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Hündin schont. Diagnostik gibt keinen brauchbaren Hinweis

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon L_upus » 20.12.2009 11:24

Guten Tag an alle Forumteilnehmer. Heute finde ich endlich Zeit zu berichten. Zum Thema Borellien: Selbstverständlich wurde zu Beginn aller Untersuchungen das Blut unserer Hündin auf Borellien untersucht. Kein Hinweis auf eine diesbezügliche Erkrankung. Die Tierarztpraxis in der Nähe von Osterburken (wurde hier empfohlen und kann ich zu 100% weiterempfehlen) haben wir besucht und hatten nach 5 Minuten eine Diagnose. Partielle Radialislähmung. Ursache: alles Spekulation!! Empfohlene Behandlung Vitamin B und Zeit lassen. Dieser Arzt hat mir mit seiner Sicherheit und Kompetenz sehr imponiert. Da ich mir auf der Heimfahrt Gedanken über den Auslöser dieser Lähmung gemacht habe, wurde am selben Tag ein Termin in einer Klinik Nähe Bad Kreuznach vereinbart. Bei einer weiteren intensiven händigen Untersuchung hat der Arzt bei unserer Hündín einen Schmerzpunkt festgestellt. In der anschließenden Dopplerbeschallung (ohne Narkose) wurde unter der rechten Achselhöhle eine kleine fragwürdige Turbulenz entdeckt. (kleiner 4mm).
Nach Ärzteauskunft kein tumoröses Geschehen. Behandlung Vitamin B
und ein leichtes Schmerzmittel mit dem Hinweis: "Die Zeit kann heilen".
Nachdem nun weitere zwei Wochen ohne Besserung vergangen waren,
Habe ich mir Gedanken gemacht etwas unterlassen oder vergessen zu haben. Also noch einmal Termin in Nähe Kreuznach, komplette Röntgung
Kompletter CT Scan und komplette Beschallung.
Bis auf "das fast nicht durchblutete Gefäß in der Achselhöhle" nichts gefunden. Nach Ärztemeinung "eine Art Thrombus" der auf den Nerv
drückt. Denkbare Ursache: Unfall oder Venenentzündung.
Nach Ansicht der Medizin sind die diagnostischen Möglichkeiten erschöpft.
Die Behandlung erfolgt konservativ mit einem Gerinnungsauflösendem Medikament, Vitamin B, Gymnastik und vielen Streicheleinheiten.
Die Zukunft und der Zustand meiner Hündin liegt nun nach all unserem Tun in Gottes Hand. Damit ist klar was ich und unsere Familienmitglieder
uns zu Weihnachten wünschen. Sollte dennoch einer der Forumsteilnehmer einen neuen oder gangbaren Ansatz kennen, bitte ich um Wortmeldung. Ich wünsche allen Menschen welche Verantwortung für ein Tier übernommen haben viele viele glückliche Stunden mit Ihrem Liebling und ein gesegnetes Weihnachtsfest.
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L_upus
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Beitragvon asterix99 » 20.12.2009 11:28

Oh man, daß hört sich ja nicht so toll an :sad2:

Kann man die Stelle denn nicht öffnen und das Ding rausoperieren??

Ach menno, daß tut mir echt leid, daß die Maus noch immer Schmerzen hat.

Welche Schmerzmedis bekommt sie denn dagegen?

Euch auch ein besinnliches Weihnachtsfest und gebt bitte nicht auf.

Lieben Gruß

Bianca
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asterix99
 
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Beitragvon L_upus » 20.12.2009 13:26

Guten Tag Asterix99,
die Mediziner, welche ich befragt habe meinten, dass man könne, die Gefahr einen Nerv zu verletzen aber sehr sehr groß ist. Da mir als Nichtmediziner ein humpelnder Hund lieber als ein gelähmter ist, habe ich offenbar keine Wahl. Sollte aber hier ein Neurochirurg /in mitlesen und eine echte Alternative anbieten, würde ich mich gerne mit Ihm/Ihr unterhalten. Grüße L_upus
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L_upus
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