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Husky-Drahthaar als Therapiehund? Welpe vorbereiten?

Alles rund um das Thema Therapiehund.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Chestnut » 18.02.2010 12:46

elcaballo hat geschrieben:Nein- es muss kein Jagdhund sein.
Einen ausgebildeten Therapiehund lehne ich für meine Tätigkeit ab. Ich vermute außerdem, daß man kaum solche Hunde kaufen kann.


Fertig ausgebildete Hunde wird es sicher nicht so einfach zu kaufen geben. ABer es gibt durchaus Zuchtlinien, aus denen schon Therapiehunde hervorgegangen sind, oder wo die Eltern bereits so eingesetzt werden.

Es sollte ein Welpe sein, damit sicher ist, daß die Sozialisierung nicht in die Hose gegangen ist.


Und gerade deshalb solltest Du Dir einen seriösen Züchter suchen, denn bereits die ersten Wochen der Aufzucht können entscheidend sein und es kann bei "Zufallswürfen" einiges aus Unwissenheit des "Züchters" falsch gemacht werden.

Außerdem ist auch das Wesen der Elterntiere ausschlaggebend auf das Verhalten der Welpen.


Da ich mit dem Hund arbeiten werde, möchte ich entscheiden, was für ein Hund es denn werden soll. So kann ich grundsätzlich Rassen ausklammern, die sich zwar eigenen, die ich aber zum Gähnen langweilig finde. (Ich kann Golden retriever nicht stehen sehen. sie mögen geeignet sein, ich mag sie einfach nicht.)


Ich werde keine Zuchtverbände durchtelefonieren, da mir vermutlich alle sagen werden, wie geeignet der Hund für diese Tätigkeit sein wird. Erfahrungsberichte helfen da wohl mehr


Schade, gerade bzgl. GR hätte ich Dir eine Züchterin empfehlen können deren Hunde als Besuchshunde eingesetzt werden und aus deren Zucht Hunde ebenfalls in dieser Richtung ausgebildet werden.
Liebe Grüße
Kerstin mit Candy (G/H, DRC/VDH) und Yota (NSDTR/H, DRC/VDH)
Chestnut
 
Moderator
 

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Beitragvon elcaballo » 19.02.2010 10:07

Hallo!

Antwort geschrieben und die ist irgendwie nicht angekommen.
Kurzfassung:

Muss nix jagdliches sein. Vernunft hat dank euch gesiegt- Hab den besichtigungstermin abgesagt.

Haben an 4 tagen zwei, bzw an einem tag 3 stunden jeweils höchstens vier kinder auf dem hof. arbeiten auch mit anderen tieren, der hund müsste also nicht die ganze zeit mit den kindern arbeiten. die restliche zeit kann ich mit ihm was machen, es befinden sich kein weiteren leute auf dem hof.
Habe eine 6 jährige tochter.

Ausbildung findet natürlich durch eine schule einer international agieren einrichtung statt. Werde dort zusammen mit dem hund ausgebildet- war nicht präzise genug ausgedrückt, sorry.

sonntag besichtigung bei 3 wochen alten irish setter- goldenretriever- hovawart mix welpen. (irgendwie wieder jagdhunde. hm)
ein 11 wochen alter dalmatiner ist mir auch angeboten worden.

gott ist das schwierig. die anderen haben uns so angeflogen. ausgesetzt, aufgezwungen :/

gruß
elcaballo
(Themenstarter)
 
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Beitragvon elcaballo » 19.02.2010 10:11

habe mit der besitzerin eines hundes mit blauen augen gesprochen. sie sagte, daß es tatsächlich eltern gibt, die ihren kindern verbieten den hund anzufassen weil er kranke /ekelige augen hat. andere können den blick nicht von ihm lassen. keine besonders gute voraussetzungen :/
elcaballo
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Tagtraum » 19.02.2010 10:16

Ich würd halt vor allem drauf schauen, ob die gut sozialisiert wurden. Das heisst haben die Leute etwas in die Aufzucht investiert, haben sie mit anderen Hunden konfrontiert und mit verschiedenen Einflüssen etc.

DAS fände ich wichtig für "Kinderhunde", dass sie nicht so leicht aus der Fassung zu bringen sind. Früh an Kindergeschrei gewöhnen...

Beim Jagdhund sehe ich jetzt weniger das Problem, wenn du Zeit hast damit zu arbeiten, kriegt ihr das bestimmt gut in den Griff. Eher in angsteinflössenden Zügen (blaue Augen, bullige Hunde) sähe ich das Problem.

Achja, mit Dalmatiner hast du sicher gut "gepunktet" bei Kindern ;-) Allerdings kenn ich mich mit den Charakterzügen nicht aus, und eben auch da wichtig: wie ist der Hund aufgewachsen bis jetzt?
Hund:
Nola, Husky x Appenzeller Mix, geb. 2001
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Tagtraum
 
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Beitragvon elcaballo » 19.02.2010 10:43

Hallo!

Der Dalmatiner ist weg. ist vielleicht auch ganz gut so. irgendwelche Leute haben gehört, daß der hund weg soll, haben geklingelt und den gleich mitgenommen. sehr seltsam. Wer so seinen hund weggibt handelt unverantwortlich.

Ein bruder der Mutter ist in berlin irgendein Rettungshunde-meister-ding-irgendetwas, ein anderer Therapiehund. Charakterlich können die also nicht soo schlecht sein. :D
regelmäßige besuche bis zur abgabe sind erwünscht. Witzigerweise kommt der hund dann aus meiner heimat: 30 min entfernt von hier :lachtot:
elcaballo
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Rockabelli » 19.02.2010 11:32

Sag mal, wieso soll es denn kein Hund vom Züchter sein? Bei solchen Leuten, die dem Hund dem nächstbesten mitgeben, kaufe ich doch nicht...
Und grad für die Aufgabe, die der Hund bekommen soll, ist die Sozialisatione schon sehr wichtig.
Rockabelli
 
Mitglied
 

Beitragvon Mikah » 19.02.2010 11:36

Bentley hat geschrieben:Therapiehunde gibt es bei ausgesuchten Züchtern, die vorwiegend auf das Wesen des Hundes züchten und nicht bei irgendwelchen Mixtouren oder Tötungsstationen.


Aber es geht hier ja nicht um einen echten Therapiehund :???: ?!

Also wenn es ein richtiger Th. sein soll...dann ist das eine langwierige Sache und der Hund wird gemeinsam mit der Ausbilderin ausgesucht.
Eine Freundin von mir bildet gerade einen Berner als Therapiehund aus...da haben sie, die Züchterin und die Ausbilderin gemeinsam den Welpen ausgesucht, vom VDH-Züchter natürlich.
Mikah
 
Mitglied
 

Beitragvon Chestnut » 19.02.2010 12:26

Mikah hat geschrieben:Aber es geht hier ja nicht um einen echten Therapiehund :???: ?!


Danach schon:

Was kann ein Therapiehund?
Ein Therapiehund fördert durch seine Anwesenheit Kommunikationsbereitschaft, Entspannung wirkt als Katalysator und Co-Therapeut.
Er vermittelt jedem Menschen in einer für ihn negativen Lebenssituation u.a. das Gefühl körperlicher Nähe und Geborgenheit und trägt so zu einer Verbesserung der Lebensqualität bei.


Quelle: http://www.canis-lupus-therapeuticus.de ... ehunde.htm

Und hier noch etwas über die Voraussetzungen von Hund und Mensch:
http://www.canis-lupus-therapeuticus.de ... zungen.htm

Dabei finde ich das auch sehr wichtig:
Ihr Hund darf absolut keine Infektionskrankheit oder chronische Erkrankung aufweisen - unabhängig davon, ob diese Erkrankung auf andere Hunde oder Menschen übertragen werden kann oder nicht.


Die Ausbildung ist ja doch sehr umfangreich und kostet einiges. So etwas zu beginnen mit einem Hund, der aus irgendeiner Verpaarung stammt, wo nicht bekannt ist, welche Erbkrankheiten evtl. die Verwandtschaft in sich trägt, ist schon ein Risiko.
Liebe Grüße
Kerstin mit Candy (G/H, DRC/VDH) und Yota (NSDTR/H, DRC/VDH)
Chestnut
 
Moderator
 

Beitragvon sinaline » 19.02.2010 16:02

elcaballo hat geschrieben:


Ausbildung findet natürlich durch eine schule einer international agieren einrichtung statt. Werde dort zusammen mit dem hund ausgebildet- war nicht präzise genug ausgedrückt, sorry.





gruß








jetzt kapier ich gar nichts mehr :???:
...also wird der Hund wirklich professionell ausgebildet?
Ich denke nicht das es der richtige Weg ist IRGENDEINEN Welpen auszusuchen der DIR gefällt...steht Dir niemand mit Rat zur Seite?
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sinaline
 
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Beitragvon Oscar » 19.02.2010 19:25

Kurze Frage
aber (und ich weiß es wird Steine auf mir regne
warum immer die Frage nach einem Hund vom Züchter mal ganz erlich selbst ein Hund aus dem Tierheim kann ein super Therapiebegleithund werden wenn die Vorgeschichte stimmt
mein Hund kommt aus Spanien von der Straße und war ein Jahr alt als er her kam keine Ahnung was er dort erlebt hat aber er hat genau das was ein Therapiebegleithund braucht er ist ausgebildet ich auch mit Prüfung usw.
auch ein Hund der reinrassig ist vom Züchter oder sonstwo kann ungeeignet sein ich würde immer wieder so handeln
Mann muss nicht immer den Züchtern das Geld in den Rachen werfen um eine ausgeglichene ruhigen und Therapie begleitenden Hund zu bekommen.
Das verstehe ich manchmal echt nicht haben die Mischungen hier keine Lobby?
LG Nicole
Oscar
 
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