Seit einiger Zeit haben wir ein Problem mit unserer Hündin Dira, Manchester Terrier, bald 4 Jahre alt. Im Januar 2011 musste sie kastriert werden. Einige Wochen später fing es an, dass Dira nicht mehr so lange aushalten konnte wie gewohnt. Seit einigen Tagen pieselt sie uns bald mehrmals täglich in die Wohnung. Und das sind immer riesige Mengen, dabei trinkt sie aber nicht mehr als sonst. Teilweise war ich mit ihr draußen und nicht mal eine Stunde später hinterlässt sie schon wieder eine riesige Pfütze in der Wohnung.
Sie war noch nie der Hund, der sich gemeldet hat. Wenn sie musste und man hat es nicht bemerkt, hat sie sich immer irgendwo hin verzogen und der Natur ihren Lauf gelassen.
Ich bin mir jetzt total unsicher, ob sie es nicht mehr halten kann und das mit der Kastration zusammenhängt oder ob das Protestverhalten ist. Bis Mitte Februar habe ich noch Vollzeit gearbeitet, da hatten wir nur ab und zu mal eine Pfütze in der Wohnung, was ich aber als verständlich empfand, wenn ich es nicht schnell genug nach Hause geschafft habe. Seitdem bin ich aber immer zu Hause, da unsere Tochter im März geboren ist. Dira spielt ihren Beschützer und möchte auch oft in ihrer Nähe sein, was für uns okay ist. Mit den Beiden klappt es also ganz gut. Wenn wir aber kurz wegfahren, z.B. zum Einkaufen, kann man sich sicher sein, dass man wieder eine Pfütze vorfindet.
Da mein Text jetzt so durcheinander klingt, fasse ich noch mal kurz zusammen:
- Hündin, 4 Jahre, kastriert
- neues Familienmitglied: Baby, mit beiden klappt es gut
- Hündin pieselt oft in die Wohnung, ob wir zu Hause sind oder nicht
- pieselt auch rein, obwohl man kurz vorher mit ihr draußen war
Ich hoffe, hier kann mir jemand helfen oder einen guten Tipp geben. So kann das echt nicht weitergehen. Spätestens wenn unsere Tochter krabbeln lernt, muss das aufhören. Ich kann ihr doch nicht zumuten, durch Hundepipi krabbeln zu müssen. (Wir haben eine recht dunkle Wohnung, da sieht man es nicht immer sofort)
Danke schon mal.






