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Hund und Katzenklo??

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Hund und Katzenklo??

Beitragvon Spraddel » 01.05.2008 08:11

Ich habe hier mal eine etwas seltsame Frage: Wie bringe ich meinem Hund bei auf dem Balkon ins Katzenklo zu pinkeln? Die Sache ist die; Ich wohne in einer eher verrufenen Wohngegend und muss jeden späten Abend nochmal mit meinem Hund raus. Da es hier aber nicht besonders sicher ist, mache ich das nicht gerne. Tagsüber ist das nciht so das Problem, wenn es noch hell ist, aber nachts. Jedenfalls meinte meine Freundin, dass ihr Malteser immer ins Katzenklo auf den Balkon pinkelt und sie deshalb nachts nicht raus müsste. Gute Idee, dachte ich nur wie bringt man dem Hund das bei? Ich habe extra ein großes Katzenklo ohne Verdeck gekauft und es mt Zeitung, Rasen und Katzenstreu ausgelegt. Aber mein Hund scheint gar nicht zu verstehen, was ich von ihm will...... Versteht mich nicht falsch, dass soll nicht immer so laufen! Ich gehe nach wie vor 3 - 4 mal am Tag mit meinem kleinen Spatz raus und drehe eine Runde mit ihm. Aber nachts ist es hier wirklich nicht besonders toll und es würde mir soo viele Sorgen nehmen, wenn ich den Kleinen einfach mal schnell auf den Balkon zum Pinkeln lassen könnte.... Ist das gemein? Ein schlechtes Gewissen habe ich irgendwie schon... Wie bringe ich ihm das bei? Würde mich über Tipps freuen!
Liebe Grüße!
Spraddel
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Dackelline » 01.05.2008 08:25

Ich kann mir nicht vorstellen, daß das funktioniert. Wie hat das denn Deine Freundin ihrem Hund beigebracht?

Grüße Dackelline
Dackelline
 
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Beitragvon Tamee » 01.05.2008 08:40

Meine Meinung:

Ein Hund ist keine Katze!

Auch wenn Du in einer nicht schönen Gegend wonhst: Wie weit ist die nächste Wiese weg? Wenn es nur um´s Pipi machen geht, dann lauf bis zu der Wiese und wenn Dein Hund gepinkelt hat gehst sofort wieder nach Hause.
Zur Not nimmst halt nen Pfefferspray mit.

Ich würde meinen Hund nicht an ein Katzenklo gewöhnen
LG
Tamara

mit dem Chaoten-Team
Cariña *01.10.2007 und Paco *10.08.2007
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Tamee
 
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Beitragvon Amanhe » 01.05.2008 08:43

Hi,
ich habe ja auch eine Rasse, bei der man in Anzeigen immer wieder liest "ans Katzenklo" gewöhnt". Ich finde das völlig daneben. Es ist einfach nicht artgerecht, einen Hund daran zu gewöhnen, in ein Katzenklo zu machen.
Wenn man in einer solch dubiosen Gegend wohnt, dann verlegt man den letzten Gassigang eben auf den früheren Abend (ggf. mit Pfefferspray bewaffnet) und steht sehr früh zum Morgengassi wieder auf.
LG von Julie
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Amanhe
 
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Beitragvon redbumper » 01.05.2008 08:48

Hallo

Also nach meinem Empfinden brauchst Du kein schlechtes Gewissen zu haben.
Weshalb auch?
Wenn Dein Hund ein ausgefülltes Leben, Beschäftigung und Bewegung
genug hat, dann ist es doch toll.
Das abendliche Pinkeln auf das Katzenklo ist sicher kein
großer Verlust an Lebensqualität.

Nun denn.
Ich würde dem Hund immer wenn er draußen pinkelt ein Kommando geben. Ich nutze "geh pieseln".
Hat er gepullert, loben oder Leckerchen, was auch immer,
die übliche Vorgehensweise eben.
Wichtig ist, den Satz WÄHREND er strullt aufzusagen.
Das ein wenig üben,
dann abends mit ihm auf den Balkon zum Katzenklo gehen und
den Spruch aufsagen.

Ach ja, du musst aufpassen,
dass er sich nicht mit dem Katzenklo anfreundet und womöglich darin ruht,
dann wird er nicht dort hinein pieseln.

Vielleicht klappt es auf dese Weise.
Es haben sicher andere User noch viele Tipps zu bieten.

Ich würde mich freuen wenn Du die Ergebnisse/Erfolge/Misserfolge posten
würdest.

Viele Grüße
redbumper
 

Beitragvon souma » 01.05.2008 08:52

Weißt Du, @Spraddel, mich macht ehrlich gesagt nicht das Katzenklo, denn das kann man einem Hund wirklich relativ schnell beibringen, noch die dubiose Gegend, in die Du Dich desnächstens nicht raustraust, was ich sogar auch nachvollziehen kann, stutzig, sondern was Du überhaupt mit Deinem Hund machst. Denn nur rausgehen ist nicht die Auslastung, die sich ein Hund wünscht. :roll:
42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.
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souma
 
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Beitragvon bluemchen » 01.05.2008 09:04

Hallöchen :D ..

also ich weiß nicht.. ob nun Katzenklo oder nicht..

Ich würde mich generell in so einer Wohngegend nicht wohlfühlen.
Das schränkt doch deine Lebensqualität total ein. Im Winter mutierst du dann ab 17Uhr zum Stubenhocker und kannst aus gegebenen umständen dat Haus nicht mehr verlassen. Mir würd dat aber sowat von auf den Piss gehen.

Also ich an deiner Stelle würd mal über nen Wohnwechsel nachdenken.. damit würden sich alle wohler fühlen.

Hinzu kommt noch, das sich mit sicherheit alsbald die Nachbarn über den Pipigeruch beschweren würden, der von deinem Balkon ausströmt.

Lieben Gruß
Alexandra mit Emma
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bluemchen
 
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Beitragvon Fantasmita » 01.05.2008 09:50

Hi,

beim Freßnapf (oder war es das Futterhaus?) habe ich gesehen, dass es spezielles Hundestreu für die Toiletten gibt.

Dein Hund muss erstmal wissen wohin er machen muss. Soweit ich weiß gibt es da auch irgendwelche "Animationssprays" mit denen sie das lernen. Man sprüht das dann in die Toilette und Hundi lernt dann, dass er da hinpieseln darf.

Ansonsten würd ich nen Stück bepieseltes Gras oder so rausreißen ... und - Achtung jetzt wird es eklig :D - was vom Häufchen reinlegen damit er weiß wo er hin soll.

Was ist schon artgerecht .... stellt sich ja die Frage, ob Haushaltung ansich überhaupt artgerecht ist. Ich denke auch es geht um das gasamte Leben was dein Hund hat und nicht, ob er mal auf Katzenklo macht. Es gibt auch Leute die nutzen diese Variante, um überhaupt nicht mehr mit dem Hund raus zu müssen. Ok darüber brauchen wir nicht reden ... Bei kleinen Hunden sehe ich da kein sonderliches Problem .. hat auch seine Vorteile, wenn man z.B. arbeiten gehen muss und Hundi noch nicht gut aushält. Naja wie gesagt ... ich hab das schon öfters gehört bei Haltern kleiner Rassen, dass sie das so machen ... und im Grundsatz kann Hund ja erstmal alles lernen.

Mußt nur aufpassen ... ich hab irgendwo gelesen oder gehört, dass ein Yorki der gelernt hatte auf die Katzentoilette zu gehen nicht mehr wollte, wenn man mit ihm rausging. Die Frau ist stundenlang mit ihm durch die Gegend gewetzt und der Hund hat nix gemacht. Zuhause angekommen, wie ein verrückter aufs Klo und sich erstmal erleichtert. Wobei ich denke, dass sie da wohl anfänglich das Klo etwas "mißbraucht" hat ;). Man muss schon mehr mit ihm raus als wie ihn aufs Klo machen lassen.

Versteh dich ansonsten gut. 2 Stationen von hier ist eine Wohngegend, wo die Jugendlichen Abends mit Knarren rumlaufen. Dort haben wir uns auch mal ne Wohnung angeschaut ... supertoll ... aber zum Glück war es Abends und wir sahen, welche Art Leute dort wohnten. Da haben wir dankend abgesagt. Umziehen ist auch nicht immer gegeben ... versteh dich schon ... aber langfristig ist es wohl die Beste Lösung ... und das mein ich eher für dich als für deinen Hund.

Berichte mal ob es geklappt hat.
Liebe Grüße
Fanta


Fotos und Videos meiner beiden Rabauken

Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.
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Beitragvon Spraddel » 01.05.2008 17:26

Danke erstmal für dei vielen Antworten!
Mir wiederstrebt es auch gaaanz stark meinen Hund an ein Katzenklo zu gewöhnen. Ich finde den Gedanken einfach nicht artgerecht. Ich werde dann wohl doch bei dem nächtlichen Gassigehen bleiben, denke ich.....dann gehts Abends halt nur kur zum Pinkeln raus und die Spaziergänge etc verlege ich auf morgens, mittags und spätnachmittags....
@ Souma: Keine Sorge, mein Kleiner bekommt mehr als genug Aufmerksamkeit und Fürsorge. Die täglichen Spaziergänge sind nur ein besonderes Highlight für ihn, denn er liebt es im nahegelegenen Tierschutzgebiet zu toben!
Ach ja und gegen das Wohngebiet kann man ja leider nix machen. Das wußte ich ja schließlich nicht, als ich hierhin gezogen bin. Habe aber auch schon vor ein paar Wochen endlich den Entschluss gefasst gegen Ende des Jahres hier wegzuziehen....Tagsüber ist es hier aber wirklich ok, vor allem jetzt, wenns wieder länger hell draußen ist!
Spraddel
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Beitragvon Igelfrauchen » 08.05.2008 18:09

Ich bin ein absoluter befürworter für die Hundetoilette (auch im fachhandel kauft man das mit DIESER bezeichnung!), unser Bichon Frise wurde als Welüpe daran gewöhnt und hat es super schnell kapiert, das es auch draußen funktioniert, Geschäfte zu erledigen.
Wir wohnen im 5 Stock ohne Aufzug, der nächste rasen ist 300m weit weg...das hätt eich in der ersten zeit nicht geschafft, ihn dorthin zu tragen.
Auch nachts hab ich dazu keine Ambitionen...

Wir haben sie super schnell stubenrein bekommen und heute (11 Monate) benutzt sie das nur noch z.B. nachts oder als sie nun kastriert wurde, war es super! Das Ding steht im bad oder auf dem Blakon im Sommer, es ist klasse.
In einigen Monaten werden wir es völlig wegnehmen, denn sie hält jetzt schon prima durch, wenn wir abends die Runde drehen, löst sie sich nochmal und schläft dann durch.
Aber am Wochenende kann man eifnach auch mal länger schlafen, sie geht dann in ihr Klo und später gehen wir lange raus...
Wenn wir einen Garten hätten, wär das easy, aber wir wohnen nun mal in einem Penthouse in der Statd.
geht trotzdem alles...

Für ältere Hunde (und ältere Besitzer!!) oder kranke Tiere (oder kranke besitzer) ist das eine super Alternative!
Die Betonung liegt auf Alternative!"

Hier im Büro geht sie ja auch mehrmals täglich mit mir raus und das klappt prima!

Die Hundestreu ist aus Naturfaser, als Welpe hat sie mal davon genascht, kein Problem!


Ich empfehle es jedem, der wohnungstechnsich nicht praktisch wohnt, und bisher waren alle begeistert!
Igelfrauchen
 
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