Huhu!
Ich selbst habe auch erst letzten Februar angefangen mit einer DSLR zu fotografieren und auch ich habe mich erst nur im Halbautomatikprogramm getraut. Irgendwann wurde ich mutiger und hab auch manuell ausprobiert.
Ich habe in einem Tierfotografierforum viele Bilder angeschaut und mir die Exifs (Einstellungen Blende, Iso etc) dazu gemerkt bzw. verraten lassen und die Erklärungen zu den Fragen "studiert"

.
Auch ich hab erstmal drauf losgeknipst wie eine wilde, nach dem Motto irgendwann wird auch ein gutes Foto dabei sein. Irgendwann fängt man aber an sich Gedanken zu machen wann man am besten auslöst und kommt von diesem "Dauergeschiesse" auch irgendwann wieder weg
Am Anfang ist das mit dem ständigen umstellen auch tatsächlich sehr schwierig, ich hab mich immer gefragt wie kann man sich das alles im Kopf behalten und zur richtigen Zeit alles umstellen. Aber je mehr man übt desto besser geht es.
Hier die Infos die mir am Anfang eine gute Hilfe waren.
Minimal für eine Bewegungsaufnahme ist 1/800 Belichtungszeit, besser noch ein wenig kürzer. Unter 1/1000 gehe ich eigentlich nur selten.
Die Blende sorgt für die Tiefenunschärfe, bedeutet je größer die Blende ist (also je kleiner der Wert), desto kleiner wird der Bereich im Bild, der am Ende scharf ist.
Es ist zwar einfacher, Bewegungsbilder mit einer Blende 7 oder 8 scharf zu bekommen, da der Schärfebereich einfach größer ist. Sie sehen unter Umständen dann aber nicht so schön aus, da auch der Hintergrund schärfer ist.
Je größer die Blende ist, umso mehr Licht kommt auch rein. Bei einer Blende 4 oder 5 musst man dann die Belichtungszeit dementsprechend kurz halten, damit das Bild nicht überbelichtet.
Bei einer hohen ISO kann man die Belichtungszeit auch bei schlechten Lichtverhältnissen kurz halten.
Aber hohe ISO kann viel Rauschen bedeuten, also am besten die ISO nach Möglichkeit bei 100 oder 200 halten.
Bewegungsbilder am besten mit AI Servo machen, denn der AF folgt dann dem bewegten Objekt und stellt automatisch immer wieder scharf. Für Portraitbilder dann auf One Shot stellen, zu fotografierendes Objekt anfokussieren, gegebenenfalls den Bildausschnitt noch anpassen und abdrücken.
Ich war am Anfang auch oft gefrustet aber wenn man mit viel Übung nachher auch wirklich tolle Bilder sieht, dann macht es auch richtig viel Spaß.
