Lenali hat geschrieben:die Trainerin hat mir empfohlen, nicht wie bisher mit Futter zu trainieren sondern mit Spielzeug, also den Trieb des Hundes zu nutzen
*klugscheißmodus an*
Auch mit Futter nutzt du den Trieb des Hundes. Den Futtertrieb nämlich. Spielzeug dann eben für den Spieltrieb oder auch Hetz/Jagdtrieb, je nachdem, wie du es einsetzt.
*klugscheißmodus aus*
Ansonsten sehe ichs wie madame dalmatiner. Variable Belohnung! Macht der Hund was, was er eh schon kann, gibt's ne kleine Belohnung, macht er was supertolles, was du so in dieser Situation noch gar nicht wirklich erwartet hast, gibt's auch die Superbelohnung. Ob eine Belohnung ok, klasse oder richtig top ist, hängt von deinem Hund ab. Aber auch von dessen Tagesform oder der Situation.
Es hilft, sich mal eine Liste von dem zu machen, was dein Hund besonders gerne macht, eine TOP 10 sozusagen. Und dann schaut man, wie man diese Dinge in eine Belohnung umwandeln kann. Belohnungen sind nämlich nicht nur Futter oder Spieli - es gibt noch so viel mehr: kleine Laufeinlagen (heißt bei uns "WETTLAUF" und dann rennen der Schnauz und ich wie besengte Säue um die Wette - nicht geeignet, wenn man mit anderen Hunden auf dem Platz trainiert...

), Mäuschen buddeln (ist bei Hundevereinen auch nicht gern gesehen

), einzelne Tricks, die der Hund selbst besonders gern macht oder einfach nur mal verbal loben z. B.
Deine Trainerin hat insofern also recht, dass nur Futter für den Hund schnell langweilig werden kann (aber nicht muss), und du hast ja selbst gesehen, dass deine Hund auf das Spieli sehr positiv reagiert hat. Aber auch das kann wieder abstumpfen. Daher würde ich immer nach Bedarf anpassen und wechseln (allerdings nicht: Futter hinhalten, oh Hund will nicht, dann Spieli rauskramen - dann lernt er nur: warten und es kommt was besseres).
Grüße,
das Krümelmonster.