schafe ein.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Hunde auch soweit, dass wir die Schafe mit ihnen zusammen umstellen konnten und sie mithelfen können. mittlerweile haben wir über 60 Schafe, dieses Jahr werden wir nochmal aufstocken, mein Freund hat das Schlachten gelernt und wir haben einen festen Stall gebaut.


Also mal ganz ehrlich: Ich verdiene ja nicht wenig in meinem Job, aber: Wie macht ihr das??? Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber wenn ich mich hier durch so einige Threads wühle wundere ich mich häufig und denke an die finanzielle Seite, nicht nur die zeitliche (wobei, der Tag hat ja auch nur 24 Stunden).

Kosten so "ein paar Schafe" nicht Unmengen an Zeit, die neben Kind, Haushalt, Hunde und Job noch da sein muss und noch mehr an Geld (TA, vllt. irgendwelche Abgaben, Futter, Weideflächen, Gebäude)? Und die Ausbildung der Hunde muss ja auch bezahlt werden und man braucht die Zeit dafür.

:???: :???: :???:


Liebe Grüße
eine ratlose Morticia
LG Andrea
mit meiner Motte - BC-Mix, *20.11.2002, SH 55cm, 20kg
und der süßen Omi Indi - BC, *13.02.2000, SH 51cm, 18kg
Das Ömchen und die Motte

Wen es interessiert, einfach mal die Suche bemühen: Mein kleines Unterwasserparadies
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Beitragvon Sanne_Imaya » 18.01.2011 20:09

@MorticiaMotte:
Da hast du recht. Ich bin mit Weinbergen, Schafen, Gänsen und co aufgewachsen. Würde ich noch daheim leben, hätten wir es einfacher gehabt. Hätten keinen Stall gebraucht usw.
Wir wollten aber Schafe und wollten es richtig in Angriff nehmen. Deshalb eben auch die Sachkundenachweise und die Seminare für die Hundeausbildung. Die Hunde sind für uns wichtig, da wir nur einen kleinen Hänger haben. Wir treiben unsere Schafe immer mit den Hunden um.

In erster Linie ist es für mich ein Ausgleich zu meinem Beruf und die artgerechte Verwirklichung eines Traumes. Schafe kosten viel Geld und die Grundausstattung ist nicht ohne. Da mein Freund aber Metallbaumeister ist hat er alles selber gebaut: Stall, Horden, Unterstände usw.
Wir haben hier Verträge für die Landschaftspflege und außerdem haben wir über den Berufsschäfer einen guten Absatzmarkt für unsere Lämmer.


Ich hoffe, ich konnte dir deine Fragen beantworten.
Das mit den anderen Threats meinst du vermutlich nicht mich, weil ich bis jetzt kaum was geschrieben habe.

Viele liebe Grüße
Sanne & die Working Beardies
Sanne_Imaya
 
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Beitragvon Quendolina » 21.01.2011 01:22

Schau an, die Sanne mit den Traum Beardies :D

Wir haben vor ca 8 Monaten festgestellt das BillBo hüten möchte und auch garnicht so untalentiert ist.
Von Schafen hatte ich bis dahin so überhaupt keine Ahnung.
GsD habe ich von Anfang an eine Trainerin die mir nicht nur beibringt wie/was/wo/warum mit dem Hund sondern auch mit den Schafen.
Wenn wir soweit sind das ich das Gefühl habe
"ja, bei uns ist Schaf gut aufgehoben"
dann gibts eigene Wollis, bis dahin trainieren wir 1 bis 2 mal die Woche,
machen das eine oder andere Seminar und lernen, lernen, lernen.

LG
Ulla
Hast Du Deinen Hund heute schon gelobt?
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Beitragvon KamiKatZeChArLy » 21.01.2011 01:33

naja beim "Vieh" hast du schon etwas mehr Papierkram als bei nem Hamster :lol: Anmeldung in der Datenbank usw.
Artax (Podencomix, Spanisches TH) geb 2001
Lino (Schäferhund Ridgebackmix, Ungarisches TH) Mai 2010
Rocco (Podencomix, Spanisches TH) geb 2005
Rocco, Lino und Artax
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