Hallo Ihr Lieben,
man hört immer wieder von verhaltensauffälligen oder unglücklichen „Arbeitshunden“ wie den Schäferhunden und auch den Jagdhunden. Und der Lösungsansatz lautet meist „Gib dem Hund eine Aufgabe“. So, nun habe ich selber eine Bracke, also einen Jagdhund, man liest, dass Bracken im Prinzip nur an Jäger abgegeben werden, damit der Hund „arbeiten“ kann (Wobei ein Jäger doch sicher nicht jeden Tag 8h mit seinem Hund jagen geht.)
Nun bin ich aber kein Jäger (und hab auch nicht vor es zu werden) also braucht Hund eine Aufgabe. Das klingt sehr weise und logisch aber vor allem schwammig. Was in aller Welt ist denn eigentlich eine „Aufgabe“? Wie definiert sich das? Ist es schon eine Aufgabe dem Hund den Grundgehorsam nahezubringen, ihn zu festigen und eventuell kleine Kunststücke zu lehren? Oder auch ihn sein Abendessen verdienen lassen, indem er es sich erschnuefflen muß? Agility (aber auch das findet doch max 1 x die Woche statt)? Oder braucht Hund einen full-time Job?
Welche Aufgaben geht Ihr Nicht- Schäfer und Nicht- Jäger denn Euren Hunden. Und wieviel Zeit verbringen sie mit ihren „Aufgaben“?
Ich würde mich sehr freuen wenn wir hier eine rege Diskussion zum Thema „Aufgabe“ in die Wege leiten könnten und bin schon sehr gespannt auf Eure Auffassungen und Erfahrungen.
LG Tanja





