als wir letztes Jahr unseren Benni einschläfern lassen mussten, waren wir auch nicht darauf vorbereitet, was uns erwarten würde... selbst unser TA hat sich bei uns entschuldigt, weil so etwas wohl sehr selten vorkommt und nicht schön anzusehen war...
Man muss aber auch sagen, dass Benni zeitlebens "unter Strom" stand vom Wesen und er einen Hirntumor hatte, der ihm Aussetzer gebracht und zur "Bestie" gemacht hat, was schon schlimm genug war, denn körperlich war er sonst noch topfit...
Unser TA gab ihm eine hochdosierte Narkose und liess uns dann eine halbe Stunde "Abschied nehmen" - still in einem Behandlungsraum.
Allerdings wurde Benni immer wieder von Muskelkrämpfen geschüttelt und er hat immer mit dem Kopf und den Zähnen auf die Fliesen geschlagen - das war so furchtbar dass wir den TA gleich wieder gerufen haben. Er meinte, das hätten viele Hunde in der Narkose, deshalb würde man sie bei OPs auch festbinden - er hat dann nochmal etwas nachgespritzt, wurde aber nicht besser. Nach einer halben Stunde hat er dann - das war für mich echt ganz ganz schlimm - mit einer langen Spritze direkt ins Herz das Mittel gegeben - er musste das 3 !!! x machen, das Herz wollte einfach nicht aufhören zu schlagen, ich habe echt nur noch geheult, verbunden mit den Muskelkrämpfen sah das aus wie ein schrecklicher Kampf. Manchmal träume ich noch heute davon und bin dann immer den halben Tag total fertig - aber unser TA (der sehr gut ist und dem wir auch sehr vertrauen) hat uns versichert, dass Benni für sich dennoch "friedlich" eingeschlafen ist, also nichts davon mitbekommen hat... ich hoffe sehr, dass es stimmt
LG, Tanja






